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03/23/2021

Die 13 besten Psychothriller auf Amazon Prime

Du leidest unter niedrigem Blutdruck? Wir verschreiben dir eine tägliche Dosis dieser nervenzerfetzenden Filme!

von Manuel Simbürger

Ein richtig guter Thriller sorgt für nervenaufreibende Film-Unterhaltung. Die Grenze zum Psychothriller ist nicht immer eindeutig und auch unter Film-Expert*innen nicht klar definiert. Oftmals kommt ein Psychothriller gänzlich ohne grausige Blut- oder gar Splatter-Szenen aus, auch Gewaltorgien müssen nicht zwingend Teil der Handlung sein.

Manchmal begibt sich ein Psychothriller in Mystery-Gefilde, aber auch das ist keine Genre-Voraussetzung. In Nahverhältnis steht der Psychothriller aber zum (Psycho-)Horror: Da und dort findet der größte Schrecken auch mal vollends im Kopf der Protagonist*innen statt, mit subtilem und subversivem Horror wird mit deren Psyche gespielt. Die Bedrohung mag greifbar sein oder nicht, aber so richtig verstanden wird sie meist nicht.

In der Regel müssen sich die Held*innen in Psychothrillern mit Situationen auseinandersetzen, die den Alltag beziehungsweise ihr Leben völlig aus den Fugen geraten lassen und den Status Quo gefährden – und sei es "nur" die eigene geistige Gesundheit. Nicht selten kommen die Täter*innen aus dem engen sozialen Umfeld und setzen alles daran, die eigene Macht zu beweisen. Manchmal ist das Böse aber auch in einem selbst zuhause.

Oft steht aber nicht die Frage nach dem "Wer war's?" im Mittelpunkt, sondern die Spannung generiert sich aus der Reise der Protagonist*innen: Wie werden sie es schaffen, dem Horror, dem Bösen, der Gewalt zu entkommen? Als Zuseher*in ist man hautnah an der Angst, der Verzweiflung und auch dem Selbstzweifel der Held*innen dabei, überraschende Twists sind keine Seltenheit.

Die 13 besten Psychothriller Filme auf Amazon Prime:

Das Schweigen der Lämmer (1981)

"Das Schweigen der Lämmer" ist der Inbegriff des Psychothrillers, Hannibal Lecter das Synonym für filmische Soziopathen mit Charme: Der Flirt zwischen Lecter und FBI-Frischling Clarice Starling (Jodie Foster), im Grunde eine düstere Version des "Die Schöne und das Biest"-Motivs, gehört zu den verstörendsten Szenen und Psycho-Duellen der Film-Geschichte. In "Das Schweigen der Lämmer" geht es weniger um die Story selbst, sondern um die Interaktion zwischen diesen beiden Figuren, obwohl der diabolisch brillante Anthony Hopkins als Lecter auf hagere 16 Minuten Screentime kommt. Für einen Oscar hat es trotzdem gereicht (sogar als bester männlicher Hauptdarsteller!), genauso wurden Foster, Regisseur Jonathan Demme, Drehbuchautor Ted Tally als auch der Film selbst geehrt.

Die dem Werk innewohnende Aura der Gefahr und Unwissenheit, des Unheilvollen und Schaurigen ist bis heute einzigartig. "Das Schweigen der Lämmer" prägte ein gesamtes Jahrzehnt und bewies eindrucksvoll, dass sich Angst und Horror auf der großen Leinwand auch ohne abgetrennte Gliedmaßen und exzessive Gewalt eindrucksvoll vermitteln lässt. 

"Das Schweigen der Lämmer" kannst du auf Amazon ausleihen oder kaufen. 

