Happy Halloween: Die besten Horrorfilme zurzeit auf Netflix

Netflix

Horrorfilme sind sogar im Kino wieder angesagt und Halloween steht vor der Tür. Grund genug für uns, um die gar nicht so unendlichen Weiten von Netflix nach guten Horrorfilmen zu durchkämmen (wie zuletzt auch das Horrorfilm-Repertoire von Amazon Prime).

 

Shaun of the Dead (2004)

Verleih

Wir steigen wieder einmal gemäßigt ein: Nach eigener Definition ist "Shaun of the Dead" nicht einmal ein Horrorfilm, sondern eine romantische Komödie mit Zombies. So kann man das natürlich auch sehen. Shaun (Simon Pegg) sieht jedenfalls in der Zombie-Apokalypse eine Gelegenheit seine Ex-Freundin Liz zurückzuerobern. Sie hat nämlich mit ihm Schluss gemacht, weil Shaun ständig nur mit seinen beiden Kumpels Ed und Pete im Pub herumhängt.

 

The Babysitter (2017)

Netflix

Weiter geht's mit Horror und Humor: In dieser Horror-Komödie von Netflix verwandeln sich die feuchten Träume des zwölfjährigen Cole abrupt in einen Albtraum: Alles fängt gut an. Die Eltern sind aus dem Haus. Cole ist alleine mit seiner attraktiven Babysitterin Bee (Samara Weaving). Doch dann schleicht er sich heimlich aus seinem Zimmer, um zu beobachten, was die Babysitterin so treibt, wenn er schlafen sollte. Und mit einem Male wird aus dem schönen Abend ein Überlebenskampf für Cole.

 

Jennifer's Body – Jungs nach ihrem Geschmack (2009)

20th Century Fox

Eine jugendliche Schönheit steht auch im Mittelpunkt dieser Horror-Komödie: Megan Fox, von ihren Fans oft als die schönste Frau der Welt bezeichnet, mutiert von der beliebten Highschool-Tussie zu einer blutgierigen, von einem Dämon besessenen Furie. Schuld an der ganzen Misere: eine egozentrische Indie-Rock-Band. Was sonst?

 

The Texas Chainsaw Massacre (2003)

Constantin Film

Mit dem "Michael Bay"-Remake des Horrorklassikers"Blutgericht in Texas" (1974) ist Schluss mit lustig. Der Slasher-Horrorfilm ist nichts für Zart-Besaitete. Michael Bay ist lediglich Produzent. Der Film ist das Spielfilmdebüt des deutschen Regisseurs Marcus Nispel. Er hat auch "Freitag, der 13." neu verfilmt (ebenfalls bei Netflix zu sehen). Bei der Kritik kam der Film nicht so gut an ("Goldene Himbeere" als schlechtestes Remake), aber als auf Hochglanz polierter Horrorschocker in modernem Look & Feel funktioniert der Film gut.

 

Das Ritual (2018)

Netflix

In "Das Ritual" wird ein Wanderausflug im Norden Schwedens für vier langjährige Freunde zu einem Horrortrip. Nachdem sich einer der vier Männer verletzt, beschließen sie eine Abkürzung durch einen Wald zu gehen. Abkürzungen sind in einem Horrorfilm sowieso immer fatal und dann auch noch durch einen düsteren Wald. Schwerer Fehler! Einmal im Wald ist es natürlich zu spät. Der britische Horrorfilm ist nicht nur sehenswert aufgrund der Konflikte, die zwischen den Männern aufbrechen, sondern vor allem wegen der kreativ-schaurigen Monster-Kreation des Films.

 

Still (2016)

Netflix

Wir bleiben im Wald. In "Hush", so der Originaltitel, gerät die taubstumme Schriftstellerin Maddie Young (Kate Siegel) ins Visier eines Psychokillers. Sie lebt zurückgezogen in einem Häuschen im Wald. Der Slasher-Film gewinnt zusätzliche Spannung, weil sich der Killer mit seinem Opfer spielt und glaubt, sich Zeit lassen zu können. Doch Maddie erweist sich als wehrhafter als gedacht.

 

Die Fliege (1986)

Verleih

Mit diesem Horror-Thriller von David Cronenberg sind wir zwar raus aus dem Wald, aber die Natur verfolgt uns weiter: Bei einem Selbstversuch wird die DNA des Wissenschaftlers Seth Brundle (Jeff Goldblum) aus Versehen mit dem Erbgut einer gemeinen Stubenfliege vermischt. Was folgt ist eine ekelig-gruselige Transformation in eine menschliche Fliege. Wem nicht klar war, wie Fliegen ihre Nahrung verdauen, wird es nach "Die Fliege" nicht mehr so schnell vergessen. Grauslich.

