Stéphane Bissot

Nach dem Tod des Ehemannes entdeckt seine Witwe, dass ihre gemeinsam geführte Haushalts-Schule vor dem Ruin steht und muss sich etwas einfallen lassen.

Pierre Richard entdeckt als rüstiger Rentner ein Datingportal; weil er sich aber für seinen jüngeren Internethelfer ausgegeben hat, muss der zum verabredeten Treffen gehen.

Die Spanierin Gloria verdient ihr Geld damit, Leichen zu waschen. Mit der Zärtlichkeit, die sie sich selbst wünscht, säubert sie die nackten toten Körper. Es gab wohl einmal einen Mann, der ihr ziemlich wehgetan hat. Auf den Fotos aus dieser Zeit ist sein Gesicht mit Hass und Sorgfalt herausgekratzt worden. Erst ein Date mit Michel zeigt ihr wieder, was Liebe ist. Das Lächeln, das ihr der dubiose Schuhfetischist auf die Lippen zaubert, gilt es nun mit allen Mitteln zu verteidigen. Erst recht, als Gloria erfährt, dass ihr neuer Freund sich darauf spezialisiert hat, alleinstehenden Frauen seine Liebe zu geben und im Gegenzug ihr Geld zu nehmen.

Mrs. Mills von nebenan

— Mme Mills, une voisine si parfaite

Hélène (Sophie Marceau) führt ein tristes Leben als Herausgeberin kitschiger Liebesromane. Doch als eines Tages die alte und herrlich exzentrische Amerikanerin Mrs. Mills (Pierre Richard) in das Appartement nebenan einzieht, kommt plötzlich wieder Schwung in ihren Alltag. Die beiden ungleichen Frauen freunden sich in Windeseile an und Mrs. Mills wird schließlich sogar das neue Werbegesicht für Hélènes Verlag – und das bringt großen Erfolg. Doch eigentlich verfolgt die alte Dame einen ganz anderen Plan. Und ist sie überhaupt eine Dame?

Der belgische Regie-­Renegat Fabrice Du Welz ("Vinyan") adaptiert mit "Alleluia" die abgründige Geschichte der Honeymoon Killers, die in den USA zwischen 1947 bis 1949 gewütet haben.

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