Roeland Wiesnekker

Als die kleine Clara eines Tages auf einer Weide einen kleinen Bären entdeckt und kurz darauf einem Mädchen begegnet, das vor 200 Jahren auf demselben Hof wie sie gelebt hat, ahnt sie Unheil.

Die moderne Puzzle-Familie von Sara und Jan ist ein aktueller Kompass für die Befindlichkeiten in den Lebens- und Liebesgemeinschaften des 21. Jahrhunderts.

Agnes und Gregor führen seit 15 Jahren eine glückliche Ehe. Keine Krisen, keine Affären, kein Überdruss. Die haben sich gesucht und gefunden, sagen ihre Freunde Conny und Bernhard, die sich oft und viel streiten. Wenn eine Ehe harmonisch ist, dann diese. Als Agnes sich jedoch neben ihrem Job sozial engagiert, gerät die über Jahre gut funktionierende Rollenverteilung in der Familie aus der Balance. Die Veränderung in ihrer Beziehung führt Agnes und Gregor in ihre erste große Krise, mit der keiner von beiden umgehen kann. Erschrocken müssen sie feststellen, dass ihnen die Liebe droht abhanden zu kommen.

Dieser tief bewegende Spielfilm über ein Stück dunkele Vergangenheit in Deutschland gegen Ende des 19. Jahrhunderts hat seit seiner TV- Erstausstrahlung im Jahre 2003 regelmäßig für Aufmerksamkeit gesorgt und ist zu Recht entsprechend ausgezeichnet worden.

Eine Mutter ist gut. Mehrere Mütter auf einmal sind die Hölle! Conny ist 37 Jahre alt und hat ihr Leben bisher von anderen gestalten lassen - vor allem von ihrem Mann Lorenz. Lorenz hat aus der früheren grauen Maus eine Vorzeigefrau gemacht und bietet ihr ein sorgenfreies Leben. Und so fällt Conny aus allen Wolken, als ihr Mann ihr beim Abendessen lapidar verkündet, dass er die Scheidung will. Notgedrungen zieht Conny samt der beiden Kinder in das uralte Haus von Lorenz verstorbener Mutter und realisiert mit Entsetzen, dass ab jetzt alles anders wird. Da sie sich allein für lebensunfähig hält, klammert sie sich an eine Clique von High-Society-Müttern im Kindergarten ihres Sohnes, die sich, ihr Leben, ihre Kinder und ihre Männer so was von im Griff zu haben scheinen. Doch bald merkt sie, dass auch diese Fassade bröckelt.

Töte mich

— Töte mich

Die 15jährige Adele hat beschlossen, dass sie sterben will. Seit ihr Bruder gestorben ist, ist die Welt für sie ein trister, grauer Ort, dem sie für immer entfliehen will. Als der aus dem Gefängnis geflohene Mörder Timo sich auf dem Hof von Adeles Eltern verstecken will, sieht Adele ihre Chance gekommen.

Für Richard Beller waren die letzten Jahre kein Zuckerschlecken. Die Trennung von seiner Frau und die harte Arbeit im Architekturbüro haben ihn viel Kraft gekostet. Darunter hat auch das Verhältnis zu seiner 14-jährigen Tochter Marie enorm gelitten. Sie gibt ihm die Schuld an der Trennung der Eltern. Zu allem Überfluss ist auch seine 78-jährige Mutter Hilde seit einiger Zeit zum „Problem“ geworden, sie zeigt unleugbare Anzeichen von Alzheimer. An diesem Wochenende soll sie ins Altersheim umziehen. Ausgerechnet jetzt droht der wichtigste Auftrag seines Lebens durch ein technisches Problem im Büro weg zu brechen.

Als ihr Mann Lorenz der 37-jährigen Hausfrau Conny beim gemeinsamen Abendessen plötzlich eröffnet, dass er sich scheiden lassen will, ist die zweifache Mutter völlig überfordert, hat sie ihr ganzes bisheriges Dasein doch von anderen Menschen bestimmen lassen. Da hilft es auch nicht, dass Lorenz sie und die gemeinsamen Kinder Nelly und Julius in das alte Haus seiner verstorbenen Mutter verfrachtet. Völlig verunsichert sucht Conny daher anderweitig Anschluss. So möchte sie unbedingt zu einer Clique von Müttern aus Julius' Kindergarten gehören, die ihr Leben, ihre Kinder und auch ihre Ehemänner völlig unter Kontrolle zu haben scheinen. Doch sind die Ratschläge der selbstbewussten Frauen wirklich etwas wert?

Die junge Restaurantbesitzerin Aurélie ist unglücklich, denn ihr Freund hat sie von heute auf morgen verlassen. Verzweifelt vor Liebeskummer streift sie durch die Straßen von Paris und versucht, ihren Schmerz zu vergessen.Durch Zufall fällt ihr in einer kleinen Buchhandlung der Roman "Das Lächeln der Frauen" in die Hände, der scheinbar auf ihr Restaurant und ihr Leben verweist. Begeistert von der Lektüre und voller Neugier setzt sie alles daran, um den Autor Robert Miller kennen zu lernen. Was sie nicht weiß: Hinter Robert Miller verbirgt sich der Pariser Verleger André Chabanais. Doch André sitzt in der Klemme, und auch Aurélie ist hin- und hergerissen zwischen der wachsenden Zuneigung zu André und dem unbedingten Wunsch, in Robert Miller endlich den Mann zu finden, der sie versteht...