Fritz Koselka

Die zeitgenössische Kritik lobte die Gestaltung des Lokalkolorits und der Zeitatmosphäre, verlor aber kein Wort über die Anschluss-Symbolik, die hier waltet.

Meine Tochter lebt in Wien

— Meine Tochter lebt in Wien

Seit Gretl von ihrem Vater, dem kleinen Gemischtwarenhändler Klaghofer, gegen ihren Willen mit dem reichen Gruberbauern verheiratet werden sollte, lebt sie in Wien. Keinen einzigen ihrer Briefe hat der verärgerte Papa jemals geöffnet. Durch eine Postkarte erfährt er dann doch, dass Gretl geheiratet hat - und zwar, wie er irrtümlich annimmt, einen reichen Mann. Klaghofer macht sich also auf, um Versöhnung zu feiern. Kaum ist er aber aus seinem österreichischen Provinznest heraus und in Wien angekommen, sorgt Klaghofer für ein heilloses Durcheinander. Dabei bringt er eine kriselnde Ehe in Ordnung und freut sich am Schluss über das allseitige Happy End.

In der Villa Sonnenschein zieht ein mächtiges Gewitter auf. Herr und Frau Jaconis haben einander den totalen Ehekrieg erklärt. Die eifersüchtige Hedy besteht auf die Kündigung des langjährigen Dieners Max, der das amouröse Vorleben ihres Mannes, dem erfolgreichen Schriftsteller Dr. Jaconis, zu gut zu vertuschen weiß. Max geht, und der frisch engagierte Diener Ferdinand kommt. Als sich die beiden nächtens begegnen, kommt es zu einer folgenreichen Verwechselung der Koffer. Max vermutet, dass sein Nachfolger ein kriminelles Subjekt sein muss und fühlt sich verpflichtet, seinen Ex-Dienstgeber vor Schaden zu bewahren. Heimlich kehrt er in die Villa zurück. Als auch noch Hedys Freundin Lilly und der Verleger Dr. Ravestyn eintreffen, wird das Haus zur Kampfarena. Jeder verdächtigt jeden, und Ehe- und Vertrauensbruch, Mord und Totschlag sind nur einige der Beschuldigungen, die aufgestellt werden ...

Karl Gschwandtner, der langjährige Lohndiener im großen Hotel Europa, möchte nur eines: einmal der liebe Herrgott sein, das heißt Portier und Herrscher im Betrieb werden.

Zollinspektor Hasenhüttl hat nichts mit Fußball am Hut. Er greift nach Höherem und bringt sogar einen Finanzminister zu Fall.

Ein typisches Verwechslungsspiel von E. W. Emo, der mit Hans Moser nicht weniger als zweiundzwanzig Filme gemacht hat und auch hier eine echte Paraderolle für seinen Star bereitgehalten hat.

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