Jury members of the 65th Cannes Film Festival (L to R)  Ewan McGregor, Emmanuelle Devos and Diane Kruger arrive on the red carpet for the screening of the film "Moonrise Kingdom" by Wes Anderson in competition at the 65tnnesm Fem Festival May 16, 2
... ätherisch wie Jury-Mitglied Diane Kruger gezeigt.

© REUTERS

Filmfestival-News
03/20/2020

Cannes 2020: Film Festival wird verschoben

Wegen der Coronavirus-Krise wird nun auch das ursprünglich vom 12. bis 23. Mai geplante Film Festival auf unbestimmte Zeit verschoben.

von Erwin Schotzger

Die Filmfestspiele in Cannes, das wohl größte und wichtigste internationale Filmfestival der Welt, wird in diesem Jahr nicht wie geplant von 12. bis 23. Mai 2020 stattfinden. Wie das Filmfestival in einer Pressemitteilung bekannt gab, werden die Filmfestspiele für unbestimmte Zeit verschoben. Wann und ob das Festival in diesem Jahr tatsächlich stattfinden wird, hängt von der Entwicklung der Coronavirus-Krise in Frankreich und dem Rest der Welt ab. Zurzeit werde unter anderem noch eine Verschiebung auf Ende Juni oder Anfang Juli geprüft. 

Geschichte des berühmten Film Festivals

In Cannes findet traditionell im Mai jeden Jahres das "Festival de Cannes" statt, das heute als das weltweit renommierteste Filmfestival der Welt gilt. Lediglich im ersten Jahr 1946 ging das Festival in der französischen Stadt Cannes an der Côte d’Azur erst Ende September über die Bühne. Ausgefallen ist es schon zweimal, aufgrund finanzieller Gründe in den Jahren 1948 und 1950. Im Jahr 1968 wurde der Festspielbetrieb in Cannes wegen der Studentenproteste in Paris frühzeitig abgebrochen.

Goldene Palme

Seit 1955 wird der beste Film mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Der Preis war aber auch immer wieder als "Grand Prix du Festival International du Film" bekannt. Im vergangenen Jahr 2019 ging die Auszeichnung erstmals nach Südkorea für den Film "Parasite" von Regisseur Bong Joon-ho. Weitere Preisträger sind unter anderem "Amour" (2012) und "Das weiße Band" (2009) von Michael Haneke, "Fahrenheit 9/11" (2004) von Michael Moore, "Der Pianist" (2002) von Roman Polanski, "Dancer in the Dark" (2000) von Lars von Trier, "Pulp Fiction" (1994) von Quentin Tarantino, "Wild at Heart" (1990) von David Lynch, "Paris, Texas" (1984) von Wim Wenders, "Yol – Der Weg" (1982) von Şerif Gören und Yılmaz Güney, "Die Blechtrommel" (1979) von Volker Schlöndorff, "Apocalypse Now" (1978) von Francis Ford Coppola, "Taxi Driver" (1976) von Martin Scorsese, "Das süße Leben" (1960) von Federico Fellini und "Der dritte Mann" (1949) von Carol Reed.

 

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