Ja, ja, die Liebe in Tirol

 BRD 1955
Komödie 104 min.
3.80
Ja, ja, die Liebe in Tirol

Die hübsche und begehrte Tiroler Wirtstochter Gretel darf laut Testament erst dann heiraten, wenn auch ihre unscheinbare Schwester Liesel unter der Haube ist.

Hans Bondy ist ein leidlich erfolgreicher Vertreter für Schlankheitspillen, dessen Geschäfte ebenso dürftig sind wie sein Erfolg bei Frauen. Um auf andere Gedanken zu kommen, bittet er seinen arbeitslosen Musikerfreund Peter Lenz, ihn auf eine Urlaubsreise nach Tirol zu begleiten. Die beiden Junggesellen quartieren sich im Gasthof »Almenrausch« ein, der von dem Witwer Ignaz Musbauer mehr schlecht als recht geführt wird. Dafür hat Musbauer eine besonders hübsche Tochter, Gretel, in die Hans sich verliebt und um deren Hand er sogleich anhält. Doch Gretel darf sich gemäß einer testamentarischen Verfügung ihrer verstorbenen Mutter erst verheiraten, nachdem auch ihre hässliche, unscheinbare Schwester Liesel einen Bräutigam gefunden hat. Hans entwickelt daraufhin einen verwegenen Plan. Wenn er zuerst die Liesel heiratet und sich sogleich wieder scheiden lässt, stünde einer Heirat mit der hübschen Gretel nichts mehr im Wege. Und damit sich kein anderer an Gretel heranmacht, bittet Hans seinen treuen Freund Peter, sich in der Zwischenzeit um die hübsche Schwester zu kümmern. Doch als Hans nach der Hochzeit Vorkehrungen trifft, um sich wieder scheiden zu lassen, kommt es bei Liesl zu unerwarteten Veränderungen ...

Details

Hans Moser, Gunther Philipp, Gerhard Riedmann, Susi Nicoletti, Hans Olden, Carla Hagen, Doris Kirchner, u.a.
Géza von Bolváry
Werner Müller
Kurt Schulz
Gustav Kampendonk

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken


  • Lustiger und unterhaltsamer Film, vor allem durch die Mitwirkung von Gunther Philipp, der auch in anderen Filmen von mir gerne gesehen wird und immer für Humor und Kurzweil sorgt. Nervend sind immer die selben Lieder, auch wenn die Melodien besser und Niveauvoller sind als dieser neumodische Stumpfsinn, den man heutzutage nur noch hört, aber zu viel gejodels? Na, ja. Das Highlight war der kauzige Alte von der Sparkasse am Schluß, der Zarah Leander, Heinz Rühmann, Theo Lingen und Hans Moser, der ja auch im Original mitspielte parodierte, da mußte ich am meisten lachen. Die Handlung ist schön und gut verständlich mit vielen Humorvollen Einlagen. Manches ist aber auch recht kitschig.
    Alles in allem ein sehenswerter Film für Philipp, Moser, und Riedmann-Fans, aber es gibt noch bessere Heimatfilme aus dieser Zeit.