Martin Gies

Nicht ohne meine Schwiegereltern

— Nicht ohne meine Schwiegereltern

Sechs Monate sind seit der Hochzeit von Ulf Weiß und Sarah Gievenbeck inzwischen vergangen. Ulf hat noch immer ein paar Probleme mit seinem dominanten Schwiegervater Heinrich. Deswegen begibt er sich – obwohl selbst Psychotherapeut – sogar in die Behandlung einer Kollegin. Und nun wollen alle: Sarah, seine Schwiegereltern und er selbst, zu seinen Eltern fahren, damit sich die Familien näherkennenlernen. Ulfs Eltern, Bibi und Julius, leben in einem vornehmen Stadtteil von Düsseldorf und sind hochangesehene Mitglieder der High Society. Julius Weiß ist Inhaber einer großen Firma. Schon am ersten Abend in der Villa taucht die Nachbarstochter der Weiß', Linda, auf. Und wie sollte es anders sein: Sie ist die Jugendliebe von Ulf, und Julius verkündet im Beisein seiner Schwiegertochter und Sarahs Eltern unverblümt, dass er es gerne gesehen hätte, wenn Ulf Linda geheiratet hätte.

Der geschiedene Hotelangestellte Hans scheint seinen Sohn Moritz für immer zu verlieren. Seine Ex-Frau Linda will mit ihm und ihrem neuen Freund nach Dänemark auswandern. Obwohl er ein Mann ist, hat er nichts mehr in der Gesellschaft zu sagen, denn Männer sind schließlich Auslaufmodelle der Evolution. Und da der Feminismus längst institutionalisiert ist, die Gesellschaft immer weiblicher wird und er immer weniger Chancen hat, fühlt er sich macht- und ratlos gegen die Entscheidung seiner Ex. Also beschließt er sich auf die Tanzlinde mitten auf dem Marktplatz zu setzen, um dort gegen all diese Ungerechtigkeiten zu protestieren.

Weihnachten im Morgenland

— Weihnachten im Morgenland

Alle Jahre wieder ordert Scheich Scharif eine Tanne bei Förster Droste im Sauerland. In diesem Jahr will der Araber gleich einen ganzen Wald. Obwohl Tannen in der Wüste keine Chance haben, düst der verwitwete Droste mit der Scheichvertrauten Milena nach Dubai. Denn lieber in der Wüste darben, als mit der nervigen Verwandtschaft Weihnachten feiern.