Valia Santella

Nanni Moretti zeigt uns die unterschiedlichen Schicksale und Lebenschläge von MieterInnen in einem Haus in Rom.

Ein mittelalter Mann, der nie über den frühen Verlust seiner Mutter hinweggekommen ist, verliebt sich in eine Therapeutin und beginnt sich mit ihrer Hilfe der Vergangenheit zu stellen.

Nanni Moretti hat einen wundervoll starken und einprägsamen Film realisiert: ein tiefgründiges und gleichzeitig humorvoll, sensibles Meisterwerk.

Margherita hat es nicht leicht. Während sie sich um ihre alte Mutter Sorgen macht, muss sie als Regisseurin am Set ihres neusten Films ihre Autorität behaupten. Sie plagt sich mit den Launen des extra aus den USA eingeflogenen Hauptdarstellers herum, wird von der pubertierenden Tochter vor den Kopf gestossen und ihr Bruder ist mit seinen gut gemeinten, aber unnötigen Ratschlägen auch nicht immer die grosse Hilfe.

In den frühen 1980ern erreichen die Machtkämpfe zwischen den Paten der sizilianischen Mafia ihren Höhepunkt. Tommaso Buscetta, angesehenes Mitglied der Cosa Nostra, hat sich nach Brasilien abgesetzt. Derweil wüten in seiner Heimat die Fehden zwischen den Clans. Man begleicht offene Rechnungen und Buscettas Vertraute werden einer nach dem anderen umgebracht. Als er verhaftet und nach Italien ausgeliefert wird, trifft Buscetta eine Entscheidung, die die Mafia erschüttert: Vor dem Richter Falcone bricht er sein der Cosa Nostra gegenüber geleistetes Schweigegelübde.

Irene (Jasmine Trinca) hat ihr Leben darauf verschrieben, anderen zu helfen. Sie versucht, den Schmerz der Leidenden zu lindern. Eines Tages gerät sie an den kranken Grimaldi (Carlo Cecchi).

Nach Jahren im Ausland kehrt ein Autor nach Istanbul zurück. Als ein befreundeter Filmemacher spurlos verschwindet, gerät er in ein Netz aus verworrenen Beziehungen.