Alex Essoe

In einer verschlafenen Kleinstadt im US-Bundesstaat Mississippi macht jeder sein eigenes Ding – auch John und seine Freundin Rosie die ihr abgelegenes Haus als Drogenumschlagplatz für Johns Onkel Neil nutzen. Wesentlich schlimmer scheint es aber bei ihrem Nachbarn Troy und dessen zwei erwachsenen Söhnen zuzugehen. Eines Tages beobachtet Rosie durch ihr Teleskop, wie jemand auf deren Grundstück eine Leiche durch den Garten schleppt. Als Josh dann wenig später nach Hause kommt, ist seine Freundin allerdings wie vom Erdboden verschluckt, woraufhin er beschließt, das Nachbarhaus einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Dort macht er jedoch nicht nur eine schreckliche Entdeckung, sondern bringt schnell auch sein eigenes Leben in größte Gefahr.

Gangsterbosses Happy Shannon geschlafen hat, veranlasst dieser eine Exekution Nates, der er durch Zufall aber nur knapp entkommt. Ohne Orientierung irrt er durch die Wüste, ehe er auf einen Zirkus trifft, dessen Besitzer Sam Adamo den Engel Lily als Attraktion hält, in die sich Nate umgehend verliebt. Gemeinsam gelingt es ihnen aus dem Zirkus und der Wüste zu flüchten. Doch damit fangen die Probleme erst an, denn Happy Shannon will Nate immer noch tot sehen und Sam seine Haupteinnahmequelle Lily auch nicht so einfach aufgeben.

Zehn Kurzgeschichten, von elf namhaften Genre-Filmern inszeniert, vereint durch die Prämisse Blut, Schock und Terror. Dabei wechselt manch Darsteller – ähnlich dem Konzept von „American Horror Story“ – in den Geschichten von einer Rolle zur nächsten.

Als der Ex-Cop Phil einen Job als Hausmeister in einem riesigen New Yorker Apartmenthaus findet, sieht es zunächst nach einem Glücksfall für den alleinerziehenden Witwer aus. Er hat eine Bleibe für sich und seine zwei Töchter und kann sich um die Mädchen kümmern. Doch dann verschwinden plötzlich Mieter spurlos, und Phil ahnt, dass etwas Unheimliches in dem labyrinthartigen Haus vor sich geht. Sein Verdacht fällt schon bald auf seinen seltsamen, eigenbrötlerischen Kollegen Walter, der in einem Kellerraum okkulte Rituale abhält. Walter zeigt ein beunruhigendes Interesse an Phils Töchtern.

"Starry Eyes", der zweite ­gemeinsame Langfilm von Kevin Kolsch und Dennis Widmyer ist ­hochkonzentriertes Verstörungskino, visuell elegant erzählt und unterlegt mit einem albtraumhaften Synthie-Score.

Sarah Walker (Alex Essoe) träumt vom Aufstieg als Star in der Welt Hollywoods. Die angehende Schauspielerin hetzt von Casting zu Casting, um in Tinseltown Karriere zu machen und schließlich ganz groß rauszukommen. Doch bisher ist kein Durchbruch in Sicht: Meistens sind ihre Versuche von keinem großen Erfolg gekrönt und so hält sie sich unter der strengen Aufsicht ihres bevormundenden Bosses Carl (Pat Healy) erst einmal mit ihrem Job ohne Zukunft über Wasser. Belanglose Freundschaften mit anderen sich durchschlagenden Künstlern und konkurrierenden Schauspielerinnen (u. a. Amanda Fuller, Fabianne Therese und Noah Segan) bringen sie auch nicht weiter. Nach einer Reihe von seltsam anmutenden Vorsprechen bekommt sie schließlich doch noch die erhoffte Titelrolle eines ambitionierten Filmprojekts angeboten. Dass ihr die Produktionsfirma unbekannt ist und ein wenig mysteriös erscheint, stört Sarah anfangs kaum und sie sagt begeistert zu.

Auf dem Nachhauseweg von einer Silvesterparty überfahren Jeff und seine Frau Lindsey betrunken einen Mann! Als der auf dem Weg ins Krankenhaus stirbt, beschließen sie kurzerhand die Leiche mit nach Hause zu nehmen! Die Leiche erweist sich jedoch als weniger tot als gedacht und plötzlich befinden sich Jeff und Lindsey in einem fatalen Strudel aus Lügen und brutaler Gewalt...

Ein Liebespaar erlebt die Hölle im Paradies. Während ihres Traumurlaubs wachen Christine und Leo im Hotel auf, ohne Erinnerung. Ihr Handyvideo zeigt, wie Leo sie nach einem Abend in einer Bar vergewaltigt, tötet und vergräbt. Doch Christine lebt! Ein nicht enden wollender Albtraum beginnt. Getrieben von grausamen Visionen geraten sie immer tiefer in den Sog eines tödlichen Rituals.