Ray Heindorf

Der Mann aus Philadelphia

— The Young Philadelphians

Anthony J. Lawrence, unehelicher Sohn einer Witwe, weiß sich auszudrücken und kennt die richtigen Leute, um in die Geldaristokratie von Philadelphia aufzusteigen. Über seiner Karriere vernachlässigt er seine Geliebte Joan. Gute Beziehungen verhelfen Lawrence zu einem einträglichen Job als Anwalt in Steuerfragen. Als Anthonys Jugendfreund Chester A. Gwynn unter Mordanklage vor Gericht gestellt wird, muss sich Lawrence entscheiden, ob er ihn verteidigen soll, obwohl er Gefahr läuft, seine Gönner zu verlieren. Schließlich entscheidet er sich für den Freund.

Der spanische Adelige Don Juan de Maraña hat im England des 16. Jahrhunderts eine Liebelei nach der anderen. Als er mit Lady Diana, der Verlobten eines spanischen Grafen, eine Affäre anfängt, wird er angesichts des drohenden Skandals verhaftet und gezwungen, zusammen mit seinem Diener Leporello nach Spanien zurückzukehren. Bevor er jedoch aufbricht, bittet ihn der spanische Botschafter Graf de Polan, am königlichen Hof in Madrid dafür zu sorgen, dass ein Krieg zwischen Spanien und England verhindert wird.

Musikverrückt sind sie alle: Vater Tuttle unterrichtet am Konservatorium und jede seiner drei erwachsenen Töchter spielt ein Instrument. Eines Tages kommen der Komponist Alex (Gig Young) und sein Arrangeur Barney (Frank Sinatra) in das kleine Städtchen. Die beiden Männer verlieben sich in Tuttles Töchter Amy und Laurie (Doris Day).

Im US-Kino der thirties erscheinen Zeitungsleute Gangstern nicht sonderlich unähnlich. In diesem kleinen, kompakten und kinetisch auf Hochtouren laufenden Film von Lloyd Bacon ist aus der Ähnlichkeit Kongruenz geworden.

Astaire spielt einen irischen Gauner, der einen gestohlenen Krug voller Koboldgold in der Nähe des Fort Knox vergräbt, weil er sich davon ein Vermögen verspricht. Mit dabei sind seine temperamentvolle Tochter ein verliebter Kobold und ein bigotter Südstaaten-Senator der auf scheußliche Zaubertricks hereinfällt.

Schauspieler Norman Maine befindet sich auf dem absteigenden Ast. Auf einer Wohltätigkeitsgala wird er von der Nachwuchssängerin Esther gerade noch davor bewahrt, sich betrunken völlig zum Narren zu machen. Er findet Gefallen an Esther und beschließt, ihr zu helfen. Esthers kometenhafter Aufstieg an den Hollywood-Himmel nimmt seinen Lauf, die beiden heiraten. Da es mit dem trinkenden Norman immer weiter bergab geht, entscheidet sich Esther schließlich, ihre Karriere für seine Pflege zu opfern. Doch Norman ringt sich zu einem drastischen Schritt durch.

Westernheldin Calamity Jane befreit ihren Freund Lieutenant Gilmartin aus den Händen von Indianern. Sie hilft dem Besitzer eines Vergnügungs-Etablissements in Deadwood, Dakota, aus der Verlegenheit, indem sie für seine Bühnenshow die Sängerin Katie Brown aus Chicago herbei schafft. Gilmartin und Revolverheld Wild Bill Hickcock verlieben sich beide in die Sängerin, was Jane auf die Palme bringt. Sie zieht die Männerklamotten aus, wandelt sich zum Weib und kriegt jetzt jeden Mann, den sie will.

Ein Mord geschieht. Durch die nächtlichen Straßen eilt ein Mann mit einer Priester-Soutane. Sein Ziel ist die Kirche. Der Mörder beichtet die Tat einem echten Priester. Pater Michael Logan nimmt dem Täter das Versprechen ab, sich der Polizei zu stellen. Ein Versprechen, das niemals eingelöst wird. Plötzlich gerät er selbst unter Verdacht. Seine längst vergessene Vergangenheit macht Pater Logan zum Angeklagten. Ist er vielleicht doch nicht ganz unschuldig? Aber er darf sich nicht entlasten, obwohl er den Mörder kennt. Er hat geschworen, das Beichtgeheimnis zu wahren. Obwohl dem Pater der elektrische Stuhl droht, ist sein Gewissen stärker...

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