 

Don't Breathe (2016)

Sony Pictures

Alex (Dylan Minnette), Rocky (Jane Levy) und Money (Daniel Zovatto) sind Kleinkriminelle. Sie steigen in Häuser ein, in denen die Firma von Alex' Vater Sicherheitssysteme installiert hat. Neues Ziel ist das Haus eines blinden Kriegsveteranen, der eine größere Summe Bargeld in seinem Haus bunkern soll. Der blinde alte Mann (Stephen Lang) ist eine leichte Beute, meint Alex. Doch diese Einschätzung stellt sich als fataler Irrtum heraus.

 

Orphan – Das Waisenkind (2009)

Lunafilm

Gefahr von unerwarteter Seite droht dem Ehepaar Kate und John Coleman im Psycho-Thriller "Orphan" von Regisseur Jaume Collet-Serra ("House of Wax"). Nach der Totgeburt ihres dritten Kindes adoptiert das Paar die neunjährige Esther (Isabelle Fuhrman). Doch diese erweist sich bald als alles andere als ein unschuldiges Kind. Gewalttätige Vorfälle häufen sich in der Familie Coleman. Schließlich beginnt Kate Nachforschungen über Esthers Vergangenheit anzustellen. Bald muss sie mit Entsetzen feststellen, dass ihre Familie in großer Gefahr schwebt.

 

Train to Busan (2016)

Splendid Film

Dieser südkoreanische Zombie-Film erinnert ein wenig an den dystopischen Sci-Fi-Film "Snowpiercer": Während der Fondsmanager Seok-woo mit seiner Tochter Su-an mit dem Zug von Seoul in die südliche Stadt Busan reist, bricht in Südkorea eine Zombie-Epidemie aus. Auch im Zug erkranken die Menschen und verwandeln sich in menschenfressende Bestien. Der Vater muss sich mit seiner Tochter in die vorderen Zugabteile durchkämpfen, wo sich die Überlebenden verschanzt haben. Auch an den Bahnhöfen wimmelt es von Zombies. Die letzte Hoffnung ist Busan, wo das Militär noch die Kontrolle haben soll. Dort lebt auch die Mutter von Su-on.

Ein US-Remake des Films wird gerade von Horror-Regisseur James Wan produziert.

 

Bone Tomahawk (2015)

Verleih

In diesem blutigen Horror-Western wird Kurt Russell als Sheriff Franklin Hunt mit einem barbarischen Indianerstamm konfrontiert. Zwei Diebe haben auf der Flucht einen Indianerfriedhof geschändet. Einer der Diebe wird von den Indianern daraufhin bestialisch getötet. Den anderen verschleppen die Wilden. Und mit ihm auch eine Ärztin und den Hilfssheriff. Hunt und sein Suchtrupp jagen hinter den Indianer her. Die Rettungsaktion wird zum Horrortrip.

 

The Others (2001)

Constantin Film

Wenden wir uns nun den Geister- und Dämonenfilmen zu: Im Jahr 1945 lebt Grace (Nicole Kidman), deren Ehemann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch immer nicht von der Front zurückgekehrt ist, mit ihren beiden Kindern Anne und Nicholas alleine in einem viktorianischen Anwesen auf der Kanalinsel Jersey. Die Kinder leiden an einer seltenen Lichtallergie. Daher muss das Haus stets im Dunkeln gehalten werden. Als drei neue Bedienstete vorstellig werden, geschehen plötzlich seltsame Dinge.

 

Poltergeist (1982 & 2015)

20th Century Fox

Der Spukhaus-Klassiker der 80er-Jahre! Am Beispiel der Familie Freeling zeigt sich einmal mehr, das beim Hausbau nicht an der falschen Stelle gespart werden sollte. Ohne es zu wissen, zieht die Familie in ein Haus, das auf einem Friedhof errichtet wurde. Allerdings wurden nur die Grabsteine, nicht die sterblichen Überreste der Verstorbenen übersiedelt.

Die Neuverfilmung von 2015 kommt zwar nicht an das Original heran, ist aber eine ganz gute Anpassung an Zeiten von digitalen Medien. Die Poltergeister im neuen Haus der Familie Bowen sind nicht mehr auf den Fernseher angewiesen. Sie können inzwischen auch problemlos das Smartphone des lieben Töchterleins übernehmen. Nur ist es eben wesentlich gruseliger, wenn plötzlich der Fernseher mit dir spricht als ein Smartphone, das sowieso alles kann.

 

Insidious (2011)

Thimfilm

Auch im Horror-Thriller von James Wan (bekannt für  "Saw", der auch bei Netflix zu sehen ist) zieht eine Familie mit drei Kindern in ein neues Haus, das sich bald als Spukhaus herausstellt. Zumindest glauben das die Eltern von Dalton als er nach einem Sturz in ein unerklärliches Koma fällt. Aber auch als die Familie umzieht, ändert sich die Lage nicht. Und auch die seltsamen Vorfälle haben kein Ende. War es also doch nicht das Haus?

