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05/06/2021

Die besten Streaming-Highlights Mitte Mai

Das sind die besten Streaming-Highlights von Netflix, Amazon, Sky und Disney+ von 10. bis 23. Mai.

Die großen Anbieter Netflix, Sky, Amazon Prime Video, Disney+ und Apple TV bieten ihren AbonnentInnen in den kommenden Wochen einige neue Film- und Serien-Highlights.

 

NETFLIX

  • Oxygen (12. Mai)

Regie: Alexandre Aja
Mit: Melanie Laurent, Mathieu Amalric, Marc Saez, Malik Zidi, Eric Herson-Macarel 

In einer engen Kammer eingesperrt zu sein, ist kein Vergnügen - selbst wenn diese ein Wunderwerk der Technik ist. In dem Sci-Fi-Thriller "Oxygen" findet sich Elizabeth Hansen (Melanie Laurent) in einer derartigen Kryogenkapsel wieder.

Wer oder was sie dort hin brachte, ist für die junge Frau aber ebenso ein Rätsel wie ihre eigene Identität. In dem sprichwörtlichen Kammerspiel von Regisseur Alexandre Aja muss sie so schnell wie möglich hinter dieses Geheimnis kommen, denn der Sauerstoff wird von Minute zu Minute weniger...

  • Der Ball der 41 (12. Mai)

Regie: David Pablos
Mit: Alfonso Herrera, Emiliano Zurita, Mabel Cadena, Fernando Becerril, Rodrigo Virago                    

Einem historischen Stoff hat sich Regisseur David Pablos mit "Der Ball der 41" angenommen: Im Mexiko des ausgehenden 19. Jahrhunderts dringt Ignacio de la Torre in die höchsten Gesellschaftsschichten vor, heiratet der junge Mann doch die Tochter des Präsidenten Porfirio Diaz.

Wovon zu diesem Zeitpunkt niemand weiß, ist das Doppelleben, das Torre führt. Auf der einen Seite ist da die Welt der Politik, auf der anderen Seite ist er Teil eines geheimen Clubs, in dem sich schwule Männer treffen. Der titelgebende Ball sorgt schließlich für einen handfesten Skandal.

  • The Woman in the Window (14. Mai)

Regie: Joe Wright     
Mit: Amy Adams, Donat Balaj, Anthony Mackie, Gary Oldman, Julianne Moore           

Es ist ein Stoff wie für Hitchcock-Fans gemacht: In Joe Wrights "The Woman in the Window" muss Amy Adams als Anna Fox mitansehen, wie ihre Nachbarin Opfer eines Gewaltverbrechens wird. Das Problem dabei: Niemand glaubt ihr.

Als Anna die Polizei verständigt, taucht diese mit dem Ehemann ihrer Nachbarin auf. Und dieser behauptet schlichtweg, dass Anna seine Frau noch nie getroffen habe. Es ist der Beginn eines wahren Albtraums für die an Platzangst leidender Kinderpsychologin, die deshalb ihre eigenen vier Wände nie verlässt. Was wahr und was nur Einbildung ist, lässt sich in diesem Psychothriller klassischen Zuschnitts nur auf die harte Tour herausfinden.

  • Ferry (14. Mai)

Regie: Cecilia Verheyden
Mit: Frank Lammers, Elise Schaap, Huub Stapel, Raymond Thiry, Monic Hendrickx               

Wer für einen Drogenbaron arbeitet und dann aus "geschäftlichen Gründen" in seinen Heimatort zurück geschickt wird, hat meist einen harten Weg vor sich. Für den um keine Brutalität verlegenen Ferry bedeutet es in Cecilia Verheydens gleichnamigen Thriller jedenfalls eine Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, aber auch den zaghaften Beginn einer neuen Liebe.

Im etwas heruntergekommenen Örtchen Brabant werden die Verantwortlichen für den Unfall vermutet, bei dem der Sohn seines Chefs schwer verletzt wurde. Also geht es für Ferry ab in die zwiespältige Wohnwagenidylle. Bleibt nur die Frage, wem er schlussendlich die Treue hält.

  • Halston, Miniserie (14. Mai)

Regie: Daniel Minahan 
Mit: Ewan McGregor, Bill Pullman, Rory Culkin, Rebecca Dayan, Sullivan Jones            

Mode, Glamour und reichlich Drogen: Das sind die Eckpfeiler der neuen Miniserie "Halston", in der Hollywoodstar Ewan McGregor als US-Modezampano Roy Halston Frowick alias Halston seine exzentrische Seite ausleben darf.

