Stanley & Iris

 USA 1989
Romanze, Tragikomödie 104 min.
6.20
Stanley & Iris

Die Witwe Jane Fonda bringt dem Analphabeten Robert De Niro Lesen und Schreiben bei und verliebt sich in ihn.

Die junge Witwe Iris King (Jane Fonda) verdient den Lebensunterhalt für ihre Familie in einer Großbäckerei, in der Stanley Cox als Kantinenkoch arbeitet. Stanley (Robert Redford) ist einer von 27 Millionen erwachsenen Amerikanern, die weder lesen noch schreiben können. Als Iris entdeckt, was Stanley krampfhaft vor aller Welt zu verbergen sucht, lässt er sich nach anfänglichem Widerstreben von ihr helfen. Während er bei ihr Lesen und Schreiben lernt, kommen sie sich immer näher.

Details

Jane Fonda, Robert de Niro, Swoosie Kurtz, Martha Plimpton, Harley Cross, u.a.
Martin Ritt
John Williams
Donald Mcalpine
Harriet Frank jr., Irving Ravetch

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Lesen & Lieben
    Es ist praktisch ein Zweipersonen-Stück. Wobei Robert de Niro etwas authentischer wirkt als Jane Fonda. Nichtsdestotrotz lohnt es sich den Film anzuschauen, obwohl der Inhalt nicht wahnsinnig aufregend oder neu ist: die Liebe macht einen liebenswerten Analphabeten zum Leser und damit erfolgreichen Geschäftsmann.
    Bemerkenswert wie Martin Ritt (1990) das Gänseblümchen der nicht vorhandenen Lesekunst entblättert und in die Handlung mit einbaut: Kontoeröffnung, Straßenschilder lesen oder seinen Namen schreiben (‘So bin ich ein Nichts‘.). Die Liebesglut zwischen den beiden wird ungewöhnlich lange auf ganz kleiner Flamme gehalten, ohne dass die menschliche Nähe darunter leidet. Das Ende kennt man gleich nach dem Anfang. Aber wie dieser Schluss gemacht ist, geht doch stark in Richtung Schmonzette: kübelweise Erfolg und Reichtum zusammen mit dem Heiratsantrag… Na ja!? Bis kurz vorher war es noch eine warmherzig herbe Liebesgeschichte. Mit dem Ausgang schwebt man in einer Wolke von Puderzucker davon. Das will nicht so recht zum bisher Gesehenen passen. Es wird aber auch recht schnell ohne viel Engagement runtergespult. Nur die Schauspielkunst der beiden Hauptdarsteller hält einen am Bildschirm nicht der Plot. So bleibt der Film summa summarum nur gehobener Durchschnitt.