Hanno Pöschl

Eine Geschichte in zwei ganz verschiedenen Welten, die doch so nah beisammen liegen: Der Tod einer jungen Frau verbindet und verändert das Leben von vier Menschen.

Donauwalzer

— Donauwalzer

Ihren Ausgang nimmt die Geschichte in der schicksalshaften Flucht eines ungarischen Paars nach dem gescheiterten Aufstand 1956, bei der der Mann verschwindet und 20 Jahre später wieder vor der Tür seiner damaligen Frau steht – um längst verloren geglaubte Gefühle einzufordern.

Qualtingers Wien

— Qualtingers Wien

Qualtingers Wien beobachtet Hausmeister, Parvenüs, Kriegerwitwen, entführte Wäschefabrikanten und andere Insassen, der als Großstadt getarnten Versuchsstation für Weltuntergänge zwischen Gemeindebau und Kaffeehaus, Friedhof und Würstelstand, Prater und Stundenhotel. Ein 24stündiger Kürlauf der professionellen Mieselsucht.

Bauernschach

— Bauernschach

Franz Hofnagel ist seit 22 Jahren Häftling in einer psychiatrischen Anstalt, in die ihn sein eigener Anwalt gebracht hat. Dass er in der Zeit und von den Medikamenten fett geworden ist, kommt seinen Plänen entgegen ... so wird ihn sein Anwalt nicht erkennen, wenn er den ersten Urlaub nach so vielen Jahren dazu benützt, sich an dem betrügerischen Anwalt blutig dafür zu rächen, dass der ihn um seinen Hof, um seine Frau ... letztlich um sein Leben gebracht hat. Denkt er

Auf der Zugfahrt von Budapest nach Wien trifft der junge amerikanische Journalist Jesse die bezaubernde Französin Celine, die auf der Heimreise nach Paris ist. Beide sind sofort voneinander fasziniert. Als der Zug in Wien einfährt, wo Jesse aussteigen muß, um am nächsten Morgen sein Fluzeug in die Staaten zu nehmen, überredet er Celine, sich ihm anzuschließen. Die beiden verbringen einen Tag und eine Nacht in der Donaumetropole und entdecken ihre Liebe zueinander. Am nächsten Morgen wartet der Abschied.

Hausmeisterin Lucie, Lokalgeschäftsführerin Hilde und die Hausfrau Lisa wohnen in einer großen Siedlung am Rande der Metropole Wien.

Gemüsehändler Kassbach, Mitte fünfzig, ist Mitglied einer rechtsextremistischen Organisation, die zahlreiche Anschläge und Attentate im Wiener Raum plant und auch durchführt.

Marianne, das „süße Wiener Mädel“, läuft ihrer Verlobung mit dem biederen Fleischhauer Oskar davon, der sein Geschäft neben der Puppenklinik ihres Vaters im achten Bezirk in Wien hat. Sie bekommt ein Kind von Alfred, der ein Schuft und Hallodri ist, und sie werden todunglücklich im Wiener achtzehnten Bezirk. Alfred gibt das Kind zu seiner Großmutter, die mit Alfreds Mutter in der schönen frischen Luft der Wachau an der Donau wohnt. Die Trafikantin Valerie, die ihr Geschäft ebenfalls in der Straße der Puppenklinik hat, hat ihren ehemaligen Geliebten Alfred an die junge Marianne verloren und tröstet sich nun mit dem deutschen Jurastudenten Erich, mit dem sich das Deutschland Adolf Hitlers so grotesk wie energisch ankündigt. Ihm gegenüber steht der Rittmeister, eine Stellvertreterfigur des alten Österreich-Ungarn.