Seine minimalistischen Entwürfe machten Halston in den 1970ern weltberühmt, doch wie so oft hat auch hier der Ruhm seine Schattenseite. Im Sog des legendären Studio 54 und im Wechselspiel mit den Laufstegen der Welt wird hier fünf Episoden lang der Aufstieg und Fall eines großen Designers erzählt, mit allen Mitteln der Übertreibung, die in so einem Fall nur zu gerne angewendet werden.

  • Hating Peter Tatchell (20. Mai) 

Regie: Christopher Amos

Der britische Menschenrechtsaktivist Peter Tatchell, der sich allen voran für die LGBTQ-Community stark macht, steht im Zentrum dieser Dokumentation von Christopher Amos. Der gebürtige Australier zog als junger Mann nach London, wo er seine harte Kindheit als Antrieb nutzte, um sich für den Kampf gegen Ungerechtigkeit einzusetzen.

Naturgemäß war und ist das keine einfache Sache, wie "Hating Peter Tatchell" schon im programmatischen Titel deutlich macht: Immer wieder musste sich Tatchell gegen Anfeindungen und körperliche Angriffe zur Wehr setzen. Zu Wort kommen dabei auch Schauspieler wie Stephen Fry, die Aktivistin Angela Mason und der ehemalige Erzbischof von Canterbury, George Carey.

  • Army of the Dead (21. Mai)  

Regie: Zack Snyder  
Mit: Dave Bautista, Ella Purnell, Matthias Schweighöfer, Hiroyuki Sanada, Garret Dillahunt         

Gerade erst hat Regisseur Zack Snyder mit einem epischen, vierstündigen Director's Cut des Superhelden-Spektakels "Justice League" von sich reden gemacht, schon kommt der US-Amerikaner mit dem nächsten großen Projekt um die Ecke: In "Army of the Dead" lässt er eine Söldnergruppe um Dave Bautista und Matthias Schweighöfer in die Zombieapokalypse taumeln.

Sie sollen in Las Vegas einen Safe knacken und die dort eingelagerten Millionen aus der Stadt schaffen. Klingt einfach, ist es ob der Tausenden Untoten allerdings nicht. Und wer noch immer an langsame Zombies mit wenig Gemeinschaftssinn glaubt, wird hier schnell eines Besseren belehrt. Für Freunde zeitgenössischer Blockbuster-Ballerei.

DISNEY+

 

  • Marvels M.O.D.O.K., Staffel 1 (21. Mai)

Regie: Alex Kamer, Eric Towner 

Die Welt hat wieder Ärger, will sie doch der größenwahnsinnige Bösewicht M.O.D.O.K., gesprochen von Patton Oswalt, erobern. So groß ist der Ärger dann aber auch wieder nicht, hat M.O.D.O.K. doch bereits so viele Fehlschläge hingelegt, dass seine diabolische Organisation A.I.M. mittlerweile pleite ist.

Insofern ist der Mental Organism Designed Only for Killing in dieser Animationsserie eher mit anderen Dingen beschäftigt - kommt zur Firmenpleite doch auch noch jene der eigenen Ehe und eine batzen Midlifekrise.

SKY

 

  • Code 404, Staffel 1 (11. Mai)

Regie: Al Campbell
Mit: Daniel Mays, Stephen Graham, Richard Pepple, Richard Gadd, Rosie Cavaliero        

Der Weltklassepolizist Detective John Major (Daniel Mays) wird im Dienst getötet. Da trifft es sich recht praktisch, dass derzeit ein Experiment läuft, Tote mit künstlicher Intelligenz wiederzubeleben. Und so steht die Digitalkopie bald vor ihrem Ex-Partner Carver (Stephen Graham). Das Problem: Wirklich ausgereift ist die neue Programmierung noch nicht.

Dadurch ist der einstige Starpolizist zum Schussel mutiert, was sein treuer Gefährte zu decken versucht. Nicht unbedingt hilfreich bei der Suche nach dem Mörder. Mit "Code 404" setzen Daniel Mays und Stephen Graham ihre Zusammenarbeit aus der BBC-Crimeserie "Line of Duty" fort.

  • The Mopes, Staffel 1 (11. Mai) 

Regie: Ipek Zübert
Mit: Nora Tschirner, Matthias Matschke, Paula Kalenberg, Kathrin Angerer, Anna Brüggemann              

Mat (Roel Dirven) ist Singer-Songwriter - allerdings kein besonders erfolgreicher. Aber irgendwie laufen Karriere, Beziehung und der Rest des Lebens. Aber eben nur irgendwie. Auftritt Monika (Nora Tschirner), ihres Zeichens eine Depression.

Die erledigt gewissenhaft ihren Job, ist aber doch etwas irritiert, dass Mat sie sehen kann. Da läuft also gehörig etwas schief, denn eigentlich können ja nur Schizophrenien von den Betroffenen gesehen werden. Das Ganze könnte die ehrgeizige Monika vielleicht sogar die Beförderung kosten!

