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DC Superhelden-Filme
12/13/2019

Alle geplanten DC-Superhelden-Filme in naher Zukunft

Überblick: Wir haben hier bekannte DC-Filmprojekte und einige Gerüchte über geplante DC-Filme zusammengetragen.

von Erwin Schotzger

Das "Justice League"-Debakel macht Ende 2017 endgültig klar, dass das düstere DC-Snyderverse eine Sackgasse war. DC hatte sich zu sehr auf die Vision eines einzigen Regisseurs, nämlich Zack Snyder, verlassen. Im Detail haben wir uns hier damit auseinandergesetzt:

Mit "Aquaman" von Regisseur James Wan kratzte DC dann doch noch die kommerzielle Kurve. Mit rund 1,15 Mrd. Dollar hat "Aquaman" mehr eingespielt als jeder andere DC-Superheldenfilm. Nach dem Überraschungserfolg von "Joker", der mit bisher mehr als 1,03 Mrd. Dollar zum erfolgreichsten R-Rated Film (freigegeben über 17 Jahre) aller Zeiten wurde, ist DC wieder im Rennen.

DC und das Hollywood-Studio Warner Brothers setzen jetzt eher auf voneinander unabhängige Filme von namhaften Regisseuren, ohne freilich das Shared-Universe-Konzept des DCEU endgültig zu Grabe zu tragen. Die neue Strategie ist laut einem Bericht von Variety dem neuen Chef von DC Films, Walter Hamada, zu verdanken. Er setzt die Priorität bei Filmen mit einer starken Story, deren Produktionsbudget deutlich geringer ist als bei üblichen Superhelden-Blockbustern.

Zudem scheint DC nun auch in die Fußstapfen von 20th Century Fox treten zu wollen. Mit "Deadpool" und "Logan" hat das Hollywood-Studio bewiesen, dass Superheldenfilme für ein erwachsenes Publikum kommerziell erfolgreich sein können. Doch seit Fox von Disney übernommen wurde, ist keineswegs sicher, dass diese Nachfrage von Disney weiter bedient wird. Ohne sich auf ein gemeinsames Kino-Universum im Stil von Marvel zu fixieren, kann DC sowohl Filme für Erwachsene wie "Joker" und demnächst "Birds of Prey" als auch Familienfilme wie "Shazam" und "Aquaman" produzieren.

Wir haben uns die Kino-Projekte von DC daher näher angesehen. Das sind die bisher bekannten Pläne von DC und Warner Bros. für Filme auf Basis von DC-Superhelden:

 

DC-Filme in Entwicklung: Birds of Prey

BIRDS OF PREY – 7. Februar 2020

"Birds of Prey" spielt im Batman-Universum von Gotham City und ist ebenfalls für ein älteres Publikum bestimmt, wenngleich auch nicht so düster wie "Joker". Im Mittelpunkt des Films stehen die beiden DC-Superheldinnen Huntress (Mary Elizabeth Winstead) und Black Canary (Jurnee Smollett-Bell) sowie die Polizistin Renee Montoya (Rosie Perez). Es handelt sich also um ein All-Female-Team. Mit dabei ist auch Margot Robbie, die den Film mitproduziert. Sie übernimmt wieder ihre Rolle als Harley Quinn. Robbie hat auch schon den (offenbar von ihr erfundenen) vollständigen Titel des Films via Instagram verraten: Birds of Prey (and the Fantabulous Emancipation of one Harley Quinn).

Die Schurken des Films sind allerdings männlich: Ewan McGregor übernimmt die Rolle von Black Mask, einem aus den Batman-Comics bekannten Unterweltboss in Gotham City. Ihm zur Seite steht ein weiterer Bösewicht aus Gotham City, berichtet Deadline Hollywood: der psychopathische Serienkiller Victor Zsasz, gespielt von Chris Messina (bekannt aus den TV-Serien "Sharp Objects" und "The Mindy Project").

Im Laufe des Films soll auch Batgirl auftauchen und damit vor ihrem Solofilm vorgestellt werden. Allerdings werden die beiden Filme nicht aufeinander aufbauen, betont der DC-Insider Mark Hughes in Forbes. Es werde auch kein Cross-Over mit dem Filmprojekt "Gotham City Sirens" geben. Damit ist aber auch nicht ganz klar, wer das Batgirl in "Birds of Prey" sein wird. Wir wissen lediglich, dass zuletzt auch die Rolle der Cassandra Cain mit Ella Jay Basco besetzt wurde. Kenner der DC-Comics wissen, dass Cassandra nach Barbara Gordon als neues Batgirl an der Seite von Batman das Verbrechen in Gotham City bekämpfte. Im Film ist sie laut dem US-Magazin Variety der Grund, warum Huntress, Black Canary und Renee Montoya zusammenfinden: Sie beschützen Cassandra vor Black Mask, der hinter ihr her ist, weil sie ihm einen wertvollen Diamanten gestohlen hat. Völlig offen ist jedoch, ob Barbara Gordon, Cassandra oder jemand anderer im Laufe des Films als Batgirl in Aktion tritt.

