Verlorene Liebesmüh

 GB/USA 2000

Love`s Labour`s Lost

Romanze, Komödie, Literaturverfilmung 93 min.
6.10
Verlorene Liebesmüh

Shakespeare-Spezialist Kenneth Branagh inszeniert "Love's Labour's Lostl" als augenzwinkernde Hommage an das klassische Hollywood-Musical.

Helle Aufregung herrscht am Hof des Königs von Navarra. Der König will sein Reich - so scheint es 1939 - in ein ideales "Oxbridge" verwandeln! Zu diesem Zweck überredet er seine Freunde Berowne, Dumaine und Longa-ville, vor aller Öffentlichkeit einen Eid abzulegen: Drei Jahre lang wollen sie sich ganz auf ihre Studien konzentrieren, dabei einmal in der Woche fasten, niemals länger als drei Stunden schlafen, und - was das Wichtigste ist - drei Jahre lang soll es keiner noch so charmanten Frau gestattet sein, sie in ihrem Streben nach Wissen zu irritieren. Und das, wo sich die Prinzessin von Frankreich dem Lande nähert!

Berowne ist von Anfang an skeptisch, doch wie die anderen fügt er sich dem Edikt. Und so wird die junge Dame, die dem König in offizieller Mission einen Vertragsentwurf ihres Vaters zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen ihren Nationen unterbreiten will, entsprechend kühl empfangen. Doch in ihrem Gefolge stellen sich mit den Hofdamen Katherine, Rosaline und Maria noch drei weitere attraktive Französinnen ein.

Anfangs mögen sich die vier jungen Kavaliere gegen die Versuchung, die von ihnen ausgeht, noch sträuben. Aber es dauert nicht lang, und all die guten Vorsätze sind vergessen. Auch wenn es keiner von ihnen zugeben darf . . .

Details

Alessandro Nivola, Alicia Silverstone, Natascha McEllhone, Kenneth Branagh, Carmen Ejogo, Matthew Lillard, Adrian Lester, Emily Mortimer, Richard Briers, Geraldine McEwan, Stefania Rocca, Jimmy Yuill, Nathan Lane, Timothy Spall, Tony O´Donnel, Daniel Hill, Richard Clifford, Paul Whitehouse
Kenneth Branagh
Patrick Doyle
Alex Thomson
Kenneth Branagh, William Shakespeare

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Schrill
    Also ich fand den Film irre schrill und sogar lustig. Eine herrliche "Verarschung" der Ami-Revue-Filme aus den 30er Jahren. Man darf nur nicht auf ein typisches Shakespeare-Stück hoffen, dann wäre man enttäuscht. Ich habe jedenfalls viel gelacht!

  • ich stimme zu
    ich habe sonst nicht viel für pseudo- retro Filme übrig, aber dieser Film fällt nicht einmal unter dieses Kriterium....totlangweilig und die Schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller (i.e. Silverstone) lassen zu wünschen übrig.
    ( soweit ich das einschätzen kann, kommen im Film sehr viele Kameraführungs- fehler vor)

    Reinste Geldverschwendung

  • fluffy goo
    i agree with the above opinions - watching this movie is like choking to death on a candy cane.
    musical & broadway fans might enjoy the dancing; everyone else, proceed with caution.

  • Gähn!
    Wenn man an Schlaflosigkeit leidet, ist dieser Film sehr zu empfehlen. Auch ist es verwunderlich für welchen Schwachsinn Geld verpulvert wird. Weder Handlung noch Darbietung der Schauspieler können nur ansatzweise fesseln.

  • Steuer-Probleme?
    Ich bin eigentlich ein großer Fan der Shakespeare-Verfilmungen durch Kenneth
    Brannagh, aber von diesem Film bin ich schwerst enttäuscht. Der Film wirkt wie eine
    Notlösung bei Steuerproblemen. Haben Sie diesen Film absetzen können, Mr. Brannagh?
    Die Idee mit alten Musicalhits ein altes Stück aufzupäppeln war gut, aber sich über
    Krieg lustig zu machen in dem man ihn verniedlicht finde ich arg! Man hätte den
    Krieg auch unerwähnt lassen können. Die Story war ohnehin schon dürftig. Wo blieb
    der übliche Pep? Ist Mr. Brannagh gar müde geworden? Dann hören Sie bitte auf.
    Auch die ansich gute Choreographie der Tanzeinlagen konnte diesen Film nicht
    mehr retten. Muß anstrengend gewesen sein einer so schlechten Schauspielerin
    wie der Silverstone die Schrittfolge beizubringen. Grandios wie Nathan Lane
    mit seinem Talent versuchte den Film zu retten. Aber auch das war verlorene
    Liebesmüh!

    Re:Steuer-Probleme?
    Wie dürftig die story ist - das liegt ja wohl mehr an Shakespeare und immerhin war es mal eine abwechslung, nicht Hamlet oder Macbeth oder Romeo und Julia daherstolzieren zu sehen, sondern ein paar Mädels, die ab und an überaus nett und apart rüberkamen. Gerade die Tanzeinlagen wären ohne deren sex-appeal (evtl. ausnahme: Alicia Silverstone, die wirklich erstaunlich untalentiert ist) ja auch wohl eher dergestalt gewesen, dass sie gewisse Steptänzer zum routieren im grabe gebracht hätten. Gesamt ein filmchen, dass sicher nicht überwältigend, aber durchaus angenehm anzusehen war. Immerhin waren die dialoge ok ;-)) Und im vergleich zum sonstigen kommerzschrott - was solls? Ach ja: die kriegskulisse überzubewerten - wozu? gruß cn