  • Mare Of Easttown, Miniserie (21. Mai) 

Regie: Craig Zobel
Mit: Kate Winslet, Julianne Nicholson, Jean Smart, Angourie Rice, Guy Pearce                                   

Mare Sheehan (Kate Winslet) ist Kleinstadtpolizistin und für gewöhnlich mit harmloseren Fällen als Mord beschäftigt. Als nun aber eine Leiche aus dem Fluss gezogen wird, muss sie in ihrem vermeintlich idyllischen Heimatort Easttown die Ermittlungen aufnehmen. Zugleich steht ihr Privatleben vor den Trümmern, und Mare selbst sieht sich mit Ansprüchen konfrontiert, die sie meint, nicht erfüllen zu können. Eine Paraderolle für Kate Winslet als gleichsam starke wie sensible Hauptfigur.

  • Six Minutes To Midnight (22. Mai) 

Regie: Andy Goddard
Mit: Eddie Izzard, Celyn Jones, Judi Dench, Nigel Lindsay, Jim Broadbent                      

Kurz vor Kriegsausbruch im Jahr 1939 entsenden bedeutende Familien ihre Kinder aus Nazideutschland zum Schulabschluss an die englische Küste. Sie sollen die englische Sprache erlernen und so dereinst als Botschafter des Reiches fungieren.

Geleitet wird das Mädcheninternat von Miss Rocholl (Judi Dench), wobei diese mit Thomas Miller (Eddie Izzard) auch einen entschiedenen Nazi-Gegner als Englischlehrer beschäftigt. Doch seine Versuche, die Behörden auf das drohende Unheil aufmerksam zu machen, scheitern - stattdessen gerät er selbst unter Mordverdacht, als an der Schule die Leiche eines Lehrers gefunden wird.

AMAZON PRIME VIDEO

 

  • The Underground Railroad, Staffel 1 (14. Mai) 

Regie: Barry Jenkins
Mit: Thuso Mbedu, Chase W. Dillon, Joel Edgerton, Aaron Pierre, Amber Gray                               

Einen berührenden Serienplot hat Regisseur Barry Jenkins sich für "The Underground Railroad" herausgesucht: Der geheime Transport von geflohenen Sklaven aus dem Süden der USA in den freien Nordstaaten im 18. Jahrhundert.

Dies macht Jenkins fest an der Lebensgeschichte von Cora Randalls (Thuso Mbedu), die im Süden der USA während der Sklaverei verzweifelt um ihre Freiheit kämpft. Sie flieht von ihrer Plantage und wird dabei verfolgt vom Kopfgeldjäger Ridgeway (Joel Edgerton), der einst schon ihrer Mutter auf den Fersen war. Es entspinnt sich eine Jagd von einem Bundesstaat zum anderen.

  • Der Boandlkramer und die ewige Liebe (14. Mai) 

Regie: Joseph Vilsmaier 
Mit: Sebastian Bezzel, Eisi Gulp, Michael Herbig, Hape Kerkeling, Hannah Herzsprung                             

Eigentlich wäre der letzte Film des im Vorjahr verstorbenen, großen Joseph Vilsmaier ja ein aufgelegter Kinohit gewesen angesichts einer Besetzung rund um Michael "Bully" Herbig, Sebastian Bezzel und Hape Kerkeling. Dem hat Corona jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht, und nun ist das Werk bei Amazon zu erleben.

Darin muss sich der von Herbig gespielte Tod, bajuwarisch der Boandlkramer, mit einem für ihn ungekannten Gefühl auseinandersetzen: Er hat sich in die hübsche Gefi (Hannah Herzsprung) verliebt. Da ihm so etwas noch nie passiert ist und er entsprechend wenig Erfahrung vorweisen kann, lässt er sich auf einen Deal mit dem Teufel (Hape Kerkeling) ein, um seine Angebetete für sich zu gewinnen. Der fordert dafür, dass der Tod seine Tätigkeit auf Erden einstellt. Da kann also bald nurmehr ein Wunder helfen.

APPLE TV

 

  • 1971: The Year That Music Changed Everything, Staffel 1 (21. Mai) 

Regie: Asif Kapadia, Danielle Peck, James Rogan 

Was für die Politik das Jahr 1968 war, war in vielfacher Hinsicht für den Musikbereich das Jahr 1971. Die Umwälzungen und Innovationen, die sich damals Bahn brachen, zeichnet Apple nun in seiner neuen Musikdoku "1971" nach. Mit Archivmaterial und Interviews mit Größen der Zunft nähert man sich den Hoffnungen und Durchbrüchen der Zeit an, die Musikgötter wie die Rolling Stones, Aretha Franklin, Bob Marley oder The Who erwachsen ließ.

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