Titanic (1997)

 USA 1997

Titanic

Drama, Romanze, Kultfilme, Action 192 min.
7.70
Titanic (1997)

Herzzerreissende Liebesgeschichte, eingebettet in die Katastrophe des Untergangs der "Titanic": der bislang erfolgreichste Blockbuster der Filmgeschichte und Karrierehöhepunkt von Leonardo DiCaprio und Kate Winslet.

In der Gegenwart: ein Forscherteam ist im Wrack der Titanic auf der Suche nach dem legendären "Le Coeur del la mer", einem 56 Karat Diamanten. Als man aus einer Kabine des Schiffswracks einen Tresor birgt, wähnt das Team sich dem Ziel seiner Träume ganz nah. Umso größer ist die Enttäuschung als sich nur Papiere in diesem befinden. Allerdings ist auch eine Aktzeichnung darunter, die eine Schönheit zeigt, welche das mythenumwobene Schmuckstück trägt. Datiert ist die Zeichnung auf den 14. April des Jahres 1912, dem Tag des Untergangs der Titanic. Nach einer Fernsehreportage meldet sich eine 101-jährige Frau (Gloria Stuart), die angibt, die Abgebildete zu sein. Die alte Dame mit Namen Rose wird auf das Expeditionsschiff eingeladen. Als sie das Innere des Wracks durch die Aufnahmen der Tauchroboter und die geborgenen Fundstücke sieht, überkommen sie die Erinnerungen. Sie lässt die Expeditionscrew daran teilhaben und erzählt ihnen die Geschichte des Unterganges aus ihrem Blickwinkel. Sie lässt die nach dem großen Fang Strebenden an der menschlichen Dimension der Katastrophe, der ersten und einzigen Fahrt der RMS Titanic, teilhaben:

Im April des Jahres 1912 sticht die Titanic mit 2200 Menschen an Bord in See. Unter ihnen befinden sich die 17-jährige Rose DeWitt Bukater (Kate Winslet) mit ihrer snobistischen Mutter (Frances Fisher) und ihrem Verlobten, dem amerikanischen Großindustriellen Cal Hockley (Billy Zane). Ebenso der mittellose Maler Jack Dawson (Leonardo DiCaprio), der sich in letzter Sekunde mit einem glücklichen Händchen beim Pokerspiel die Fahrkarte über den Atlantik sichern konnte. Während Rose in Amerika die Zweckehe mit Cal, auf Drängen ihrer Mutter, eingehen soll, um ihren Lebensstandard halten zu können und das Ansehen, der in finanziellen Schwierigkeiten geratenen angesehenen Familie zu retten, sieht Jack das Ziel der Reise als Land der unbegrenzten Möglichkeiten an. Die beiden Charaktere trennen auf Grund ihrer unterschiedlichen Standeszugehörigkeit Welten voneinander. Bereits als die spitzzüngige Rose den kolossalen Luxusliner betritt, ist sie in tiefe Depressionen versunken und macht abfällige Bemerkungen am laufenden Band. Sie sieht sich selbst gefangen im goldenen Käfig, fühlt sich von der feinen Gesellschaft der ersten Klasse angewidert und sieht für sich selbst keinerlei Perspektiven. Lebensmüde stellt sie sich an den Bug des mächtigen Schiffes und will ihrem trostlosen Leben ein Ende setzen.In dieser Situation trifft sie, den in der dritten Klasse beherbergten Jack, der sie letztlich vor dem Sprung ins eiskalte Wasser abhalten kann. Auch wenn sie es anfangs nicht wahrhaben will, Rose fühlt sich von dem naiven, lebensfrohen jungen Mann angezogen.

Trotz getrennter Decks und misstrauischer Sicherheitsbeamter entwickelt sich eine tiefe Liebesbeziehung zwischen dem jungen Künstler und der reichen Schönheit. Eines Nachts rammt das unsinkbare Schiff einen Eisberg - und beginnt zu sinken. Weder die Besatzung noch die Passagiere sind auf die Katastrophe vorbereitet, ein hilfloser Kampf ums eigene Leben beginnt, viele halten sich nicht an die alte Seemannsregel: "Zuerst Frauen und Kinder". Unglaublich aber wahr: es gibt nicht genug Rettungsboote an Bord um die alle an Bord zu retten, auch fehlt die Zeit bis Schiffe in der Region auf den zu spät abgesetzten SOS-Ruf zu reagieren. Der Ozeanriese sinkt...

