Gal Gadot sieht starken Wandel der Rollenbilder (Archivbild)

© APA - Austria Presse Agentur

News
04/07/2021

So übel wurde Gal Gadot beim "Justice League"-Dreh behandelt

Ersatz-Regisseur Joss Whedon soll sogar die weitere Karriere der "Wonder Woman"-Darstellerin bedroht haben.

von Franco Schedl

Joss Whedon, der für Zack Snyder beim Kinofilm "Justice League" als Regisseur eingesprungen ist, aber im fertigen Werk ungenannt blieb, soll sich bei seinen DarstellerInnen nicht gerade beliebt gemacht haben.  

Schauspieler Ray Fisher, der in dem DC-Film als Cyborg zu sehen ist, hat bereits mehrfach davon erzählt, welch schlechte und geradezu feindselige Stimmung der Schöpfer von "Buffy" sowie  Regisseur von "Avengers" und "Avengers: Age of Ultron" auf dem Film-Set verbreitet habe. "The Hollywood Reporter" berichtet nun genauer über die damaligen Vorgänge, die auch Gal Gadot betreffen.  

Herabsetzende Behandlung

Durch sein diktatorisches Auftreten stieß Whedon Gadot vor den Kopf. Da sich die "Wonder Woman"-Darstellerin 2017 in ihrer Parade-Rolle unwohl fühlte, weil die DC-Heldin ihrer Meinung nach hier plötzlich viel aggressiver als im fast zeitgleich anlaufenden "Wonder Woman"-Film handelte, suchte sie mit Whedon ein Gespräch, in dem sie ihm ihre Bedenken mitteilte.

Der Regisseur habe daraufhin seine Macht-Position voll ausgespielt, Gadots weitere Karriere bedroht und "Wonder Woman"-Regisseurin Patty Jenkins herabgesetzt. Er soll sinngemäß zu Gadot gesagt haben, dass er der Autor von "Justice League" sei und sie bloß eine Schauspielerin. Sie solle also jetzt den Mund halten und vor der Kamera ihre Sätze sprechen. Er könne sie in dem Film unglaublich dumm aussehen lassen.

Gadots Reaktion

Dieser Vorfall habe zu einem Gespräch zwischen Gadot, Patty Jenkins und dem damaligen Warner-Bros.-Chef Kevin Tsujihara geführt, nach dem die Wogen wieder geglättet wurden. Gadot selbst kommentierte die Ereignisse nun dahingehend: "Ich hatte mit Whedon meine Probleme und Warner Bros. hat sie rasch gelöst."           

Bereits im vorigen Dezember hatte sich Gadot in einem Interview mit der "Los Angeles Times" zu diesen unerfreulichen Erfahrungen geäußert. Es hatte damals auch eine genauere Untersuchung über Whedons vermutliches Fehlverhalten gegeben.

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