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06/09/2021

Pride in Serienform: Die 13 besten queeren Serien

Mit diesen Serien fühlt sich das gesamte Jahr an wie Pride Month. Sie zelebrieren Diversität so, wie wir es alle tun sollten.

von Manuel Simbürger

Die Zeiten, in denen das Entdecken einer queeren Figur in einem Film oder TV-Serie so wahrscheinlich war wie ein Meeting mit dem Osterhasen oder das Erspähen einer Sternschnuppe sind gottlob vorbei.

Heute gehört es zum guten Ton von Geschichten, egal welchen Mediums, mindestens eine Figur aus der LGBTIQ-Community miteinzubeziehen. Weil die Welt eben um so viel farbenfroher, abwechslungsreicher, nuancierter und ja, auch komplizierter ist, als es die Heteronormativitäts-Matrix uns weismachen möchte.

Trotzdem: Auf lange Sicht ist es viel zu wenig, hier und da einen queeren Charakter in die erzählende Story einzubauen. Denn diese Figuren leben nach wie vor in der heteronormativen Welt, leben nach deren Regeln, Ansichten und Definitionen.

Weshalb es nicht "nur" queere Charaktere, sondern ganze queere Serien oder Filme braucht, um erstens so richtig lebensah und authentisch den Regenbogen raufzuklettern und runterzurutschen, aber auch, um die Sichtbarkeit von Queerness zu fördern. Denn genau diese ist immer noch ausschlaggebend für die Community, weil sie Leben retten kann, wenn man jemanden auf dem Bildschirm sieht, der so ist wie ich und nicht nur wie du. Weil man dann weiß: Ich bin nicht mehr alleine.

Sogenannte queere Serien stellen LGBTIQ-Themen in den Fokus, die Hauptfiguren sind queer und bewegen sich auch in einer queeren Welt, wie immer man diese definieren möchte. Solche Serien atmen nicht nur den Geist von Queerness, sie leben ihn. Und scheren sich (fast) nicht um ein heterosexuelles Publikum. Statt Queerbaiting gib't hier Queerliving. Nicht selten mit heißem Sex inklusive. 

Die 13 besten LGBTQ+-Serien:

Queer as Folk (2000-2005)

Sie ist sozusagen die Ur-Mutter aller queeren Serien: Das Showtime-Drama "Queer as Folk" war die allererste Serie, die sich ausschließlich um schwule Figuren drehte. Das gleichgeschlechtliche Begehren war hier endlich keine Sünde mehr, im Gegenteil: So ausschweifend und überbordend queer geliebt, gevögelt, gelitten und gelebt wurde seitdem in keiner Serie mehr. 

Fünf Staffeln lang begleiten wir die Freunde Michael, Brian, Justin, Emmett und Ted bei ihrer authentischen Reise durch die queere Wirklichkeit. Sie kämpfen gegen Homophobie, gegen AIDS, gegen Drogensucht, gegen ignorante Eltern und gegen Liebeskummer, aber vor allem dürfen sie endlich sie selbst sein.

Dazu gehören One-Night-Stands und durchzechte Club-Nächte genauso wie das Gründen einer Familie, Geldsorgen oder das ewige Ringen mit dem eigenen Ego. Die fünf Freunde (ein lesbisches Pärchen gibt's auch noch!) sind so unterschiedlich, dass wirklich für jeden eine Identifikationsfigur dabei ist. Tabus werden hier sexy und äußerst konsequent gebrochen.

Zugegeben, nicht immer ist die Serie gut gealtert. Aus heutiger Sicht mag man da und dort Klischees feststellen. Trotzdem: "Queer as Folk" (das Original stammt übrigens aus Großbritannien) war die Blaupause für alle modernen queeren Serien und durch und durch bahnbrechend. 

Die ersten 3 Staffeln von "Queer as Folk" gibt es auf Amazon Prime zu kaufen. 

