Andreas Guenther

Im Zentrum des Zweiteilers steht eine Familie - oder was man heute dafür halten mag: Unterschiedlichste Charaktere und Interessen prallen aufeinander, wenn Menschen zu einer Familie zusammenwachsen, in einer Zeit, in der alle nur noch etwas werden wollen, aber niemand mehr weiß, wie man jemand ist.

Als Götz von Berlichingen Kisten mit Goldmünzen des französischen Königs erbeutet, wird ihnen die Brisanz ihres Fundes erst klar, nachdem sie sicher ihre Burg erreicht haben. Inzwischen manipuliert Adelheid Götz' alten Freund, der den Raubritter in eine Falle locken soll, um den Schatz zurückzuholen. Im Kampf verliert Götz seine rechte Hand - er überlebt nur mit Hilfe der geheimnisvollen Heilerin Saleema. Der Ritter schafft das Unmögliche: Mit seiner eisernen Hand erkämpft er sich nicht nur seine alte Stärke zurück, sondern findet auf diesem Weg auch treue Weggefährten und nicht zuletzt die Unterstützung der Bauern.

Die Journalistin Julia Reuter recherchiert gerade für ein deutsches Fernsehmagazin über Waffenschiebereien. Eine Spur führt sie ins estnische Tallinn, wo sie am Abend das Fährschiff Estonia, an dessen Bord sich ein LKW mit High-Tech-Waffen befindet, verpasst. Kurze Zeit später versinkt die Fähre in der Ostsee. Daraufhin kontaktiert Reuter in Stockholm Erik Westermark, einen der Überlebenden der Katastrophe. Mit dessen Hilfe deckt sie einen Zusammenhang zwischen den Waffentransporten und dem Fährunglück auf.

Katharina Venner findet bei ihrer Arbeit als Seenotretter eine junge Frau, Annika Bohn, ermordet im Meer. Katharina ist geschockt: Ihr Mann Nils wird als Hauptverdächtiger festgenommen. Nils war in der Todesnacht mit Annika am Strand und so betrunken, dass er sich nicht erinnern kann. Aber Mord? Undenkbar! Katharina kennt die Tote, sie war Gast im Hotel ihrer Eltern. Da die Polizei nur gegen Nils zu ermitteln scheint, beginnt sie nachzuforschen.

Für die ehrgeizige Medizinstudentin Paula geht ein Traum in Erfüllung: Sie wird zu einem Elitekurs in Anatomie bei dem berühmten Heidelberger Professor Grombek zugelassen. Doch die Freude wandelt sich schnell in jähes Entsetzen, als vor Paula auf dem Seziertisch ein junger Mann liegt, der tags zuvor noch quicklebendig war. Allen Warnungen zum Trotz stellt Paula Nachforschungen an und stößt schon bald auf einen mysteriösen Geheimbund, der in den Gemäuern des ehrwürdigen Instituts sein Unwesen treiben soll.