Petra Korner

Zwei junge Inderu machen sich gemeinsam auf den Weg, um die Spur eines Amerika-Emigranten zu verfolgen und ihn wiederzufinden.

Als alle Arbeiter des Falkendorfer Stahlwerks ausgesperrt werden, nimmt der Fußballfan Patrick Angerer gemeinsam mit seiner Exfreundin den Arbeitskampf auf.

Harri Pinter, Drecksau

— Harri Pinter, Drecksau

Harald 'Harri' Pinter ist Mitte 40 und trotz unaufhaltsam nach hinten fliehendem Haaransatz und kleinem Schwimmreifen um die Mitte immer noch sehr überzeugt von seinem Auftritt. Doch wenn er mit seinen Kumpeln im KAC-Stüberl von den späten 1980-ern und dem Titelgewinn für die Klagenfurter Heimmannschaft im Eishockey schwärmt, an dem er als gefürchteter Ausputzer und 'Drecksau' keinen kleinen Anteil hatte, spürt man: die besten Zeiten hat Harri hinter sich, nicht nur optisch. Heute schiebt er als Fahrschullehrer eine ruhige Kugel und ist der festen Überzeugung, dass seiner Dauerfreundin Ines Pontiller nichts Besseres passieren konnte als eine Beziehung mit der stadtbekannten 'Drecksau', eben ihm ... Als er jedoch Ines mit ihrem Universitätsprofessor, dem Watzlawick-Forscher Herwig Pansi, in flagranti erwischt, gerät sein Selbst- und Weltbild doch gehörig ins Wanken.

Ein ganzes indisches Dorf ist stolz auf den jungen Mann Udai (Prateik Babbar), den es Mitte der 1980er in die USA zieht, nach „Umrika“. Als plötzlich nichts mehr von ihm zu hören ist, stürzt seine Mutter (Smita Tambe) in tiefe Trauer – bis Briefe ankommen, in denen sie liest, welch großen Erfolg Udai in Amerika hat. Doch nach dem Tod seines Vaters (Pramod Pathak) merkt Udais jüngerer Bruder Ramakant (Suraj Sharma), dass in Wirklichkeit der Papa und ein als Postmann arbeitender Onkel (Rajesh Tailang) für die schriftlichen Lebenszeichen verantwortlich sind, die beiden wollten der trauernden Mutter helfen. Ramakant und dessen bester Freund Lalu (Tony Revolori) machen sich gemeinsam auf den Weg, um die Spur von Udai nachzuverfolgen und ihn wiederzufinden. Ihre erste Station ist ein geheimnisvoller Mann namens Mr. Patel (Adil Hussain), der dem Verschwundenen bei der Emigration half…

Nostalgisch eingefärbtes Drama um die Orientierungssuche eines sympathischen Nihilisten, eine generationenübergreifende Männerfreundschaft und die Erkenntnis, dass es manchmal richtig sein kann, das Falsche zu tun.

Im verschlafenen Riverton wurde vor 16 Jahren ein brutaler Serienmörder gestellt und kam bei seiner Verhaftung ums Leben - Wahrscheinlich jedenfalls! Die Leiche wurde nie gefunden und seitdem hängt sein Schwur, zurückzukehren, um sein Werk zu vollenden, wie ein düsterer Fluch über der Kleinstadt. Als nun wieder eine Mordserie beginnt, wird klar, dass der „Riverton Ripper" alles andere als nur eine schaurige Erinnerung ist. Hat der Mörder damals überlebt? Oder ist seine Seele in eines der sieben Kinder gewandert, die in seiner Todesnacht geboren wurden? Adam „Bug" Heller (Max Thieriot) gehört zu diesen sieben Teenagern. Und nicht nur das - ohne etwas davon zu wissen, ist er auch der Sohn des „Rippers". Verfolgt von unbarmherzigen Alpträumen und blutigen Ahnungen muss er sich dem Monster stellen, das zu Ende bringen will, was es vor 16 Jahren begann...

The Informers

— The Informers

Braungebrannte Teenagerstudenten kreuzen mit ihren Porsches durch die Straßen zwischen Bel Air und Malibu Beach, immer auf der Suche nach dem ultimativen Kick, der ihrem kreditkartengesicherten Leben etwas Authentizität verleiht. Ob Drogendealer oder höhere Tochter, alle sind sie Konsumexperten – MTV, In-Restaurants, Drogen und Armani – man trifft sich zum Essen, zur Koksline, zum Sex, und man hat sich doch nichts zu sagen. Ihre Eltern stehen ihnen dabei in nichts nach, frustrierte Ehefrauen aus dem Filmbusiness halten sich Liebhaber im Alter ihrer Söhne, ein Vater nötigt seinen Sohn zum Wochenendtrip nach Hawaii, der sich als Fahrt ins blanke Nichts entpuppt. Ein Rockstar auf Welttournee schändet im Drogenrausch Zimmermädchen und Groupies, um dann von seinem Manager zu verlangen, was der Wunsch all dieser saturierten Upper-Class-Figuren zu sein scheint: “Bring mir meine Träume in Ordnung.”