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The L-Word – Wenn Frauen Frauen lieben (2005-2009)

Als sich die schwulen Freunde von "Queer as Folk" verabschiedeten, trat die legendäre lesbische Clique aus Kalifornien in unser Leben: "The L-Word" war quasi das queer-weibliche Pendant zu "Queer as Folk" und konnte sogar noch größere Erfolge verbuchen.

Vom ärgerlichen deutschen Unteritel, der eher an einen Softporno erinnert, sollte man sich nicht abschrecken lassen: Zwar wird auch in "The L-Word" nicht mit nackter Haut und heißen (und damals tabubrechenden) Sexszenen gegeizt, aber von Oberflächlichkeit war die Serie meilenweit entfernt: Beispielsweise zählen zur queeren Gruppe im Laufe der Serie auch ältere sowie Schwarze Frauen, und auch Bi- sowie Transsexuelle sind fixer Bestandteil des glamourösen Dramas. 

Apropos Glamour: Während "Queer as Folk" in der gesellschaftlichen Mittelklasse angesiedelt war, kam "The L-Word" von Beginn an glitzernder, edler, stylisher daher. Die Heldinnen haben Geld und genießen das Leben, wobei aber auch die ganz großen Dramen wie Intrigen, Eifersucht, Skandale und sogar ein Mord nicht fehlen dürfen. Eine queere Glamour-Seifenoper also, larger-than-life und trotzdem irgendwie authentisch.

Seit 2019 gibt es die Fortsetzung "The L Word: Generation Q" auf Showtime beziehungsweise Sky.

"The L-Word" kannst du auf Amazon Prime kaufen. 

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Transparent (2014-2019)

Die Dramedy über eine gut situierte jüdische Mischpoche mit Mort Pfeffermann als Familienoberhaupt, das sich im Lebensherbst als transsexuell outet und von da an als Frau das Leben neu entdeckt, ist ein groß und außerhalb jeder Norm angelegtes, skurriles, gesellschaftskritisches, warmherziges, freches und vor allem authentisches Psychogramm einer Familie, die Anders-Sein zum neuen Normal erhebt. Obwohl: "normal" will hier gar keiner sein. 

Drogen, Identitäts- und Familienkrisen, die jüdische Religion und nicht-binäre Geschlechterformen: Die Themen, mit denen sich Serien-Erfinderin Jill Sowoway auseinandersetzt, sind nicht immer leichte Kost, der liebenswerte und sehr leise Humor sorgt aber dafür, dass die Serie nicht zur abstrakten Sonntags-Philosoph*innen-Runde verkommt.

Dass einen "Transparent" das echte Leben spüren lässt, liegt vor allem daran, dass Soloway über ihre eigenen Erfahrungen mit ihrem transsexuellen Vater erzählt. 

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Will & Grace (1998-2006, 2017-2020)

Deutlich leichtfüßiger geht's der Kult-Sitcom "Will & Grace" zu, die erste Serie ihres Genres mit einer queeren Hauptfigur: Will ist schwuler Rechtsanwalt (und Kontrollfreak), Grace die heterosexuelle chaotische (und jüdische) Innenarchitektin.

Trotz der Gegensätze sind sie Freund*innen fürs Leben und wohnen gar zusammen. Damit's nicht zu fad wird, werden die beiden vom femininen und überdrehten Schauspieler Jack und der überkandidelten Alkoholikerin Karen komplementiert. 

Die Gags sind brav, aber pointiert. Homosexualität wird in den Original-Staffeln (von 2017 bis 2020 gab's eine Fortsetzung) noch etwas unbeholfen mit Samthandschuhen angefasst, Queerness pendelt hier zwischen Straight-Acting und Klischee. Nichtsdestotrotz ist "Will & Grace" ein Meilenstein der queeren TV-Geschichte, die für mehr Sichtbarkeit und auch Toleranz gegenüber der queeren Community sorgte. Nicht zu vergessen natürlich die illustren Gaststars wie Cher, Britney Spears oder Madonna!

