Rudolf Vogel

Andreas, ein in die Jahre gekommener Schriftsteller, erinnert sich bei einer Zugfahrt an seine Jugendliebe aus Ungarn Andreas lernt in der Puszta die fröhliche 17-jährige Piroschka kennen, die Tochter des Stationsvorstehers. Sie verlieben sich bei einem Tanzfest und verbringen romantische Tage – bis eine Karte von Greta seiner Freundin eintrifft. Andreas fährt zu Greta aber Piroschka folgt ihm und erst viel später begreift er das er Piri liebt und sie versprechen sich wiederzusehen, aber das passiert nicht und so bleibt ihm nur die Erinnerung

Albert Oberholzer, Fabrikant für "Feinen Gartenschmuck", feiert seinen fünfzigsten Geburtstag. Ihm zu Ehren sind seine drei Brüder mit ihren gestrengen Gattinnen angereist. Aber auch der berühmte Zirkus Obolski hält wegen des Festtages Einzug in das kleine Städtchen: Der Zirkusdirektor, Alexander Obolski, ist nämlich der fünfte der Oberholzer Brüder, der vor zwanzig Jahren von zu Hause durchbrannte. Der Empfang, den man ihm bereitet ist kühl. Nur Anna, Oberholzers Tochter, ist von ihrem Onkel begeistert! Und obwohl sie den jungen Gärtner Robert liebt, läuft sie von zu Hause weg, um zum Zirkus zu gehen; sehr zum Mißfallen von Alexanders schöner Frau Iduna, denn in ihr keimt wegen der Beziehung ihres Mannes zu Anna Eifersucht auf. Sie beschließt Alexander zu verlassen. Unterwegs wird ihr jedoch bewußt, daß sie den Zirkus nicht im Stich lassen kann. Und Anna wird durch einen Traum klar, daß sie nicht in den Zirkus, sondern an Roberts Seite gehört.

Eheinstitut Aurora

— Eheinstitut Aurora

Die gut situierte Eva Thorn wird beschuldigt, ihren Mann, einen Bankier, ermordet zu haben. Ihr drohen fünfzehn Jahre. Während eines viertägigen Hafturlaubs geht sie mit ihrem Anwalt Dr. Burgmüller Spuren nach, die in das von der Baronin Hortense, Edle von Padua geführte Eheinstitut Aurora führen. Dort arbeitet ein gewisser Christonow Tomkin, der reiche Witwen in die Heiratsvermittlung lockt, um sie auszunehmen. Tatsächlich findet Eva dort den Mörder ihres Mannes und kann ihre Unschuld beweisen.

Peter, ein junger bankrotter Hauseigentümer, möchte sein Haus verkaufen und zu seiner Tante Agathe aufs Land ziehen. In der Zwischenzeit sollen sein Freund Albert und dessen Nichte Inge das Haus bewachen. Als er in Erfahrung bringt, dass dort bereits die drei Ganoven Boxer-Franz, Taschen-August und Klau-Maxe untergekommen sind, bricht er in sein eigenes Haus ein, wo er auf die drei Einbrecher trifft, die ihn für einen „Berufskollegen“ halten. Die Ganoven erwarten von ihm, den Hausbesitzer zu spielen und wollen den Erlös selbst kassieren.

Der Gauner und der liebe Gott

— Der Gauner und der liebe Gott

Der Gauner und Safeknacker Paul Wittkowski steht zum vierten Mal wegen Einbruchs vor Gericht, dieses Mal allerdings unschuldig. Trotzdem wird er zu acht Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Als er aus dem Gerichtssaal entfernt werden soll, schafft es Wittkowski, sich loszureißen und in eine Kirche zu flüchten. Dort bittet er Gott um Hilfe und bekommt daraufhin durch ein Missverständnis ein bisschen Bargeld und eine Soutane, mit der er sich als Pfarrer „Wittleben“ abzusetzen versucht. Da die Polizei den Zug durchsucht, in dem er reist, springt Wittkowski ab und kommt ins Dorf Seebrücken, wo er Unterschlupf im Pfarrhaus findet.

Der Apfel ist ab

— Der Apfel ist ab

Der Apfelsaftfabrikant Adam Schmidt kann sich einfach nicht zwischen seiner Ehefrau Lily und seiner Sekretärin Eva entscheiden und unternimmt ob dieses schweren Dilemmas einen Selbstmordversuch. Er wird gerettet und in einer Klinik behandelt. Zur therapeutischen Disziplinierung wird ihm ein Apfel überreicht, den er nur ansehen, aber nicht essen darf. Natürlich kann Schmidt nicht widerstehen. In seiner Phantasie durchlebt er noch einmal die biblische Geschichte. Er durchwandert das Paradies, wo ihm in veränderter Gestalt auch sein Steuerberater Lutz (Luzifer) und Professor Petri (Petrus) begegnen. Vor allem aber trifft er auf die Ebenbilder von Eva und Lily (Lilith)und gelangt schließlich zu der Erkenntnis, dass nur eine Synthese aus beiden ihn zufrieden stellen könnte.

Drei Männer erfinden Notlügen gegenüber ihren Frauen, um am Opernball in Wien teilnehmen zu können. Doch die Frauen durchschauen ihr Treiben und setzen mit anonymen Briefen ein munteres Chaos an Verwechselungen in Gang.

Kathrin, Sylvio und Pierre sind Musikstudenten in Paris. Wegen ihrer finanzieller Schwierigkeiten muss der Gerichtsvollzieher Fogar sogar ihre Musikinstrumente pfänden. Er erlaubt ihnen aber in seinem Lager weiter damit zu üben. Dort trifft das Trio auf den Komponisten Duval, der ebenfalls in finanziellen Schwierigkeiten steckt.

In einem Landschulheim gründen die Schüler eine Band. Bandleader Peter ist in die Sängerin Conny verliebt, die sich aber mehr für den Englischlehrer zu interessieren scheint.

Der Herr vom andern Stern reist durch den Weltraum, allein durch seine Konzentration. Als er an der Erde vorbei kommt, wird diese gestört und er muss landen. Schnell gerät der naive Sternenreisende in die Mühlen der Bürokratie. Durch die hübsche Flora lernt er aber auch die Liebe kennen.