Werner Pochath

Venus im Pelz

— Le malizie di Venere

Die Krankheitsgeschichte eines masochistisch veranlagten reichen Müßiggängers, der unter den Zwängen eines Kindheitserlebnisses steht. In einem mannstollen Fotomodell findet er eine Partnerin, die die Rolle der Sadistin übernimmt. Der Prozeß der Selbstzerstörung endet im Wahnsinn. Modisch verkitschte Sexschnulze nach Sacher-Masochs Bestseller der erotischen Literatur, der von sexueller Unterwürfigkeit, Erniedrigungen und Sadismen handelt. In der psychologischen Zeichnung an Trivialität kaum mehr zu überbieten. Auch der sich anspruchsvoll gebende Dialog kann nicht über den verlogenen Charakter des verquälten Films hinwegtäuschen.

Inspektor Blomfield stellt einen Dieb, der beim Fluchtversuch mit dem Auto tödlich verunglückt. Dessen rauschgiftsüchtiger Bruder Johnny betritt kurze Zeit später, während Blomfield vor Ort ein einem Mordfall ermittelt, das Polizeirevier und droht sich und alle anderen mit einem Nitroglycerinfläschchen ind die Luft zu sprengen. Bis Blomfield, an dem sich Johnny eigentlich rächen will, im Revier eintrifft, haben seine Kollegen den Wahnsinnigen überwältigt.

In den Hamburger Zentralen des organisierten Verbrechens häufen sich die gewaltsamen Todesfälle. Ein Spielkarten-As am jeweiligen Tatort weist auf Zusammenhang und denselben Täter. Kommissar Jan Bogdan nimmt den Kampf auf. Auch als Krüppel nach einer Explosion bleibt er im Rollstuhl dem Killer auf der Spur. Sein Revanchespiel in den Grauzonen der Alster-Illegalität ermöglicht einen zeitlich begrenzten Waffenstillstand, bis auch Bogdan selbst erschossen wird.

Zweiter Weltkrieg, auf der russischen Halbinsel Taman im Jahr 1943: Die deutschen Truppen befinden sich auf dem Rückzug vor der vorrückenden Roten Armee. Unteroffizier Rolf Steiner ist mit seinem Stoßtrupp auf Patrouille. Sie entdecken einen russischen Posten, den sie ausschalten, wobei sie alle Soldaten töten. Nur ein halbwüchsiger Kindersoldat überlebt und wird von den Deutschen mitgenommen. Zur gleichen Zeit trifft Hauptmann Stransky beim Regimentskommandeur Oberst Brandt ein. Stransky, ein preußischer Aristokrat, ließ sich freiwillig von Biarritz in Frankreich nach Russland versetzen, da seiner Meinung nach „fähige Männer an der Ostfront“ benötigt werden. Sein arrogantes Verhalten stößt sofort auf Missfallen bei Brandt und seinem Adjutanten, Hauptmann Kiesel. Sie erkennen sofort, dass Stransky und Steiner zwei von Grund auf verschiedene Menschen sind und Spannungen unumgänglich sein werden.

Der hartgesottene Pilot Butch Donovan muss mit einer Gruppe von Touristen auf einer Insel mit Dschungel notlanden. Grund: das Flugzeug wurde manipuliert, um den Besitzer Comora in den Genuss der Versicherungssumme kommen zu lassen. Im Dschungel schließt die Gruppe Bekanntschaft mit einer Reihe wilder Tiere, die sich schließlich als weniger gefährlich erweisen als die Schergen, die ihnen Comora auf den Hals hetzt.

Kriminalkommissar Manuele Rizzo, Spitzname Plattfuß, vom Dezernat für Rauschgift der neapolitanischen Polizei trifft sich am Hafen mit einem Informanten, der ihn über einen Rauschgiftschmugglerring, der von Südafrika aus operiert, unterrichtet. Doch bevor er ihm alle Informationen zukommen lassen kann, wird er aus dem Hinterhalt erschossen. Doch wäre Plattfuß nicht Plattfuß, wenn er die Sache auf sich beruhen lassen würde. So fliegt er selbst nach Südafrika, um den Verbrechern das Handwerk zu legen.

Berlin 1939: Die unschuldige Gründerzeitfassade des geheimnisumwitterten Charlottenburger Edelbordells umgibt eins der bestgehütetsten Geheimnisse der Nazizeit. Hinter den schweren Samtvorhängen des rauchgeschwängerten Salons von Kitty Kellermann verführen die heißesten Prostituierten des Reiches bei geschmackvoller Musik und reichlich Champagner mit lasziven Posen und Tänzen zahllose Diplomaten, Militärs, Politiker und andere einflussreiche Persönlichkeiten der damaligen Zeit. SS-Offizier Wallenberg wird mit dem perfiden Plan, einige Damen seiner Wahl zum Spionage-Freudendienst abzustellen, beauftragt. Er lässt das gesamte Bordell verwanzen, so dass den Augen und Ohren der SS fortan kein Detail des animalischen Treibens mehr entgeht. Die gewonnenen Informationen sind allerdings so brisant, dass sie Wallenberg selbst bald zur Gefahr werden ...