The Bling Ring

 USA 2013
Drama, Komödie, Krimi 15.08.2013 90 min.
5.60
The Bling Ring

Eine Teenagerclique macht ein Spiel daraus, in vorübergehend leerstehende Häuser der Hollywoodstars einzubrechen.

Über ein paar einfache Mausklicks findet eine Gruppe Teenager die Aufenthaltsorte und Adressen beliebter Hollywoodstars und beschließt aus purer Langeweile, in deren leerstehende Villen einzusteigen. Eine spontane Idee, die sich schnell zu einer Einbruchsserie entwickelt, bei der Prominente wie Orlando Bloom, Paris Hilton, Megan Fox und Lindsay Lohan um mehr als drei Millionen Dollar an Schmuck, Kleidung und anderen Luxusgütern erleichtert werden. So etwas passiert nur im Film? Im Gegenteil: Diese Geschichte hat sich wirklich zugetragen. In den Medien wurde die Bande als "Bling Ring" bekannt und versetzte vor wenigen Jahren die Hollywoodprominenz in Furcht um Hab und hochhackige Louboutins. Was damals keiner ahnte: Die Verbrecher waren selbst privilegiert - und fast noch Kinder.

Von diesen Ereignissen inspiriert, beschreibt Oscar-Preisträgerin Sofia Coppola nach SOMEWHERE, ihrer stillen Betrachtung der schalen Hollywoodgesellschaft, nun die rasante Jagd nach Ruhm und Reichtum.

Details

Emma Watson, Leslie Mann, Taissa Farmiga
Sofia Coppola
Daniel Lopatin
Christopher Blauvelt, Harris Savides
Sofia Coppola
Tobis

Kritiken

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User Kritiken

  • Die Klamottenklauer
    Über 95 % des Films zeigt Einbrüche einer gelangweilten Jugendgang in Luxusvillen der Superreichen. Hier werden Klischees bedient. Die Kids klauen, kiffen und saufen, die Reichen sind sorglos (Schlüssel liegt unter der Matte), die Erwachsenen sind extrem dämlich und frönen ihrer extrovertierten Esoterik und die Ordnungshüter treten erst in den letzten zehn Minuten auf. Man fragt sich, was die die ganze Zeit eigentlich gemacht haben in Zeiten von Videoüberwachung und Fingerabdrücken. Sophia Coppolas Drehbuch, das auf einer wahren Begebenheit beruht, hat sie bewusst ausgeklammert. Die Dauerklauerei ist äußerst langweilig gestaltet, denn es wird ständig in teuren Modeartikeln gewühlt. Wir bewegen uns auf dem Niveau der Boulevard Presse. Und das hat das meist junge Publikum genossen.
    Und wenn dann ganz am Ende zwei Interviews mit den Beteiligten Diebinnen kommen, die ihre Geschichte an Glamourmagazine verhökern und dabei keinen Balken gerade sein lassen in Punkto Wahrheit, ist das für eine ironische Betrachtungsweise zu dürftig. Und wurde auch so nicht verstanden. Trotz der kurz erwähnten Verurteilung ersteht der Eindruck die Kids seien doch nochmal davongekommen. Und das könnte alles in allem für die Kids, die ihren Idolen räumlich nahkommen und rein äußerlich ähnlich aussehen wollen, eine Ermutigung sein. So nach dem Motto ‘Klau was, dann bist du was!‘
    Eine zweifelhafte Aussage, die eigentlich das Lebensgefühl der Beteiligten nur verifiziert: das Leben ist sooo langweilig. Und Klischees kennt man ja, sonst wären es ja keine. Ein Film, den die Welt also nicht braucht.