Jack Reynor

Nach seinem Erstling "Hereditary" liefert Ari Aster nun als düsteres Kinomärchen eine "Wicker Man"-Hommage ab.

Kathryn Bigelow inszeniert dieses Drama über die fünftägigen Detroiter Bürgerrechtsaufstände im Sommer 1967.

In "Free Fire" fährt Regisseur Ben Wheatley („High-Rise“) im stylischen 70er-Jahre Setting die ganz großen Geschütze auf und präsentiert ein ebenso rasantes wie pointiertes Kino-Feuerwerk.

Nach "Once" und "Can A Song Save Your Life?" begeistert John Carney erneut mit einem energiegeladenen Musikfilm über einen jungen Iren, der eine Band gründen will.

Der junge Taxifahrer John lebt gemeinsam mit seiner alkoholkranken Mutter Jean in einer Sozialwohnung in Dublin. Er ist bemüht, seine Mutter von der Drogensucht loszubekommen und die Familie wieder zusammenzubringen. Doch Jean macht es ihm nicht gerade leicht und so kommt es nicht selten vor, dass John seine Mutter kaum ansprechbar vorfindet, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Als Jean erneut wegen einer Überdosis im Krankenhaus landet, will John seine letzte Hoffnung in eine private Entzugsklinik setzen. Um die nötigen finanziellen Mittel für die Institution aufzubringen, sieht er sich jedoch gezwungen, sich mit der Unterwelt der irischen Hauptstadt vertraut zu machen und sich außerhalb der Gesetzesgrenzen zu bewegen.

Cherry landet ohne College-Abschluss bei den Sanitätstruppen im Irak. Halt bietet ihm nur die Liebe zu Emily. Wieder zu Hause, aber vom Krieg traumatisiert, verliert er sich in einer Spirale aus Drogen und Kriminalität.

Als Dr. Grene (Eric Bana) in der Nervenheilanstalt Roscommon seinen neuen Job als Chef der Psychiatrie antritt, bekommt er es gleich mit einer Herkules-Aufgabe zu tun: Er soll die Abwicklung der Einrichtung leiten und entscheiden, welche Patienten in andere Institute überführt werden sollen und welche unter Umständen entlassen werden können. Ein “Fall” weckt sein besonderes Interesse: Die irisch-stämmige Roseanne McNulty (Vanessa Redgrave) ist kurz vor ihrem 100. Geburtstag und fristet nun seit nahezu 50 Jahren ihr Dasein hinter den Mauern von Roscommon. Weshalb wurde sie damals eingeliefert und niemals entlassen? Einblicke in die Akte und in ihr heimlich geführtes Tagebuch fördern das düstere Sittenbild eines streng katholisch geprägten Irlands in der Zeit zwischen den zwei Weltkriegen zutage, das keinen Platz für die Schönheit einer Frau hatte (nun gespielt von Rooney Mara), sondern darin vielmehr eine Bedrohung sah, die es schließlich wegzusperren galt.

„Strange Angel“ erzählt die Geschichte von Jack Parsons (Jack Reynor), der sich insbesondere als Raketeningenieur und Chemiker verdient gemacht hat. Aufgestiegen von einem Hausmeisterjob konnte er bald am kalifornischen Caltech forschen. Doch Parsons hatte noch eine andere Leidenschaft: Als Anhänger des Okkultismus von Aleister Crowley und dessen Religion Thelema praktizierte er esoterische Rituale, die von den meisten seiner Zeitgenossen kritisch gesehen wurde.