Lotte Andersen

"Entschuldigung, dass ich störe" erzählt die schräge Geschichte von der jungen, verwirrten Helene, die von ihrer Mutter als "technische Panne" bezeichnet wird. Die Suche nach ihrem unbekannten Vater führt Helene in ein kleines, heruntergekommenes Theater in Kopenhagen. Mit Hilfe des Hundes ihrer Mutter - in dessen Schatten sie immer stand - gelingt es ihr, sich dem Leiter und dem Ensemble des Theaters anzunähern. Bei dieser überraschenden Reise wird alles auf den Kopf gestellt, und Helene findet zwar nicht unbedingt das, was sie sucht, aber etwas anderes, viel größeres.

Hannah, einst hoffnungsfrohe Sängerin, jetzt Mutter und Hausfrau, fristet in einer dänischen Kleinstadt ein Leben ohne Leidenschaft und Höhepunkte. Als auch noch die Auflösung des örtlichen Kirchenchores - für Hannah die einzige Abwechslung - ansteht, droht eine öde Zukunft. Da verunglückt Moses, Leiter eines Gospelchores, in ihrem Kaff und muss drei Wochen zum Auskurieren bleiben. Schnell sorgt der charismatische Fremde für Wirbel im Ort und auch Hannah findet in dem Exoten neuen Esprit - und eine neue Liebe.

Sozialarbeiterin Nete steht mit beiden Beinen im Leben und tröstet mit Willensstärke und Engagement ihren Mann, den erfolglosen Schriftsteller, über manche Schaffenskrise hinweg. Dann jedoch schlägt das Schicksal zu: Mit einer Diagnose, die ihm nur noch wenige Wochen Lebenserwartung einräumt, zieht Netes tyrannischer, verbitterter Vater in den Haushalt. Als aus Wochen Monate werden, sucht sich ihr Mann eine Geliebte. Während Netes Versuche, den Vater mit ihrem schwulen Bruder zu versöhnen, gnadenlos scheitern, beginnt auch noch die Teenagertochter zu rebellieren...

Erik und Nina leben mit ihren Kindern als Vorzeigefamilie in einem Vorort von Kopenhagen. Bis eine alte Komplizin aus ihren Tagen als Trickbetrüger wieder in ihrem Leben auftaucht.