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Stay (2005)

Als der Psychiater Dr. Sam Foster (Ewan McGregor) den Fall eines Patienten (Ryan Gosling) von seiner kranken Kollegin übernimmt, verwandelt sich sein Leben mehr und mehr in einen surrealen Limbus zwischen Traum, Realität, Psychosen und Fantasie. Auch als Zuseher*in fragt man sich recht schnell, was das Ganze eigentlich soll, aber dass unter der Oberfläche, die Foster verzweifelt rational zu erklären versucht, etwas gänzlich Undenkbares steckt, das vermittelt uns Regisseur Marc Foster von Beginn an – mittels rätselhafter Andeutungen (bedeutungsschwanger ist hier wirklich jede Kleinigkeit!), matter Farbgebung und ver-rückten Kameraeinstellungen. In Schieflage befindet sich auch die Psyche wirklich aller Protagonist*innen, Gesundheit und Krankheit sind hier zwei Seiten der selben Medaille.

Den starken Sog entwickelt "Stay" vor allem durch die surreale alptraumhafte Atmosphäre und eine permanent unterschwellige Aura der Gefahr. Der Film gebärdet sich wie ein orientierungsloser Somnambulismus oder auch wie kleine Puzzlestücke, die sich nach und nach zu einem verstörendem Ganzen zusammenfügen. "Stay" spielt nicht nur mit dem Verstand der Protagonist*innen, sondern auch mit den Erwartungen der Zuschauer*innen.

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Der Schlachter (1970)

Die introvertierte Lehrerin Hélène (Stéphane Audran) stolpert bei einem Schulausflug über eine Frauenleiche – und findet gleich daneben ein ihr bekanntes Feuerzeug: Dasselbe besitzt auch ihr neuer Freund und Verehrer Paul (Jean Yanne), den sie erst kürzlich bei einer Hochzeit kennenlernte. Paul ist ungebildet, aber charmant, Hélène fühlt sich von seiner rauen Fassade und der Gegensätzlichkeit zu ihrer eigenen Persönlichkeit hingezogen. Irritiert versteckt die Lehrerin das Feuerzeug (und Beweisstück), aber ab nun bestimmt nur noch eine Frage ihre Gedanken: Ist ihr geliebter Paul jener Frauenmörder, der landesweit gesucht wird?

Eine durch und durch menschliche Bestie, nicht vorgeführt, mehr noch: die Heldin möchte versuchen, sie zu verstehen. Das geht auch heute noch unter die Haut und wirft unbequeme moralische Fragen auf. Kult-Regisseur Claude Chabrol vermischt diese Vermenschlichung des Bösen mit der Dekonstruktion der nur scheinbar perfekten bürgerlichen Idylle und macht daraus ein intensives Kammerspiel, das die Grenzen zwischen gut und Böse auf authentische und beinahe beiläufige Weise verwischt.

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Antikörper (2005)

Eher durch Zufall gelingt es der Berliner Polizei, den Serienkiller Gabriel Engel (André M. Hennicke), der auf bestialische Weise 13 Jungen getötet hat, ausfindig zu machen und festzunehmen. Damit ist das Grauen jedoch noch nicht zu Ende – denn trotz Engels Inhaftierung wird in einem Dorf die Leiche eines Mädchens entdeckt. Ist Engel doch nicht der wahre Täter?

"Antikörper" erinnert an den Kult-Psycho-Horror "Das Schweigen der Lämmer": Ähnlich wie Hannibal Lector liefert sich Gabriel Engel mit dem Dorf-Polizisten Michael Martens (Wotan Wilke Möhring) einen psychologischen Krieg auf höchstem Niveau, was ein bizarres Spiel um Gut und Böse, um Wahrheit und Lüge zur Folge hat. Die vielen im Film eingebauten Metaphern mögen zwar ein Tick zuviel des Guten sein, aber packend ist "Antikörper" auf jeden Fall bis zur letzten Minute. Trotz ausbleibender drastischer Horror-Bilder nichts für schwache Nervenkostüme!

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Nicht auflegen! (2002)

Einen kleinen, aber feinen Kult-Status hat sich dieser Film rund um den arroganten Medienagenten Stu Shephard (Colin Farrell), der in einer Telefonzelle einen folgenschweren Anruf entgegennimmt und der tot ist, sobald er auflegt, über all die Jahre erarbeitet. Er treibt das konzentrierte Kammerspiel-Motiv auf die Spitze und zieht seine Spannung aus einer unsicht- aber umso greifbareren Gefahr (im Original leiht Kiefer "24" Sutherland dem Killer-Anrufer seine markante und furchteinflößende Stimme).

