Christoph Letkowski

Christoph Maria Herbst sieht sich hier als letztes Bollwerk konservativ-nationaler Interessen gegen den Ansturm einreisewilliger Horden aus fremden Kulturen.

Der 10jährige Max hat zwar keine Ähnlichkeit mt einem Indianer, möchte aber unbedingt bei den Karl May-Festspielen die Rolle von Winnetous Sohn ergattern.

Schimon kann sich glücklich schätzen, denn er hat die Liebe seines Lebens gefunden und begeistert sich für seinen Beruf als Komponist und Musiker. Alles läuft ganz wunderbar für den jungen Mann, der stets positiv denkt, bis sich das Blatt eines Tages wendet und Schimon mehrere Schicksalsschläge ereilen: Als seine schwangere Frau Jella stirbt, findet er kaum noch die Energie, sich wieder aufzurappeln. Doch trotzdem kämpft er darum, eine positive Sicht auf das Leben zu bewahren, und lernt nur kurze Zeit später Milena kennen und verliebt sich in sie. Doch gerade als er wieder zu glauben beginnt, dass das Leben ihn am Ende doch noch auffängt, findet Milena durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle heraus, dass Schimon ihr nicht die ganze Wahrheit über seine Vergangenheit erzählt hat und die junge Beziehung droht zu zerbrechen...

Blochin und sein Schwager Dominik werden verhaftet. Die beiden Polizisten stehen unter Verdacht, Pheline, die Geliebte von Kyrill, erschossen zu haben. Vor zwei Jahren hat Kyrill Blochins Tochter Grille kaltblütig erschossen. Jetzt ist seine Geliebte tot. Im Verhör setzt sich ein Puzzle zusammen, das bis in Blochins Kindheit zurückreicht. Er will Rache für den brutalen Mord an seiner Tochter Grille. Nach zwei Jahren findet er endlich eine Möglichkeit, den Mörder Kyrill nach Berlin zu locken.

Wir lieben das Leben

— Wir lieben das Leben

Maria Kowalke hat im Moment sowohl in ihrem Privat- als auch in ihrem Berufsleben zu kämpfen: Ihre Ehe ist jüngst gescheitert und anstatt in ihrem Traumberuf als Lehrerin Kunsterziehung zu unterrichten, muss sie nun Musikunterricht in einer Sekundarschule geben. Die aufsässigen Zehntklässler machen ihr schwer zu schaffen, während ihr entfremdeter Vater, ein pensionierter Oberst, täglich auftaucht, weil er nicht einsieht, dass er nun in einer Berliner Seniorenresidenz hausen soll. Kurz bevor Maria völlig entnervt aufgeben möchte, erkennt sie, dass es ihr noch immer gelingen kann, ihr Leben in den Griff zu kriegen und ihre Schüler positiv zu beeinflussen. Durch eine Schulaufführung und unerwartete Hilfe scheint es endlich mal wieder bergauf zu gehen...

Winnetous Sohn

— Winnetous Sohn

Im Herzen ist er ein waschechter Indianer, nach außen hin aber könnte der kleine, pummelige und blasse Max wohl kaum weiter vom Erscheinungsbild eines amerikanischen Ureinwohners entfernt sein. Dennoch fühlt sich der Zehnjährige wie kein Zweiter dem Wesen der Indianer verbunden und ergreift prompt die einmalige Gelegenheit, bei den Karl-May-Festspielen als Winnetous Sohn vorzusprechen – wobei ihm ausgerechnet Kumpel Morten unterstützt, obwohl der mit Indianern eigentlich absolut nichts anfangen kann. Er weiß, welche Chance sich für Max bietet: Bei der Aufführung könnte der Junge endlich seinen Idolen nacheifern und allen zeigen, was in ihm steckt. Das hat Max nötig, denn sein Leben ist nicht einfach: Vater Torsten ist zwar ein toller Kerl, aber leider auch ein Tagträumer, der die Dinge schleifen ließ. Deshalb hat sich Max' Mutter Birte von ihm getrennt. Max aber ist zuversichtlich: Als Häuptling der Familie wird er es schaffen, die beiden wieder zusammenzubringen…

300 Worte Deutsch

— 300 Worte Deutsch

Seit Jahren liefern sich der Einwanderungs-Beamte Dr. Ludwig Sarheimer und der Vorsitzende der türkischen Gemeinde Cengiz Demirkan in Köln einen Kleinkrieg. Während der eine als Hodscha die Traditionen des Heimatlandes aufrecht erhält und anatolische Bräute für heiratswillige Türken nach Deutschland holt, will der andere genau das verhindern. Inmitten dieser fortwährenden Streitigkeiten steht Cengiz’ Tochter Lale Demirkan. Zuhause gibt die junge Frau die brave türkische Tochter, doch sobald die Germanistik-Studentin das Haus verlässt, legt sie ihr Kopftuch und Traditionsbewusstsein ab und ist gänzlich im deutschen Leben angekommen. In ihrer Freizeit übt sie sich in Martial Arts-Kampftechniken. Potenzielle Bräutigame hat sie bisher verfolgreich abgewehrt.

Karo hat kein Problem. Karo ist das Problem: Für ihre Chefin, ihren Freund und für einen Baumarktmitarbeiter, der Karo nach einem sonderbaren Wutausbruch in Gewahrsam nehmen muss. Und es stimmt, mit Karo stimmt was nicht. Sie ist ungeduldig, viel zu emotional und hat sich selbst nicht unter Kontrolle. Als Karo deswegen ihren Job verliert und selbst ihre beste Freundin nichts mehr von ihr wissen will, wird ihr klar, dass sich etwas ändern muss. Voller Übereifer stürzt sie sich in eine Therapie, will die Superpatientin sein und macht gerade deshalb alles falsch. Als daraufhin ihr Freund mit ihr Schluss macht, wird es ernst. Von Panikattacken in die Depression getrieben muss sie feststellen, dass es nicht leicht ist, ein Problem zu lösen, wenn man es selber ist. "Mängelexemplar" ist die lang erwartete Verfilmung von Sarah Kuttners Bestsellerroman.

Die Abifeier ihrer Tochter Lena hält für Bella einige Überraschungen parat: Ehemann Martin verlangt die Scheidung, und Lena verkündet trotzig, dass sie für ein Jahr als Au-pair nach Australien geht. Als sie auch noch "Mama, ich wünschte, Du könntest mitkommen" dahersagt, steht Bellas Entschluss fest: Sie wandert nach Down Under aus! Aber der Weg ans andere Ende der Welt ist bekanntlich weit

Im München der Gegenwart stellt sich ein geheimnisvoller Mann namens Ottokar bei der jungen Modedesignerin Julia (Natalia Belitski) vor - und entpuppt sich als ihr Großvater. Ottokar erhofft sich, über seine Enkelin wieder Kontakt zu seinem Sohn Vincenzo Julias Vater, aufbauen zu können. Für Julia eröffnet sich eine ganz neue Familiengeschichte, die auch die Geschichte der italienischstämmigen Menschen in Deutschland seit den 1960er Jahren ist.