Shakespeare in Love

 USA/GB 1998
Romanze, Komödie, Kostümfilm 123 min.
7.20
Shakespeare in Love

Seine eigene Love-Story inspiriert den Kino-Shakespeare. Fürs Theater schreibt er sein eigenes Leben ab.

1543: Will Shakespeare (Joseph Fiennes) hat ein Problem. Er leidet an Schreibhemmung, die er nur mit Hilfe einer geeigneten Muse überwinden kann. Diese erscheint ihm in Gestalt der zauberhaften Viola (Gwyneth Paltrow), die allerdings schon dem Widerling Lord Wessex (Colin Firth) versprochen ist.

In den Armen der atemberaubenden Viola fallen dem Dichterfürsten die herrlichsten Liebesverse ein. Seine eigene Love-Story inspiriert den Kino-Shakespeare. Fürs Theater schreibt er sein eigenes Leben ab. Die berühmteste aller Liebestragödien, "Romeo und Julia" entsteht...

Details

Gwyneth Paltrow, Joseph Fiennes, Geoffrey Rush, Colin Firth, Ben Affleck, Judi Dench, Simon Callow, Rupert Everett, ua.
John Madden
Stephen Warbeck
Richard Greatrex
Mark Norman, Tom Stoppard

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Oscar für Will
    John Madden ist ein Geniestreich gelungen. Es gibt viel Dramatik, genügend Komik und auch ein bisschen Tragik. Ein großartiges, bis in kleine Nebenrollen prominent besetztes Ensemble (Paltrow, Fiennes, Dench, Firth u.v.a.) bringt eine atmosphärisch glaubhafte Show über die Rampe. Dies wird unterstützt von pompöser Deko und einer temporeichen Inszenierung mit turbulenter Action und einer Titelmusik, die ins Ohr geht. Es ist für Kenner von Shakespeare und seiner Zeit, aber auch für Newcomer auf diesem Gebiet ein amüsanter Hochgenuss. Die Kenner erfreuen sich an der Wiedererkennung von Szenen und Textstellen aus Shakespeares Stücken, Newcomer fühlen sich äußerst gut unterhalten. Der Titel hat hier doppelte Bedeutung und deckt sowohl die Realität ab, als auch das Theaterstück ’Romeo und Julia’, auf das alles zuläuft. Eine textgleiche Abfolge zwischen beiden belustigt und verdeutlicht eine mögliche Entstehung des Stückes, wobei man sich in der Tradition der Verkleidungs- und Verwechslungsstücke bewegt. Und die Tatsache, dass üblicherweise Männer Frauenrollen übernahmen, wird hier umgekehrt: eine Frau spielt vorübergehend einen Knaben. Die Liebe findet nicht erst am Ende ihre Erfüllung, sondern schon mittendrin. Die verfahrene Situation einer Vereinigung für die Ewigkeit wird in echt Shakespearescher Art und Weise durch einen königlichen, salomonischen Schiedsspruch geregelt und der Aussicht auf ein neues Stück „Was ihr wollt“. Rundum gelungen!

  • Shakespeare in Love
    Einer der besten Filme der letzten Jahre! Für mich hätte er sich mehr Oscars verdient! Absolut genial!