Im Verlauf entwickelt "Nicht auflegen!" einen interessanten Diskurs über Moral, Schuld und Sühne, der mitunter ein wenig konstruiert wirkt, den Psycho-Thriller aber um einige Nuancen vielschichtiger macht, als er es aufgrund der originellen Ausgangssituation ohnehin schon ist. Der Kontrast, dass Stu mitten in einer belebten Stadt auf engstem Raum vollkommen auf sich alleine gestellt ist, gibt dem berühmten Nähe-Distanz-Verhältnis eine völlig neue Bedeutung und darf unter anderem als Metapher für unsere persönliche Bubble verstanden werden, in der wir uns alltäglich bewegen und die bei fehlendem Weitblick schnell zum Gefängnis werden kann.

"Nicht auflegen!" gibt es auf Amazon zu leihen und kaufen. 

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Donnie Darko (2001)

1988: Donnie Darko (Jake Gyllenhaal) ist ein intelligenter, aber psychisch höchst labiler 16-jähriger Teenager. Er ist auf Medikamente angewiesen und besucht regelmäßig seine Psychotherapeutin (Drew Barrymore). Eines Nachts erscheint ihm ein riesengroßer Zombie-Hase in seinem Zimmer, der ihn von nun an regelmäßig besuchen und in den unpassendsten Momenten aufsuchen wird. Das Vieh verleitet Donnie zu kriminellen Handlungen, aber vorrangig ist seine Message ganz eine andere: In 28 Tagen wird nämlich die Welt untergehen.

Der mittlerweile zum Kult-Streifen avancierte "Donnie Darko" ist ein Genre-Hybrid aus Psychothriller, SciFi, Teen-Film, Horror, Mystery und Independent-Film, vor allem aber ein verstörendes Psychogramm eines Jugendlichen, der die Orientierung verloren hat. Mit düsteren, surrealen Bildern, unterschwelliger New-Age-Philosophie und politischer Gesellschaftskritik ist "Donnie Darko" eine phantasmagorische Parabel über das Erwachsenwerden und über die kollektive Angst, die uns zum Jahrtausendwechsel im Griff hatte. Das Film-Ende öffnet eine nie enden wollende Assoziations-Spielwiese, das man keinesfalls verpassen sollte!

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Nightcrawler (2014)

Und noch einmal Jake Gyllenhaal in einem Film, der die Synapsen zum Glühen bringt, und in einer Rolle, die den Ausnahme-Schauspieler sowohl psychisch als auch körperlich an seine Grenzen brachte: Als Kleinkrimineller Lou Bloom, der als Freelance-Kameramann immer tiefer in die Unterwelt von Los Angeles abtaucht, um als erster drastische Nahaufnahmen von Unfällen und Verbrechen aller Art abliefern zu können, stellt Gyllenhaal einmal mehr seine unglaubliche Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Mit körperlich schmerzhafter Intensität gibt er den soziopathischen Kameramann, für den es keine moralischen Grenzen gibt, wenn es um die perfekte Filmaufnahme geht. Und trotzdem fühlt man mit Bloom mit. Gyllenhaals vielleicht beste Leistung.

"Nightcrawler" ist eine zynisch-bitterböse sowie kompromisslose Medien-Satire, inszeniert mit wackeliger Kamera und verführerischen Nachtaufnahmen von L.A., die uns schonungslos den eigenen Voyeurismus vor Augen führt. Geradlinig, wuchtig, elegant, nervenaufreibend, ab- und auch tiefgründig sowie exzellent dargeboten.

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Wenn die Gondeln Trauer tragen (1973)

Ein atmosphärisch dichter Psychothriller über den Alptraum eines jeden Elternpaares: John (Donald Sutherland) und Laura (Julie Christie) betrauern den Verlust ihrer Tochter. Als die beiden aus beruflichen Gründen nach Venedig reisen, geht der Horror weiter: Der Geist ihrer toten Tochter erscheint ihnen und warnt vor den Gefahren des sagenumwobenen Tourist*innen-Mekkas. Das Paar reagiert vollends verschieden auf diese unerklärlichen Vorkommnisse.

