Zwei Companeros

 E/I/D 1970

Vamos a matar, compañeros

Komödie, Western 118 min.
7.50
Zwei Companeros

Der schwedische Abenteurer Peterson (Franco Nero) lässt sich von einem General der Revolution für einen Bankraub anheuern und gerät dabei zwischen alle Fronten.

Ein schwedischer Waffenhändler und ein marodierender Söldner brechen von Mexiko in die USA auf, um einen mexikanischen Revolutionär zu befreien, der aus politischen Gründen gefangen gehalten wird. Die spektakuläre Aktion dient aber letztlich nur der Bereicherung eines korrupten mexikanischen Generals, der mit Hilfe des befreiten Professors einen einbruchsicheren Safe knacken will. Doch auf dem Weg zurück nach Mexiko lernen die beiden Hasardeure unter dem Einfluss des charismatischen Revolutionsführers, dass nicht nur materielle Werte zählen.

Details

Franco Nero, Fernando Rey, Jack Palance, Iris Berben u.a.
Sergio Corbucci
Dino Maiuri, Fritz Ebert, Sergio Corbucci

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Lola, der Baske & der Schwede
    Der Film hat alles, was ein Italo Western Fan erwartet plus einem zusätzlichen Schuss Humor, was an den pfiffigen Dialogen liegt.
    Ein munterer Westernspaß also, der sich selber nicht ganz ernst nimmt. Öfters gibt es äußerst brenzlige Situationen begleitet von lockeren Sprüchen (-‘Bei der Hitze schmilzt dir ja der Arsch weg!‘ – ‘Wenigstens kann er dann nicht einfrieren!‘) und immer wieder gibt es eine überraschende Lösung. ‘Für ‘n guten Scherz beißt man doch gern ins Gras‘. Da explodieren Brücken genau im richtigen Moment oder ganz kurz vor dem Feuerbefehl tut sich ein Loch in der Mauer genau hinter dem zu Exekutierenden auf. Der sie verfolgende Jagdfalke endet als Grillhähnchen und der befreite Professor reist im Sarg mit vielen kleinen Wasserschildkröten.
    Die Handlung ist eigentlich egal. Es ist einfach spaßige Unterhaltung: ‘Der Professor ist so schwer, weil er so viel im Kopf hat‘.
    Es geht um die Revolution in Mexico, um viel Geld und natürlich um Waffen. Echte Revolutionäre werden vom ‘Basken‘ (Thomas Milian) und dem Theoretiker Professor Xantos (Fernando Rey) angeführt. Mit von der Partie ist hier die junge Iris Berben als Lola in ihrem ersten internationalen Erfolg. Der Gegenspieler vom Basken ist der ‘Schwede‘ (Franco Nero), ein Söldner genau wie John der Bösewicht vom Dienst (Jack Palance).
    Der hohe Unterhaltungswert ist auch der Tatsache geschuldet, dass sich der Baske und der Schwede gegenseitig verladen und wieder aus der Patsche helfen. Ein Dauerbrenner zieht sich durch den ganzen Film: der Baske will wissen, warum ihm der Schwede einen Dollar gegeben hat. Das fragt er ihn immer wieder und bekommt erst ganz am Ende eine Antwort. Da stehen sich aber beide zum Shoot-Out gegenüber. Das ist der Rahmen. Die Handlung kehrt zur Eingangsszene zurück. Spannung ist angesagt. Die Trauung zwischen Lola und dem Basken hingegen ist ein Scherz, wie ein Großteil des ganzen Films. (‘Selber küssen macht fett‘). Die Musik stammt unverkennbar von Ennio Morricone und vergoldet den Klamauk.