David Oberkogler

Die Beschränkung des Orts auf einen Hauptschauplatz, die U-Bahn-Passage am Schottentor, zeigt die Qualität dieses epiosodischen Films um sechs leicht entrückte Personen

Ein korrupter Beamter, der eigentlich nur raus will - aus Job, Routine und Abwärtsspirale. Und stattdessen etwas ganz anderes möchte, so etwas wie Musik.

Jona passiert sein Leben, er sucht es sich nicht aus, er hastet durch die Stadt und trifft auf Menschen, einige sind ihm vertraut.

Was hat uns bloß so ruiniert

— Was hat uns bloß so ruiniert

Der Film erzählt die Geschichte von drei befreundeten Bobo-Pärchen. Stella und Markus verkünden beim gemeinsamen Essen den anderen beiden Paaren Mignon und Luis sowie Ines und Chris, dass sie ein Kind bekommen. Auch bei den beiden anderen Paaren soll sich bald Nachwuchs einstellen. Sie alle sind der Überzeugung, dass man auch Kinder haben kann, ohne spießig zu werden. Bald werden sie von der Realität und vom Alltag eingeholt. Im Laufe des Filmes erzählen die Hauptdarsteller immer wieder vor Stellas laufender Kamera, wie die Elternschaft sie verändert.

Höhenstraße

— Höhenstraße

Zwei Polizisten, Roli und Ferdinand, kontrollieren die Verkehrsteilnehmer der WIener Höhenstraße. Sie befinden sich im wahrsten Sinne des Wortes auf der Grenze zwischen Stadt- und Land.

Im südlichen Burgenland in Österreich wird die 18-jährige Renate (Sophie Stockinger) in einem Waldstück tot aufgefunden. Ermittlerin Elfriede Jandrasits (Brigitte Kren), die bei der Kripo Eisenstadt für ihre Hartnäckigkeit bekannt ist, übernimmt den Fall. Dabei steht sie mächtig unter Zeitdruck, denn die Pensionierungsfeier ihres Mannes (Wolfram Berger) steht kurz bevor. Offenbar verdächtigen die Bewohner des kleinen Güttendorf den Flüchtling Achmet (Hassan Akkouch), Renate ermordet zu haben. Elfriede kommt während ihrer Recherche jedoch zu dem Schluss, dass das nicht stimmen kann. Achmet beteuert derweil seine Unschuld und gesteht seine Liebe zum Opfer. Die Mutter der Toten (Magdalena Kronschläger) und der Flüchtlingsheim-Leiter Vukic (Martin Weinek) können die innige Beziehung bestätigen. Doch damit will sich so mancher Güttendorfer offenbar nicht abfinden...

Auf dem Sterbebett blickt der berühmte Jugendstil-Maler Gustav Klimt in Gesellschaft des jungen Künstlers Egon Schiele noch einmal auf sein ebenso ausschweifendes wie faszinierendes Leben zurück.

Wien, in nicht allzu ferner Zukunft: Vincent Baumann arbeitet als Agent für Todesversicherungen und fügt sich willig in das vorherrschende gnadenlose System. Doch dann verliert er seine Stellung und bekommt am eigenen Leibe zu spüren, wie es sich in dieser Gesellschaft anfühlt, durchs Raster zu fallen. Zuerst kämpft er noch darum, seine alte Stellung und seine alten Privilegien zurückzuerobern. Doch nach und nach erkennt er, dass Einkommen und Erfolg nicht das Einzige sind, was zählt, und ist langsam bereit, auch andere Werte zu akzeptieren, für die in seiner bisherigen Weltanschauung kein Platz war. So öffnet er sein Herz einem anderen Menschen, einer Frau namens Lisa Sokulowa. Für die beiden gibt es keine Zukunft, aber sie haben dennoch Hoffnung, das System überlisten zu können…

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