Der Tod des eigenen Kindes: der größte Horror, den sich Erwachsene vorstellen können. Regisseur Nicolas Roeg spinnt daraus eine psychologisch-philosophische Abhandlung mit Freud- und Horror-Elementen, dessen Motiv des toten Mädchens im schreiend roten Regenmantel zu einem der bekanntesten Tropen innerhalb des Genres wurde. "Wenn die Gondeln Trauer tragen" ist ein langsames, wehmütiges Trauergedicht verpackt in schönen Bildern, das eine Art von Eskapismus bietet, der (leider) ganz tief in der Realität verwurzelt ist.

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Das Hotelzimmer (2015)

"Das Hotelzimmer" nimmt deutliche Anleihen an Suspense-Altmeister Alfred Hitchcock und ist ein Film, den der Regisseur wahrscheinlich selbst gerne gemacht hätte: Der erfolglose Dokumentarfilmer Lukas Schmidt (Godehard Giese) interviewt in einem Hotelzimmer die erfolgreiche Autorin Agnes Lehner (Mina Tander). Er spricht sie auf einen folgenschweren Unfall vor vielen Jahren an, in den er mit ihr verwickelt war. Die Autorin kann sich aber nicht erinnern. Ein verwirrendes als auch zermürbendes Frage-und-Antwort-Spiel beginnt. 

Kammerspiele haben den Vorteil, sich vollends auf die Protagonist*innen und die Dialoge konzentrieren zu können. Ohne Ablenkungen und im engen Raum quasi ohne Fluchtmöglichkeit kommen Geheimnisse an die Oberfläche und schwappen die Emotions-Wellen über. "Das Hotelzimmer" nutzt dieses Genre und verwebt es mit Psychothriller-Motiven und vielen überraschenden, manchmal haarsträubenden Wendungen.

Angenehm unaufgeregt und mit visuellen (Videokamera-)Spielereien inszeniert Regisseur Rudi Gaul ein Interview, das zum nervenzerfetzenden Katz-und-Maus-Spiel und und Psycho-Gefecht wird, in dem sich beide Seiten auf Augenhöhe begegnen. Der ständige Wandel von Schein und Sein, Lüge und Wahrheit macht den Film trotz Verzicht auf Location-Wechsel keine Minute langweilig. 

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Fight Club (1999)

David Finchers Kult-Film "Fight Club" ist eine moralisch verkommene Sandkiste für Erwachsene: Kompromisslos zelebriert er das Unschöne mittels heruntergekommenen Settings, geschundenen Körpern, matten Farben und derber Sprache. "Fight Club" ist so vieles, dass man gar nicht weiß, wo man beginnen und wo man enden soll, womit man sich ähnlich wie die Protagonist*innen in dieser filmischen Gegenwart ohne Zukunft fühlt:

Der Film ist eine kühne Kritik an der Konsumgesellschaft und dem materialistischem Denken, das den 1990er-Jahren so sehr innewohnte, dass das innerliche Abstumpfen von uns Menschen als selbstverständlich hingenommen wurde. Er ist ein Aufruf gegen blinde Autoritätshörigkeit. Er ist auch eine philosophische Gewaltorgie, die auf der Seele genauso viele Hämatome hinterlässt wie am Körper, der in "Fight Club" zur Leinwand und Projektionsfläche all dessen wird, was in der Menschheit falsch läuft. Der Körper als einzig konstante Waffe, wenn die Psyche zusammenbricht. Und schließlich ist "Fight Club" auch eine anarchische Parabel auf toxische Männlichkeit, die das Groteske und Knallharte zu Stilmittel und Kunstform erhebt.

Dabei greift Fincher so derart tief in die visuelle, akustische und doppelbödige Film-Trickkiste, wie er nur kann. Sogar beim zigfachen Ansehen entdeckt man immer wieder neue Subtexte. Obendrein waren Brad Pitt und Edward Norton nie mehr so cool-lässig-intensiv wie hier. "Fight Club" ist Mindfuck in höchster Vollendung und ein revolutionärer Film-Klassiker, der bis heute seinesgleichen sucht. 