"Will & Grace" kannst du bei Amazon kaufen. 

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Pose (seit 2018)

"Pose" von Serien-Guru Ryan Murphy spielt im New York der Achtziger-Jahre und handelt von der legendären Ballroom Culture: Transfrauen und -männer, hauptsächlich Schwarz, zelebrieren in Form von Auftritten, Shows und einer Art Modeshow ihr Leben, den Glamour, das Schöne.

Dabei geht's um so viel mehr als um Party und gegenseitige Bewunderung: Die Ballroom Culture, eine Subkultur der LGBTIQ-Szene,  war eine Gegenbewegung zur konservativen und vom Kapitalismus geprägten Ära. Hier fanden alle ein Zuhause, die von der Gesellschaft – und nicht selten der eigenen Familie – verstoßen wurden.

Untermalt mit einem grandiosen Soundtrack, schillernden Bildern und getragen von einem authentischen Cast (viele Schauspieler*innen der Serie sind tatsächlich transsexuell) ist "Pose" ein queeres Großstadt-Märchen mit realen Wurzeln, das die Vergangenheit huldigt und uns die Gegenwart dadurch noch mehr bewusst werden lässt. Selbstbewusst stellt Murphy das Überschöne in den Fokus, ohne die Schattenseiten der damaligen Zeit zu vergessen.

Schnell entwickelt die Serie eine enorme emotionale Intensität, die für Empathie und Gleichberechtigung wirbt und auf ganz großer Flamme köchelnd ruft: We're here, we're queer – get used to it!

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Euphoria (seit 2019)

Die viel beachtete Serie mit Hauptdarstellerin und Newcomerin Zendaya gilt als eine der besten Teen-Serien aller Zeiten: Radikal und mit Mut zur ungeschönten Wahrheit handelt "Euphoria" von einer Gruppe Highschool-Schüler*innen rund um die 17-jährige drogenabhängige und vom Schicksal arg gebeutelte Rue (Zendaya). Diese lernt nach ihrem Entzug die neue Schülerin Jules Vaughn, die sich als transgeschlechtlich und bisexuell identifiziert, kennen und lieben.

Mehr sei nicht verraten, denn je weniger man weiß, desto mehr trifft einen die Serie wie eine unerwartete harte Ohrfeige. Trotz der jugendlichen Protagonist*innen mutet die Serie sehr erwachsen an und handelt von Sexualität, Liebe, Freundschaft, Traumata und Selbstfindung. Die Bilder sind von wunderschöner Intensität, was die groteske Aura zwischen Surrealem und harter Realität noch verstärkt.

"Euphoria" schockiert, ohne sich in unnötigen Provokationen zu verheddern, und springt über Klippen, wo andere lieber mit Sicherheitsabstand die Aussicht genießen. Höchst intensive Studie der Generation Z und deshalb sehenswert!

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Please Like Me (2013-2017)

Besser spät als nie: Als seine Freundin ihn verlässt (weil sie es vor ihm wusste), realisiert Josh, dass er schwul ist. Ein neues, aufregendes Leben beginnt, in das sich Josh langsam vortastet. Gleichzeitig muss er sich um seine depressive Mutter kümmern – und zieht wieder bei ihr ein. Nichts ist für Josh also, wie es mal war ...

Die australische Comedy ist voll und ganz auf seinen Hauptdarsteller Josh Thomas zugeschnitten, wurde sie doch von ihm höchstpersönlich kreiert. Auch die Drehbücher verfasste der Comedian selbst. Das Herz schlägt bei "Please Like Me" am rechten Fleck, auf Klischees und Stereotypen wird hier weitgehend verzichtet. Der Humor mag speziell sein, trifft aber umso mehr mitten ins Schwarze, sobald man sich an ihn gewöhnt hat. 

Unter den Sitcoms ist "Please Like Me" eine wohltuende und erfrischende Abwechslung, die trotz teils düsterer Themen niemals die Sicht auf das Positive verliert.

