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02/10/2022

Die 10 besten romantischen Komödien auf Netflix

Nichts ist verführerischer als Humor: Diese Streifen verbinden auf unterhaltsame Weise Spaß und ganz große Emotionen.

von Manuel Simbürger

Wieder mal Lust auf einen verkuschelten Film-Abend mit einer gehörigen Dosis Romantik und Humor? Dann ist's klar, zu welchem Genre du greifen musst: Rom-Coms, also Romantic Comedys, sind der perfekte Mix aus Spaß und großen Gefühlen – und in den allermeisten Fällen werden wir zum Schluss mit einem Happy End belohnt.

Denn nicht immer muss Liebe dramatisch oder traurig sein: Oft hilft es, sich über das eine oder andere Klischee lustig zu machen und all das Skurrile, zu dem uns unser Herz gerne treibt, mit einem lachenden Auge zu betrachten.

Netflix ist jener Streaming-Anbieter, der die meisten (sehenswerten) Rom-Coms zu bieten hat. Egal ob überdreht, bissig, sentimental, altmodisch oder woke: Hier werden du und dein romantischer Sinn für Humor bestimmt fündig!

Die 10 besten Liebeskomödien auf Netflix:

Crazy Stupid Love (2011)

Eine Liste mit romantischen Komödien ohne diese erfrischend gegen den Strich gebürstete Rom-Com ist einfach nicht möglich. Der Film punktet nicht nur mit einer grandiosen Besetzung (Ryan Gosling, Emma Stone, Julianne Moore, Steve Carrell) und Goslings Waschbrettbauch, sondern auch mit Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen, sowie mit pointierten Dialogen und dem einen oder anderen Twist.

Der Humor trifft ins Schwarze, das Tempo ist rasant, aber angemessen. Endlich eine Rom-Com, die beide Geschlechter gleichermaßen anspricht.

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When we first met (2018)

Noah (Adam Devine) verbringt das perfekte erste Date mit Avery (Alexandra Daddario), dem Mädchen seiner Träume, wird aber schnell in die Friend-Zone verbannt. Die Jahre vergehen und Noah zerbricht sich den Kopf darüber, was er damals falsch gemacht hat. Schlimmer wird sein Selbstmitleid, als Avery nun auch noch heiratet. Doch dann bekommt er die Möglichkeit, zurück in die alten Zeiten zu reisen ...

Gelungene Fantasy-Rom-Com mit sympathischen "Und täglich grüßt das Murmeltier"-Einsprengseln. Mal etwas Anderes!

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Meine erfundene Frau (2011)

Jennifer Aniston muss die Ehefrau ihres Chefs Adam Sandler spielen, damit dieser seine Traumfrau Brooklyn Decker rumkriegt. Klingt kompliziert, ist es aber nicht, denn die Story ist angenehm anspruchslos, bietet dafür aber Unterhaltung und gelungene Gags am laufenden Band.

Die Chemie zwischen Sandler und Aniston ist von der ersten gemeinsamen Szene an greifbar, die beiden tragen den Film mit Leichtigkeit, Witz, Charme und großer Spiellaune. Kurz: Tut keinem weh und ist filmischer Balsam für die gestresste Seele, den man am besten zu zweit genießen sollte.

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Liebe braucht keine Ferien (2006)

Hollywood-Agentin Amanda (Cameron Diaz) lebt in Los Angeles, die Journalistin Iris (Kate Winslet) in New York. Beide haben immenses Pech in der Liebe. Weil man sich zu Weihnachten bekanntlich besonders einsam fühlt, beschließen sich beide Frauen zwecks Erholung des emotionalen Haushalts und erfrischendem Tapetenwechsel zu einem Häusertausch. Womit sie nicht rechnen sind Jude Law und Jack Black ...

Konventionell, aber liebenswert und vor allem zeitlos. Zu Recht ein Klassiker zur Weihnachtszeit, der aber auch zum Rest des Jahres für viele herzerwärmende Momente sorgt. Zudem hält sich der Kitsch überraschend in Grenzen.