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Shining (1980)

Radikal im Denken, provokant in der Umsetzung: Der Horror-Thriller von Stanley Kubrick, basierend auf den gleichnamigen Roman von Stephen King und mit Jack Nicholson in seiner unvergesslichen Parade-Rolle, lehrte einem damals kleinen Publikum das Fürchten, heute genießt er Kult-Status. "Shining" ist ein Genre-Meisterwerk, dessen Psycho-Horror der Keimzelle des Lebens selbst entspringt: nämlich der Familie. Er lässt sowohl Protagonist*innen als auch das Publikum an der eigenen Wahrnehmung zweifeln, spielt mit diabolischer Leidenschaft mit Realität und Illusion, Wirklichkeit und Einbildung.

Wie kaum ein anderer Film lässt "Shining" den Puls der Zuseher*innen höher schlagen. Oft zitiert, niemals erreicht!

"Shining" könnt ihr auf Amazon Prime ausleihen oder kaufen.

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Elle (2016)

Die erfolgreiche und taffe Geschäftsfrau Michéle (Isabelle Huppert) wird in ihrem eigenen Haus von einem Einbrecher vergewaltigt. Anstatt sich in der Rolle des Opfers wiederzufinden, kehrt Michéle die Gleichung um: Sie wird selbst zur Rächerin mit einem perfiden Plan.

Als Mix aus Rache- und Psychothriller angelegt kann "Elle" aus heutiger Sicht als radikaler #MeToo-Film angesehen werden, obwohl bereits ein Jahr vor der weltweiten Feminismus-Bewegung ins Kino gekommen: Die Frau weigert sich vehement, als Opfer angesehen zu werden und tut alles dafür, um die Fesseln der von ihr seitens der Gesellschaft angedachten Passivität abzustreifen.

Sie konfrontiert den Mann nicht nur mit seinen Taten, sie führt ihn vor, lässt ihn leiden, nimmt Rache. Dabei überrascht Huppert mit ambivalentem Spiel, denn Michéle ist weit weg von einer Figur, die man sympathisch findet. Doch das französische Ausnahme-Talent schafft es, tief in die Psyche einer Frau blicken zu lassen, die gebrochen und stark zugleich ist. 

Genauso vielschichtig ist der Film von Meister-Regisseur Paul Verhoeven selbst, "Elle" gilt als eines seiner besten Werke: Elegant-abgründig zieht er die Suspense-Schraube soweit an, bis die Luft zum Atmen fehlt. Hitchcock wäre stolz gewesen!

"Elle" gibt's auf Amazon zu leihen oder kaufen. 

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Buried – Lebendig begraben (2010)

Paul Conroy (Ryan Reynolds), ein amerikanischer Lastwagenfahrer und Durchschnitts-Typ, soll im Irak Hilfsgüter ausliefern, doch sein Konvoi wird von Aufständischen überfallen und er bewusstlos geschlagen. Als Paul wieder erwacht, findet er sich tief unter der Erde wieder, eingeschlossen in einem hölzernen Sarg. Das einzige, was er bei sich hat, ist sein Handy und ein Feuerzeug. Schafft Paul es innerhalb von 90 Minuten, das geforderte Lösegeld für ihn aufzutreiben, darf er sein Gefängnis verlassen.

Kammerspiel und One-Man-Show, noch dazu mit Ryan Reynolds, der in jeder einzelnen Szene zu sehen ist: besser und spannender kann eine Film-Prämisse eigentlich gar nicht sein! Der Streifen spielt mit weit verbreiteten menschlichen Ängsten: der Klaustrophobie und der Vorstellung, lebendig begraben zu sein. Visuell fängt "Buried – lebendig begraben" die Beklemmungs- und Panikgefühle überzeugend ein, als Zuseher*in fühlt man sich ebenso auf kleinstem Raum gefangen. Die Spannung steigert sich dabei kontinuierlich, die Adrenalinspritze wird langsam, aber konstant verabreicht. Unkonventionell!

"Buried – Lebendig begraben" kannst du auf Amazon ausleihen oder kaufen. 

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