Nerio Bernardi

Theseus, Held von Hellas

— Teseo contro il minotauro

Phaedra, die Tochter des kretischen Königs Minos, befiehlt ihrem Geliebten Chirone, ihre in einem Dorf lebende Zwillingsschwester Ariadne aufzuspüren und zu töten. Der Überfall auf das Dorf entgeht Theseus und Demetrius nicht, die Ariadne retten. Daraufhin befiehlt Chirone, die Familie des Demetrius, die in Kreta lebt, dem Minotaurus zu opfern. Die beiden Helden begeben sich nach Kreta; dort werden sie von Phaedra gefangengenommen, obwohl diese sich in Theseus verliebt hat

Anna, eine Klosterschülerin, verbringt die Nacht mit dem jungen Leutnant, Herbert. Der Offizier wird als Deserteur gemeldet und wegen falscher Beweise zu zehn Jahren Haft verurteilt. Anna heiratet in dieser Zeit einen Grafen und als Herbert das erfährt, begeht er Selbstmord. Sein Bruder, der Henker aus Bethunes, schwört ihn zu rächen und schwärzt Anne bei ihrem Gatten an. Sie muss fliehen und wird die Spionin von Kardinal De Richelieu. Dabei stellt sich heraus, dass ihr Ehemann ein Musketier ist Athos.

Der Film spielt in Spanien um 1080 zur Zeit der Reconquista. Maurische Truppen verwüsten das Grenzland zum christlichen Spanien, töten Geistliche und verwüsten Kirchen. Der spanische Edelmann Rodrigo Díaz betritt eher zufällig das Kampfgebiet, sieht die Zerstörungen und kann in einem kurzen Gefecht die Mauren unschädlich machen. Unter den Gefangenen befinden sich fünf hochrangige Muslime, unter ihnen der Al-Mutamin, der Emir von Saragossa. Er lässt sie entgegen der Order des Königs frei. Er scheut nicht den Kampf gegen die Muslime, will aber völlig zu Recht sie nicht weiter provozieren und so weitere Christen im Grenzgebiet gefährden. Die Freigelassenen sind über diese Geste verwundert. Rodrigo Díaz will jedoch die Spirale des Hasses nicht noch weiter nach oben schrauben, aus berechtigter Furcht vor Racheaktionen der Söhne der Wesire gegen die christlichen Spanier im Grenzland.