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Besser geht's nicht (1997)

Der misantropische Schriftsteller Melvin (herrlich: Jack Nicholson) leidet an Zwangsneurosen und beleidigt seine Mitmenschen bei sich jeder bietenden Gelegenheit. Nur Carol (charmant: Helen Hunt), Kellnerin in seinem Stammrestaurant, kommt gut mit ihm aus. Als sie eines Tages ihren Job aufgibt, um sich um ihren kranken Sohn zu kümmern, übernimmt Melvin die Arztkosten. Die Freundschaft mit Carol verändert den Neurotiker zum Positiven.

Der Klassiker verbindet geistreichen und romantischen Humor und hat dabei keine Angst, tief in die menschliche Seele zu blicken. Nichsolson und Hunt bekamen für ihre vielschichtigen Darstellungen jeweils den Hauptrollen-Oscar.

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Wie werde ich ihn los in 10 Tagen? (2003)

Frauenheld Benjamin (Matthew McConaughey) wettet, dass er jede kriegen kann. Journalistin Andie (Kate Hudson), die sich gerade im Karrieretief befindet, behauptet wiederum, jeden noch so verliebten Kerl in kürzester Zeit loszuwerden.

Klar, dass diese Paarung eine explosive Mischung verspricht, bei der von Anfang an die Funken sprühen – was sich auch auf den Film überträgt, der gut gelaunt im Klischee-Teich schwimmt und selbstbewusst das ist, was er sein möchte: Kurzweiliger Spaß für Sie und Ihn sowie leicht verträgliche Geschlechter-Sozialstudie.

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Freunde mit gewissen Vorzügen (2011)

Justin Timberlake und Mila Kunis sind Freunde, die Sex – viel Sex! – miteinander haben. Eine Beziehung wollen die beiden aber nicht, weil sowohl er als auch sie gebrandmarkte Kinder sind.

Wäre da nicht das Herz, das eben will, was es will ... Unkonventionelles Feel-Good-Movie bis in den letzten Szenenwinkel, auf Zug inszeniert und erstaunlich frech (und sexy). Unser Tipp: Perfekt für einen Netflix&Chill-Abend.

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Always be my maybe (2019)

Die Jugendfreunde Sasha und Marcus haben sich zerstritten und seit 15 Jahren kein Wort mehr gewechselt. Als Sasha, mittlerweile bekannte Küchenchefin in L.A., zur Eröffnung eines neuen Restaurants in ihre Heimatstadt San Francisco zurückkehrt, läuft sie ihrem alten Kumpel über den Weg. Dieser ist inzwischen ein selbstzufriedener Musiker, der noch bei seinen Eltern wohnt und für seinen Vater arbeitet ...

Das Netflix-Original ist spritzig, verspielt, spitzzüngig und sehr lustig. Passt!

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Er steht einfach nicht auf dich! (2009)

In dieser gefühlvoll erzählten Nummernrevue müssen sich Jennifer Aniston, Drew Barrymore, Bradley Cooper, Ben Affleck und Scarlett Johansson mit Problemen rund ums Kennenlernen, Zusammenziehen und Fremdgehen herumschlagen. Und über allem steht stets die Frage: "Vielleicht steht er einfach nicht auf dich?"

Basierend auf dem Erfolgsroman der "Sex and the City"-AutorInnen Gred Behrendt und Liz Tuccillo ist dieser Film eine charmante, zeitgeistige und durchaus auch sexy Komödie, bei der sich tiefergehende Emotionen und Humor die Waage halten. Überraschende Wendungen inklusive.

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To all the Boys I've loved before (2018)

Netflix haut zwar Teenie-Rom-Coms am laufenden Band raus, aber viele davon sind Streifen, die die Welt nicht braucht. "To all the Boys I've loved before" ist eine der wenigen Ausnahmen, die die Regel bestätigen.

Die Story rund um Teenager Lara Jean und deren geheime Liebesbriefe an verschiedene Jungs folgt zwar einer klassischen Rom-Com-Struktur, lädt aber auch zum Träumen ein und erinnert uns daran, dass Liebe nicht perfekt, aber vor allem ehrlich sein muss. Am wichtigsten aber: Der Film hat das Herz am rechten Fleck.

Die beiden Nachfolger kommen an den ersten Teil nicht mehr ran, bieten aber ebenso kurzweilige Unterhaltung.

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