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I am not okay with this (2020)

Syd ist 17 Jahre alt und hat mit Highschool, ihrer Familie und unerwiderten Gefühlen für ihre beste Freundin zu kämpfen. Das Leben eines Teenagers ist eben alles andere als einfach! Doch bei Syd gestaltet sich die Sache noch etwas komplizierter: In ihr erwachen langsam Superkräfte, die sie erst lernen muss zu kontrollieren.

Die überraschend komplexe Adaptierung der gleichnamigen Graphic Novel von Charles Forsman ist zum Brüllen komisch, aber auch zum Heulen berührend. Wie so oft in Superheld*innen-Geschichten fungieren auch Syds aufkeimende Kräfte als Metapher fürs Erwachsenwerden und die in ihr zum Leben erwachende (queere) Sexualität.

Das wird nicht platt, sondern äußerst feinfühlig in Szene gesetzt, was auch dem eindrucksvollen Spiel der Hauptdarstellerin Sophia Lillis zu verdanken ist. Sie versteht es, dem Publikum in jedem Moment die innere Welt der außergewöhnlichen Heldin nahe zu bringen.

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Engel in Amerika (2003)

Heute leider beinahe in Vergessenheit geraten, war diese sechsteilige Miniserie unter der Regie des Oscar-Preisträgers Mike Nichols eine der ganz großen TV-Sensationen Anfang der Nullerjahre. "Engel in Amerika" basiert auf dem vielfach ausgezeichneten, aber auch sehr umstrittenem Theaterstück von Tony Kushner, der hier auch als Drehbuchautor fungierte. Als Kirsche auf dem queeren Sahnehäubchen geben sich in "Engel in Amerika" die größten Stars Hollywoods ein Stelldichein: Mit dabei sind Meryl Streep, Emma Thompson, Al Pacino und Mary-Louise Parker.

"Engel in Amerika" zieht eine zynisch-verbitterte Bilanz der US-Gesellschaft in den 1980er-Jahren. Es geht um die AIDS-Krise, um Ausgrenzung, um religiösen Fanatismus und um die Reagan-Ära. Die einzelnen Handlungsstränge werden bildgewaltig und mit einem stark philosophischen Überbau miteinander verwebt, Kushner lässt nämlich auch Engel auftreten. 

Das Ergebnis ist genauso intelligent wie überdreht und fühlt sich mitunter wie ein energetischer Fiebertraum an, in dem sich Hoffnung und Nihilismus die Hand reichen. Sehr speziell, aber trifft gewaltig ins Herz. Schon allein der Kuss zwischen Streep und Thompson ist queere TV-Geschichte. 

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Orange is the New Black (2013-2019)

Die Dramedy rund um einen Frauenknast ist wahrscheinlich jene Serie unserer Liste, die (neben "Will & Grace") am meisten dem Mainstream zugeordnet werden kann. Trotzdem ist "Orange is the New Black" nicht nur im Kern, sondern oben, unten und mittendrin eine queere Serie, die die Vielfältigkeit der Weiblichkeit abfeiert und selbstbewusst all jenen gehörig zwischen die Beine tritt, die immer noch glauben, Frauen könne man in einen Topf werfen.

Das Litchfield-Gefängnis wird innerhalb weniger Episoden zu einem regenbogenbunten Kaleidoskop umarmender und sich bekämpfender Weiblichkeit. Verspielt und teils mit sehr expliziten Bildern werden uns derart verschiedene und durch und durch authentische Frauentypen präsentiert, dass es uns manchmal die Sprache verschlägt.

Wie auf einem wilden Ritt auf dem Queerness-Bullen werden gesellschaftliche Geschlechter- und Sexualitätskonstrukte zerstört und genussvoll auf ihnen herumgetrampelt, sodass wir regelmäßig aus der eigenen Komfortzone herauskatapultiert werden.

Queerer Feminismus eingebettet in feinfühlige Figurenporträts – so muss Gleichberechtigung!

