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03/31/2022

"Morbius": Was bedeuten die Post-Credit-Szenen?

In zwei nachgereichten Abspann-Szenen kehrt ein früherer Schurke wieder und es kündigt sich ein wichtiges Zusammentreffen an.

von Franco Schedl

Nun wissen wir also, welches Bild der wandlungsfähige Jared Leto in Gestalt des lebendigen Vampirs Michael Morbius bietet. Obwohl die Marvel-Figur ursprünglich als Spider-Man-Gegner eingeführt wurde, tritt der Spinnenjunge hier aber nicht in Erscheinung. Es ist jedoch nicht gesagt, dass es so bleiben wird, denn immerhin befinden wir uns mit dieser Produktion in Sony's Spider-Man-Universe und die Zusammenführung diverser Comic-Figuren scheint geplant zu sein.

Eine ähnliche Erfahrung konnte wir bereits in "Venom 2: Let There Be Carnage" und "Spider-Man: No Way Home" machen, da beide Werke entsprechende Post-Credit-Szenen boten, die auf die jeweiligen Figuren des anderen Films verwiesen haben. Auch "Morbius" überrascht uns mit zwei entsprechenden Szenen, die im Abspann versteckt wurden und die Rückkehr eines alten Spidey-Gegners ankündigen.

 SPOILER-WARNUNG: Falls ihr "Morbius" noch nicht gesehen habt, lest ihr nun auf eigene Gefahr weiter, da hier einige Überraschungs-Momente vorweggenommen werden.

Ein Zauber-Opfer durch Doctor Strange

In der ersten Nachspann-Szene befinden wir uns in New York, wo auf dem Himmel ein seltsames Licht-Phänomen stattfindet, ehe Adrian Toomes (Michael Keaton) in einer zuvor leeren Gefängniszelle auftaucht. Wir haben es also eindeutig mit einer Auswirkung von Doctor Stranges Zauber aus dem letzten Spider-Man-Abenteuer zu tun.  

Mit Toomes tritt eine Schurken-Figur in Erscheinung, die wir aus "Spider-Man: Homecoming" bereits kennen. Der im High-Tech-Kostüm steckende geflügelte Vulture war dort zu diebischen Beutezügen unterwegs. Nachdem er nun in einer Parallel-Welt gelandet ist, wo man ihn nicht kennt, wird der Inhaftierte wieder auf freien Fuß gesetzt.

Kommen die Sinister Six?

In der zweiten Abspann-Szene, die eindeutig nach den Geschehnissen des soeben gesehenen Films anzusetzen ist, treffen Toomes und Morbius in einer einsamen freien Gegend aufeinander. Der im Vulture-Kostüm steckende Toomes schlägt dem lebenden Vampir vor, ein Team zu bilden, da er auch noch ein paar weitere Personen kennen würde, die perfekt zu ihnen passen.

Obwohl diese beiden Szenen von der Film-Logik her eher verwirrend sind, da sie absolut nichts mit dem soeben gesehenen Werk zu tun haben, scheinen sie eine klar erkennbare Vorbereitung auf einen Film mit einer Schurken-Allianz der sogenannten Sinister Six zu sein – und da Morbius und Venom im selben Universum angesiedelt sind, wäre es sehr naheliegend, dass auch der von Tom Hardy gespielte Alien-Symbiont in einem nächsten Film zum geplanten Team stößt.

Bleibt die Frage, ob es in diesem Universum überhaupt einen Spider-Man gibt oder gegen welchen anderen Helden die Sinister Six dann letztendlich antreten werden.

"Morbius" ist ab 1. April in unseren Kinos. Hier geht's zu den Spielzeiten.

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