Simone von Zglinicki

Dem Puppenspieler und erfindungsreichen Mechanikus Hans Röckle erscheint eines Tages der Teufel Flammfuß und bietet ihm einen Pakt an. Röckle erhält Zauberkraft, verfällt aber dem Teufel, wenn er in sieben mal sieben Stunden nichts Neues schafft. Röckle nutzt den Zauber, um den Menschen zu helfen. Für die Näherin Luisa erschafft er eine Nadel, die selbst näht, und für Jacob eine Flöte, mit der er den Bauern Regen bringen kann. Der Teufel holt sich die wunderbaren Dinge, muss sie aber zurückgeben, weil er sie nicht beherrscht. Zum Segen der Menschen jedoch können sie auch nicht verwendet werden, denn der Manufakturbesitzer setzt den Lohn für die Näherinnen herunter, und der Grundbesitzer verlangt die Flöte, um nur seine Felder zu beregnen. Kann Röckle das Unheil noch aufhalten? Ein Farbfilm der DEFA nach dem Märchen "Meister Hans Röckle und Mister Flammfuß" von Ilse & Vilmos Korn.

Das dreizehnjährige Heimkind Sven Harfland erträumt sich einen Vater, den „Alten Schweden“, mit dem er richtig reden kann. Der Zufall scheint ihm einen richtigen Vater zu bescheren, doch der ist so gar kein Held. Sven muss einiges erfahren von den Schwierigkeiten, ein Mensch zu sein und zu werden und von Kindern ohne Eltern und Eltern ohne Kinder.

Ost-Berlin, 1961: Kurz nach der Errichtung der Berliner Mauer planen Konrad, Sophie und drei ihre Freunde einen riskante Flucht in den Westen. Der Versuch ist erfolgreich. Nur Konrad bleibt dabei zurück. Die nächsten 28 Jahre versuchen sich Konrad und Sophie wiederzusehen, über den Eisernen Vorhang hinweg...

Der Autohändler Phillip Gerber überfährt auf dem Heimweg mit dem Auto ein Kind und begeht anschließend Fahrerflucht. Der Junge überlebt den eigentlichen Unfall, erliegt im Krankenhaus allerdings seinen Verletzungen. Laura die Mutter des überfahrenen Jungen, wird vom Tod ihres Sohnes total aus der Bahn geworfen. Depressionen sind die Folge des schweren Verlustes. Ihr Lebensziel besteht darin, den Unfallfahrer zu finden, was sich allerdings schwieriger gestaltet als gedacht. Schließlich sieht sie nur noch Selbstmord als letzten Ausweg, doch wie es der Zufall so will, wird dieser von Phillip vereitelt. Schnell durchschaut Phillip, dass Laura die Mutter des Jungens ist, den er überfahren hat und sucht den Kontakt zu ihr. Dabei kommen sie sich näher, als es die Situation eigentlich zulässt.

Der elfjährige Ottokar besucht die fünfte Klasse und kann eines nicht ertragen: Ungerechtigkeiten. Stets mischt er sich ein, will helfen und wird dafür getadelt. Als er am letzten Ferientag mit seinem besten Freund Sigi vom Angeln kommt, sieht er ein weinendes Kind, dem gerade sein Spielzeugboot ins Wasser gefallen und abgetrieben ist. Ottokar will ein Ruderboot von einem Privatsteg ausleihen, um das Spielzeug aus dem Wasser zu holen, wird jedoch von der Bootsbesitzerin beschimpft. So springt er angezogen ins Wasser. Zwar wenden sich die Umstehenden nun gegen die Bootsbesitzerin, wie es Ottokars Absicht war, doch muss er vor seinen Eltern die Ursache für die nassen Sachen erklären.