Der Untergang der Titanic ist eines der bekanntesten und dramatischsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte und zugleich eine Allegorie auf die Machtlosigkeit der Menschen in Bezug auf die Naturgewalten. Galt die Titanic doch als unsinkbar, als technologisches Wunderwerk und Symbol des menschlichen Fortschritts. Ihr Untergang bedeutete nicht nur unzählige Opfer und tragische Schicksale, sondern auch die Gewissheit, ewiglich der Natur und der göttlichen Fügung ausgeliefert zu sein. So ist es nicht verwunderlich, dass das schwerste Schiffsunglück in der zivilen Seefahrt mehrere Verfilmungen nach sich zog.

Als sich der Kinostart von James Camerons ("Aliens", "Terminator 2") "Titanic"-Verfilmung um ein halbes Jahr verzögerte und die Kosten ins Unermesslich stiegen, spekulierten die Medien schon auf einen zweiten Untergang der Titanic. Das Ende der Karriere des Regisseur und das Ende des Zeitalters der Hollywood-Blockbuster wurde, bei einem kommerziellen Flop, des mit 200 Millionen Dollar teuersten Films aller Zeiten, vorausgesagt. Allen pessimistischen Orakeln zum Trotz erlitt Camerons Film, in dem eine Liebesgeschichte und nicht die Katastrophe des Luxusdampfers an sich im Mittelpunkt steht, nicht Schiffbruch, sondern entwickelte sich zur Mutter aller Blockbuster. Die Mischung aus Liebesfilm, Katastrophenfilm, Drama und einem Schuss Komödie und Milieustudie sollte einschlagen wie eine Bombe.

(Text: filmstarts.de)

Details

Leonardo DiCaprio, Kate Winslet, Kathy Bates, Billy Zane, Frances Fisher, Gloria Stuart, Bill Paxton, Bernard Hill, uva.
James Cameron
James Horner
Russell Carpenter
James Cameron
Centfox

Kritiken

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User Kritiken

  • Euda da hamma
    i sag jez mal was dazu... mei abf war bei mir und wir haben den angeschaut und i hhet den dan no mal schaun kenan der ist einfach so romantisch i sags euch i lieb den fil m so very ey i wüürd für den sterbi l lieb den so serh
    liebe grüßi marY


  • tja, manche leute halten es halt für "cool" zu sagen, Filme wie titanic wären scheiße!! mag' ja sein, dass der film manchen zu kitschig oder so ist, aber schlecht ist der deswegen noch lange nicht!! es gibt ja wohl viel schlechtere. und auch die schauspieler sind okay, man...labert nich so ne scheiße!! das regt mich auf! wenn ihr sone art liebesfilm nich mögt, dann schaut euch den film nich an!!!

  • erst jetzt gesehen
    also, ich habe den film nie im kino gesehen, dafür jetzt im fernsehen (25. 12. 2000). wirklich toll an dem film: 1) kameraführung und schnitte 2) (natürlich) spezialeffekte 3) kate winslet (eine augenweide!) weniger gelungen ist meiner meinung nach 1) das drehbuch (zu glatte dialoge, völlig eindimensionale figuren) 2) das casting (cabrio-poldl ist eine glatte fehlbesetzung) und 3) die rahmenerzählung mit der munteren 102jährigen. völlig daneben war nichts, aber letztlich ist es völlig unwichtig, ob man diesen film gesehen hat oder nicht. 11 oscars hat er mit sicherheit nicht verdient!

    oft gesehen
    pass mal auf junger mann.... TITANIC ist der aller geilste ,beste ,gefühlsergreifenste film den ich je gesehen hab und das wird immer so bleiben ... denn so nen suuuppeeerr film kann niemand anderes so gut drehen ,und die rollen sind perfekt eingeteilt worden!!!dieser film war der erste bei dem ich weinen musste weil er mich sooo berührt hat !!! es solten auf jeden fall mehr als 11 oscars sein !!!

  • TItanic
    Zum Glück ist die Titanic gesunken!!!

    Der Film war einer der schlechtesten, den ich je gesehen hab.

    Und da regt sich leo auch noch auf, dass er nicht für den Oscar nominiert wurde

    Re: TItanic
    m sicha des is da iwa schass fülm he wer sich denn schassmehr als zwamol gibt hat eh an spinna
    1. na nix 1 da fülm is und bleib a schass auserdem i hob schon mit anigen frauen gsclafen na und der fülm is derwegen a schass

    Re:TItanic
    Du musst ein voller Psychopat sein !!! Geh doch mal zu einem Psychiater, du gehörst ja ins Irrenhaus !! TITANIC ist "der" beste Film, den es je gab !! Du bist doch nur auf Leo neidisch !! Du bist sicher so ein kleiner, grindiger Pickelzwerg, der noch nie mit einer Frau geschlafen hat und seine Agressionen in Internet rauslässt !! Geh

    Re:Re:TItanic
    Worauf kann man bei Leonardo DiCaprio neidisch sein. Titanic steht (nicht nur wegen Leo) in meine persönlichen Flop-Film-Liste auf Rang zwei (nur Deep Impact war noch schlechter). Und die 11 Oscars gehören meiner Meinung nach zu den größten Mysterien Hollywoods. 11 Goldene Himbeeren wären da noch eher zu verantworten gewesen.