 

Lights Out (2016)

Warner Bros.

Angst im Dunkeln. Wer kennt die Problematik nicht aus Kindheitstagen: Für fantasiebegabte Kids ist es einfach schwer im Halbdunkel zu unterscheiden, ob die Schreckensgestalt in der Ecke eine reale Gefahr oder doch nur Einbildung ist. Horrorgeschichten bessern die Lage auch nicht gerade. Rebecca (Teresa Palmer) hat diese Kindheitsängste schon lange überwunden. Als ihr kleiner Halbbruder Martin von sehr ähnlichen Erfahrungen in seinem dunklen Kinderzimmer berichtet, gibt sie ihrer gemeinsamen Mutter die Schuld. Dieser Verdacht bestätigt sich aber auf eine ganz und gar unerwartete Weise.

 

Drag me to Hell (2009)

UPI

Die Bank-Angestellte Christine (Alison Lohman) lehnt auf Druck ihres Vorgesetzten die Kreditverlängerung für eine alte Zigeunerin ab. Daraufhin wird sie von dieser verflucht. Verzweifelt versucht sie den Fluch wieder loszuwerden. Man könnte den Film natürlich in "Scream"-Manier auseinandernehmen. Denn das Verhalten der lieben Christine ist oft nicht ganz nachvollziehbar oder grob fahrlässig (Stichwort: Kuvert). Aber das ändert nichts am guten Gruselerlebnis des Films.

 

Der Fluch (2004)

Constantin Film

Das US-Remake, Originaltitel "The Grudge", des japanischen Horror-Thrillers "Ju-on" (japanisch: Der Fluch) wurde vom selben Regisseur, Takashi Shimizu, umgesetzt. Wir bevorzugen zwar in diesem Fall die japanische Originalversion, aber die auf Netflix verfügbare US-Version mit Sarah Michelle Gellar ist auch nicht schlecht. Es geht – wie sollte es andere sein – um ein verfluchtes Haus. Netflix hat auch die beiden Fortsetzungen der US-Version auf Lager.

 

Under the Shadow (2016)

Verleih

Dieser Horrorfilm des iranisch-stämmigen Regisseurs Babak Anvari spielt gekonnt mit menschlicher Wahrnehmung: Ist das Mietshaus, in dem Shideh (Narges Rashidi) gemeinsam mit ihrer Tochter Dorsa lebt, von einem bösen Geist geplagt oder leidet die Frau unter Wahnvorstellungen? Teheran, 1988. Der Iran ist im Krieg mit dem Irak. Seit ihr Mann zum Kriegsdienst eingezogen wurde, lebt Shideh mit Dorsa alleine in der Wohnung. Dann schlägt auch noch eine Rakete in das Haus ein. Nach und nach verlassen die Bewohner ihre Wohnungen. Doch Dorsa sucht ihre verloren gegangene Puppe. Sie behauptet ein böser Dschinn hätte sie gestohlen.

 

The Conjuring: Die Heimsuchung (2013)

Warner Bros.

In diesem "Haunted House"-Thriller von Regisseur James Wan wird einmal mehr klar, dass man sich vor einem Immobilienkauf ganz genau über die Historie des jeweiligen Objektes informieren sollte. Hätten Roger und Carolyn Perron das gewissenhaft gemacht, wäre der Familie Perron eine Reihe von traumatischen Ereignissen erspart geblieben. Denn das neue Haus, das die Familie bezieht, wurde von einer Hexe verflucht.

Auch die Fortsetzung "The Conjuring 2" ist auf Netflix verfügbar.

 

Veronica (2017)

Netflix

Der Horror-Thriller des spanischen Regisseurs Paco Plaza (Co-Regisseur von "Rec") soll überhaupt der gruseligste Film auf Netflix sein. Andere halten das für einen übertriebenen Hype. Aber zweifelsfrei ist "Veronica" ein ziemlicher Schocker: Während einer Sonnenfinsternis will die 15-jährige Veronica (gemeinsam mit zwei Freundinnen) bei einer Séance Kontakt mit ihrem verstorbenen Vater aufnehmen. Dabei verliert sie das Bewusstsein. Danach fühlt Veronica eine übernatürliche Präsenz, die sich aber sehr bald als Bedrohung für sie und ihre beiden Schwestern herausstellt. Mit Hilfe einer blinden Nonne, die nicht weniger gruselig ist, als die Geister, die Veronica plagen, soll die übernatürliche Verbindung gekappt werden.

 

 

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