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Ein besonderes Leben (2019-2021)

Während sich in Sachen Sichtbarkeit von LGBTIQ-Personen in Film und Fernsehen in den letzten Jahren viel getan hat, sind Menschen mit besonderen Bedürfnissen immer noch stark unterrepräsentiert. Treffen zwei Tabuthemen – Homosexualität und Behinderung – zusammen, ist manchmal gar die queere Community selbst überfordert und reagiert, wie man es leider allzuoft gelernt hat: mit Abwendung.

"Ein besonderes Leben" ist deshalb eine ganz besondere, weil wichtige, Serie. Sie basiert auf den Memoiren des Hauptdarstellers Ryan O‘Connell, der die Serie auch erfand, und handelt vom homosexuellen Ryan, der mit zerebraler Bewegungsstörung lebt und eines Tages beschließt, sein Leben zu ändern. Es beginnt ein Prozess der Selbstfindung, der so manche Person in seinem Leben vor den Kopf stößt. 

Die Serie erzählt von den alltäglichen Schwierigkeiten eines schwulen jungen Mannes mit einer schweren chronischen Krankheit – und zwar ungeschönt, aber niemals verbittert oder mitleidig, dafür manchmal schwarzhumorig. Selbstbewusst fordert Ryan Liebe und Sex ein und erkennt, dass er im Leben mehr verdient hat, als ihm zugestanden wird – ganz egal, was die Gesellschaft darüber denkt. 

Das ist nachdenklich, traurig und hoffnungsvoll zugleich und vor allem eine unterhaltsame Lektion über Befreiung, Selbst- und Fremdbilder, Inklusion sowie Selbstbestimmung.

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Feel Good (2020-2021)

Mae ist Komödiantin und drogensüchtig. Oder, besser: Sie war süchtig, nach einem Rehab-Aufenthalt versucht sie nun, alte Gewohnheiten hinter sich zu lassen. In einem Comedy Club lernt sie die steif-konverservative George kennen. Die beiden verlieben sich ineinander, ihre Beziehung verzehrt Körper und Seele – was Maes neues Leben nicht gerade einfacher macht ...

Die Comedy übt sich in vornehmer Zurückhaltung und ist irgendwo zwischen Indie-Format und Crowdpleaser angesiedelt. Statt den großen Lachern schleichen sich die Gags, oftmals Situationskomik, erst nach und nach in das Gehirn des Publikums, wo sie es sich dann aber gemütlich machen. "Feel Good" stellt Fragen, ohne Antworten zu liefern, und regt deshalb nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch zum Nachdenken an.

Genial wie immer: "Friends"-Star Lisa Kudrow als passiv-aggressive Mutter!

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Looking (2014-2016)

Sie ist quasi das "Queer as Folk" der Zehner-Jahre: "Looking" handelt von drei schwulen Freunden (unter anderem Jonathan Groff) im unterschiedlichen Alter, die in San Francisco vor allem eines tun: versuchen, das Konstrukt Leben zu verstehen.

Das geschieht – und das ist der vielleicht größte Unterschied zu sehr vielen anderen Serien – sehr leise, gar unspektakulär, dafür überaus authentisch und mit viel Liebe zum Detail. Denn "Looking" hat begriffen: Wenn Gefühle da sind, ist das Reduzierte genug. 

Gefühlsvoll geht's in der Serie natürlich zu: Themen wie die große Liebe, berufliche Veränderungen, Loyalität, Intimität oder generationenübergreifende Beziehungen werden ausführlich behandelt, um große gesellschaftspolitische Aspekte geht's eher weniger. Stattdessen steht der Alltag im Mittelpunkt – der ist manchmal stinklangweilig, manchmal aber auch humorvoll, liebenswert und komplex. Das Gewöhnliche erhebt "Looking" zum Stilmittel und stellt dabei die Eigenheiten des (schwulen) Mensch-Seins unter die verständnisvolle Lupe.

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