Takahiro Omori

Die Anime-Adaption des gleichnamigen Manga von Mangaka Ranjou Miyake spielt in Japan zu Beginn des 21. Jahrhunderts, in dem es einer kleinen Zahl von Individuen möglich geworden ist, in die Gedanken von Menschen einzudringen und deren Erinnerungen zu manipulieren. Diese als „Image“ bezeichnete Fähigkeit wurde seither in der Unterwelt verwendet, um Attentate durchzuführen oder Vorfälle jeglicher Art zu vertuschen. Doch die Auswirkungen der Nutzung dieser Fähigkeiten, mit denen es ein Leichtes ist, den Geist ihrer Ziele zu zerbrechen, fressen sich auch in die Herzen der Nutzer selbst. Indem sie sich gegenseitig aneinander binden, schützen sie ihre eigenen zerbrechlichen Seelen. Aus Furcht und Verachtung heraus werden sie als „Pets“ bezeichnet.

Tsukimi Kurashita will nach Tokio, um Illustratorin zu werden. Dort angekommen, zieht sie in den »Amamizukan«, einen Apartmentkomplex voller Fujoshi, weiblichen Otakus, in dem Männer verboten sind. Nach einem Zwischenfall kommt es dazu, dass eine augenscheinlich stilvolle, modebewusste Frau - und damit ein Angstgegner der Bewohner von Amamizukan - bei ihr übernachtet. Dem nicht genug, muss Tsukimi am nächsten Morgen auch noch entsetzt feststellen, dass ihr Gast nicht das ist, was »sie« zu sein scheint.

Der Tokioter Stadtteil Ikebukuro ist ein Schmelztiegel zwielichtiger Gestalten. Hier treffen Psychopathen, Zuhälter, Yakuza-Angehörige und Streetgangs aufeinander – aber auch Wesen, die nicht aus dieser Welt stammen. Und Inmitten dieses Chaos befindet sich die Schule, die der junge Ryu von nun an besuchen wird...

Man nehme einige Zeitlinien vom Amerika der frühen 30er Jahre, eine Vielzahl Mafiosi, Ganoven und andere Schurken als Hauptcharaktere, fast genauso viele verschiedene Handlungsstränge und schüttle alles einmal kräftig durch... et voilá, man erhält Baccano! Einen Anime, der auf einem Light Novel von Ryougo Narita basiert und für dessen Illustrationen sich Katsumi Enami verantwortlich zeichnet.

Das Gerücht um eine mysteriöse Webseite verbreitet sich, besonders unter Jugendlichen, wie ein Lauffeuer. Es heißt, dass einem jede Nacht um genau 0 Uhr Zugang zur besagten Seite von Jigoku Tsushin gewährt wird. Jeder, der unter einem bestimmten Menschen leidet, oder der von einer anderen Person geplagt wird, erhält hier die Möglichkeit dessen Namen einzugeben. Kurz darauf erscheint die junge Ai Enma, die sich selbst als Höllenmädchen (Jigoku Shoujo) vorstellt. Sie vergibt eine Strohpuppe mit einer roten Schnur um den Hals, welche, wenn man die Schnur löst, einen Vertrag zwischen Ai und demjenigen, der sie um Hilfe gebeten hat, besiegelt. Dieser Vertrag besagt, dass der gehasste Mensch durch Ai in die Hölle gebracht wird. Jedoch fordert das Höllenmädchen eine Gegenleistung bei ihrem Bittsteller für diesen Dienst: Sobald dieser nämlich stirbt, wandert seine Seele ebenfalls direkt in die Hölle …