Ten Minutes Older - The Trumpet

 D/GB/u.a. 2002
Independent, Kurzfilm 93 min.
film.at poster

Mit kreativer Freiheit bringen sieben Regisseure ihre persönliche Interpretation von "Zeit" in jeweils zehn Minuten auf die Leinwand.

Innovativ und provokativ spiegelt Ten Minutes Older - The Trumpet entscheidende menschliche Erfahrungen an so
verschiedenen Schauplätzen wie dem Dschungel Südamerikas
und den Straßen von New York. Die Verbindungssequenzen
werden durch das beeindruckende Trompetenspiel von Hugh
Masekela untermalt.

Aki Kaurismäki: Dogs have no hell
Der Protagonist hat den Traum einer arbeitsreichen Zukunft auf den Ölfeldern von Sibirien. Da er auch ein Feigling ist, kann er nicht gehen, ohne ein Stück Vaterland mitzunehmen - seine zukünftige Frau.
Víctor Erice: Lifeline
Der spanische Regisseur wählt die ländliche Kulisse eines Sommerabends - jenen Tag, an dem die nationalsozialistischen deutschen Truppen die französische Grenze überquerten und nach Spanien einmarschierten.
Werner Herzog: Ten Thousand Years Older
Ein Besuch bei Ureinwohnern im brasilianischen Regenwald zwanzig Jahre nach deren ersten Kontakt mit der modernen Welt.
Jim Jarmusch: Int. Trailer. Night
Eine Schauspielerin wird vom Set in ihren Trailer gebracht, in dem sie ihre zehnminütige Pause verbringt.
Wim Wenders: Twelve Miles to Trona
Der Film handelt von "Road", "Rock'n'Roll" und "Relativity of Time", basierend auf einer persönlichen Erfahrung.
Spike Lee: We Wuz Robbed
Es geht um ein Stück moderne Zeitgeschichte in den USA: Die entscheidenden Minuten, in denen die Präsidentenwahl zwischen Bush und Gore entschieden wurde.
Chen Kaige: 100 Flowers Hidden Deep
China. Ein verspieltes und wehmütiges Gleichnis über das sich schnell verändernde Gesicht des heutigen Beijing.

Länge: 93 Min.

Details

Kati Outinen, Markku Peltola, Ana Sofia Llaño, Pelayo Suarez, Tari, Wapo, Mauro Oliveira, Chloë Sevigny, ua.
Aki Kaurismäki, Victor Erice, Werner Herzog, Jim Jarmusch, Wim Wenders, Spike Lee, Chen Kaige
Paul Englishby, Eels
Timo Salminen, Angel Luis Ferndandez, Vicente Rios, Frederick Elmes, Phedon Papamichael
Aki Kaurismäki, Víctor Erice, Werner Herzog, Jim Jarmusch, Wim Wenders
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • minor works
    Bei so Episodenfilmen verschiedener Regisseure herrscht immer das Problem der abwechselnden Qualität. Wenn der Film ein zentrales Thema wie den 11.September hat, kann man schlussendlich doch einen gesamten Eindruck mitnehmen.

    Hier ist das Faden der die Kurzfilme bindet eher simpel gestrickt: die Zeit verändert alles und bleibt für niemanden stehen, obwohl die Doku von Werner Herzog gegenteiliges andeutet. Die Beste der 7 Episoden stammt von Wim Wenders, die einen unfreiwilligen Hunter S. Thompson Trip ziemlich humorvoll und fantastisch bebildert wiedergibt. Spike Lee erzählt gekonnt von dem Skandal bei den US Wahlen 2000, was aber Michael Moore schon ausführlicher gemacht hat. Überhaupt bieten 70 Minuten Spielfilm keinen angemessenen Rahmen.

    Kaurismäki ist trocken wie immer, was mir nichts gibt; Erice dreht einen Film für sich und nicht fürs Publikum; Jarmusch ist leider nur lethargisch und Kaige spielt nur unsinnig mit Mystischem. Am Ende ein netter Zeitvertreib, aber nicht mehr.