    TITANIC is voll ok
    TITANIC magst Du nicht? Das wundert mich ja eigentlich, denn sonst verteidigst Du ja fast alles was aus dem Hause Hollywood kommt. Da würde mich eine ehrliche Begründung auch sehr interessieren. Ist es wirklich nur wegen Leo - meiner Meinung nach ein wirklich guter Schauspieler (vom Bravo-Girlie Typ halt, aber was solls!) TITANIC ist - zugegeben - schon ein ziemlich monströser Heuler, mit einem sehr durchschnittlichen Drehbuch, dafür aber großartigen poetischen Bildern, unglaublich überwältigenden ´Untergangsszenen´ und zwei tollen jungen Schauspielern in der Hauptrolle. Als Kinoerlebnis - erinnere ich mich - war es ein ziemlich einzigartiges Ereignis. Ich habe dem Film seinen Erfolg damals durchaus gegönnt. Ist schon ein fetter Klassiker. Junge Liebe auf einem großen, sinkenden Schiff. Warum nicht. Du sagst TITANIC ist schlechter als PEARL HARBOR. Das stimmt natürlich nicht und abgesehen davon finde ich die Aussage ohnehin absurd. Wenn man einen Kriegsfilm mit TITANIC vergleicht, so ist da offensichtlich was schief gegangen.

    Warum?
    Beschreib doch bitte einmal, was so schlecht an Titanic ist. (Und ignorier bitte - so wie ich - die Tatsache, daß das hier das Pearl Harbor-Forum ist, diskutieren ist wesentlich anregender als irgendwelche sog. "Kritiken" zu lesen.)

    Re:Warum?
    Die großen Minuspunkte des Films TITANIC:
    1) Leonardo DiCaprio: Er ist trotz der Hysterie die ihn umgibt ein bestenfalls Durchschnittlicher schauspieler. Seine Leistung in TITANIC und THE BEACH war vor allem wegen seines nicht vorhandenen Actionpotenzials einfach unzureichend.
    2) Der Film ist weder ein reiner Katastrophenfilm noch eine reine Romanze, der Drehbuchautor hat sich wohl nicht so recht entscheiden können. Die Katastrophenszenen sind zwar gut gemacht, werden dann aber immer wieder von den nicht wirklich einfühlsam inszenierten romantischen Szenen unterbrochen. Somit hat man bei TITANIC keinen wirklich Spannungsbogen. Ein Beispiel wie man es besser machen könnte: PEARL HARBOR.
    3) Man hätte den Film auf wenigstens zweieinhalb Stunden kürzen müssen und den Film entweder als Romanze oder Katastrophenfilm drehen sollen.
    4) Das Ende ist zwar nicht so recht unrealistisch (Leo gefriert zum Eiszapfen - war vermutlich als Aufheiterung für die Anti-Leo-Bewegung gedacht), dafür aber ziemlich unnötig und diente nur dazu die Filmlänge auszudehnen.
    Ein paar Punkte könnte ich noch aufzählen, da die aber bei fast jedem Film zu finden sind werde ich das unterlassen. MfG Mr. T

    Re:Re:Warum?
    Nein, das kann ich alles so nicht stehen lassen. Leo magst Du nicht, okay. Reine Frage der Sympathie, wurscht. Aber zu Punkt 2: Natürlich ist der Film weder reiner Katastrophenfilm, noch reine Romanze, wär ja fad, erst die Kombination macht es ja so "tragisch"! Die Katastrophenszenen werden mitnichten unterbrochen, im Gegenteil - ausgewogener und verflochtener hab ich das noch nie sonst erlebt. Punkt 3 und 4 ist dann auch schon wurscht. Ich hab so das Gefühl Du beschreibst mit Deiner Kritik eher Pearl Harbor, denn DORT habe ich mit der Kombination Liebesgeschichte/"Katastrophe"(Krieg) absolut nichts anfangen können. Aber es ist doch alles schon gesagt. Danke jedenfalls für die Erklärung Deiner Meinung.