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08/11/2022

Sexszenen: GoT-Star Sean Bean entfacht hitzige Diskussion

"Game of Thrones"-Star Sean Bean ist für "Spontanität" bei Sexszenen und entfacht eine hitzige Diskussion.

von Maike Karr

Erst am Mittwoch meldete sich Schauspielerin Amanda Seyfried zu Wort und gestand in einem Interview, dass sie mit nur 19 Jahren Nacktszenen gedreht hat und sich gewünscht hätte, damals einen Intimitätskoordinator am Set gehabt zu haben. Nun tätigte "Game of Thrones"-Darsteller Sean Bean eine kontroverse Aussage, die eine hitzige Debatte in Hollywood rund um das Thema Sexszenen entfacht hat.

Wie viel Nutzen können Intimitätskoordinatoren bringen, und wie sehr schaden sie der Authentizität von Liebesszenen? Doch die wichtigste Frage bleibt wohl: Wie viel Schaden kann entstehen, wenn die profesionellen KoordinatorInnen nicht am Set sind? 

Lest hier, was Sean Bean, sein "Snowpirecer"-Co-Star Lena Hall und "Guardians of the Galaxy"-Darsteller Sean Gunn dazu zu sagen haben. 

Bean: "IntimitätskoordinatorIn zerstört Sexszenen"

Wie "Variety" berichtet, sagte "Game of Thrones"-Darsteller Sean Bean, dass IntimitätskoordinatorInnen "die Spontaneität" und das Intuitive beim Dreh einer Sexszene verderben würden. Ihn behindere es, wenn ihm jemand bei solchen Szenen sagt, was er zu tun (und lassen) habe. "Ich denke, dass die natürliche Art und Weise, wie sich Liebende verhalten, ruiniert werden würde, wenn jemand es auf eine technische Übung reduziert", fügte er hinzu. Außerdem meinte Bean, dass man keine IntimitätskoordinatorInnen bräuchte, wenn genügend "Chemie" vorhanden sei.

Wann sind IntimitätskoordinatorInnen notwendig? 

Wie viele Facetten man bei dem Thema Sexszenen und IntimitätskoordinatorInnen beachten muss, beweist Sean Beans Co-Star Lena Hall, die ihre Gedanken dazu auf Twitter zusammengefasst hat. Lasst euch die ganze Unterhaltung anzeigen, um ihre Punkte durchzulesen.  

"Sind wie RettungsschwimmerInnen"

Sean Gunn, Bruder von Regisseur James Gunn und ebenfalls in "Guardians of the Galaxy" zu sehen, fasste die Notwendigkeit von IntimitätskoordinatorInnen wie folgt zusammen: 

Was die gesamte Diskussion unserer Meinung nach auf den Punkt bringt: IntimitätskoordinatorInnen braucht man die meiste Zeit über nicht bei einem Filmdreh (bzw. sollte man sie nicht brauchen, wenn der Arbeitsprozess am Set ohendies eine Wohlfühlatmosphäre für die DarstellerInnen kreiert). Doch wenn man sie brauchen sollte, ist es absolut notwendig, dass sie mit professionellem Know-How Hilfe bieten. 

Und damit sollte die Debatte darüber geschlossen sein. 

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