DC-Filme in Entwicklung: Wonder Woman 1984

WONDER WOMAN 1984  – 5. Juni 2020

Die Fortsetzung des Überraschungshits "Wonder Woman" war nur eine Frage der Zeit. Regie führt wieder Patty Jenkins. Ursprünglich war der Zweite Weltkrieg als Schauplatz im Gespräch, aber inzwischen ist klar, dass es die Zeit des Kalten Krieges im Jahr 1984 sein wird (der Arbeitstitel des Films ist nun "Wonder Woman 1984", kurz WW84). Mehr ist über die Gegenspielerin von Wonder Woman bekannt: Es wird die Archäologin Dr. Barbara Minerva sein. In den Comics ist sie die klassische "Wonder Woman"-Schurkin Cheetah. Für die Rolle wurde Kristen Wiig engagiert ("Downsizing", "Ghostbusters"). Der Filmstart wurde auf den Juni 2020 verschoben, um dem Film einen optimalen Sommerstart zu ermöglichen. 

 

THE BATMAN – 25. Juni 2021

Ursprünglich wollte Ben Affleck bei dem neuen Batman-Film mit dem schlichten Titel "The Batman" selbst Regie führen, das Drehbuch schreiben und die Hauptrolle übernehmen. Inzwischen ist er sowohl als Regisseur als auch als Hauptdarsteller aus dem Rennen. Der neue Batman wird "Twilight"-Star Robert Pattinson.

Bekannt ist zudem auch, dass der neue "Batman"-Film in keiner Beziehung zu dem älteren Batman von Ben Affleck steht, der aus "Batman vs. Superman" und "Justice League" bekannt ist. Es handelt sich um einen jüngeren Batman und eigenständige Filme.

Drehbuch und Regie kommen von Matt Reeves ("Cloverfield", "Planet der Affen"). Er hat die Story von Affleck und Geoff Johns zur Gänze verworfen und arbeitet an einem neuen Drehbuch. Dem Hollywood Reporter hat Reeves erzählt, dass es sich bei seinem Batman-Film um eine "Crime-Noir"-Story handelt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Batman als der  "beste Detektiv der Welt". Außerdem wird es Batman im neuen Film gleich mit sechs Gegnern zu tun haben: Pinguin, Riddler, Two-Face, Firefly, Mad Hatter und Catwoman. Letztere wird von Zoë Kravitz gespielt werden. Angeblich sehen die Verträge mit den Schauspielern der zentralen Charaktere bereits Optionen für Fortsetzungen und Spin-Off-Filme vor.

 

SUICIDE SQUAD 2 – 6. August 2021

"Suicide Squad" hatte zwar seine Schwächen (Plot Holes und ein generischer Showdown mit schwachem Schurken), aber durchaus auch gute Momente – allen voran jene, in denen Margot Robbie als Harley Quinn zu sehen war. Und der Film war ein kommerzieller Erfolg. Eine Fortsetzung war daher immer wahrscheinlich, nun wird es ein Reboot: James Gunn wird offenbar ein Team aus neuen Helden bzw. Schurken zusammenstellen und daher auch auf neue Schauspieler setzen. Will Smith wird als Deadshot nicht mehr dabei sein, berichtet The Hollywood Reporter. Hingegen scheint Margot Robbie als Harley Quinn wieder an Bord zu sein.

Gunn schreibt das Drehbuch für "Suicide Squad 2" (allerdings unter dem Arbeitstitel "The Suicide Squad") und übernimmt auch die Regie. "Suicide Squad" ist der ideale DC-Film für Gunn, weil er hier wie bei "Guardians" wenig bekannte Charaktere in einem Team zusammenführen kann. Auch der ironische bis zynische Anti-Helden-Humor kommt hier gut zum Tragen. Warner Bros. will dem Vernehmen nach Tonalität und Humor des Films ähnlich wie bei "Guardians of the Galaxy" anlegen. Es gibt auch Gerüchte, dass der Film wie "Joker" und "Birds of Prey" ebenfalls "R-Rated" sein könnte.

 

Dwayne Johnson in "Black Adam"

BLACK ADAM – 22. Dezember 2021

Dwayne Johnson ist schon lange für die Hauptrolle in einem Solofilm des Anti-Helden und Shazam-Schurken "Black Adam" im Gespräch. Doch von dem DC-Filmprojekt war lange nichts mehr zu hören. Ursprünglich sollte Black Adam im geplanten Shazam-Film als Schurke auftauchen, aber die Produzenten kamen zum Schluss, dass Black Adam einen eigenen Film verdient. Johnson ist dafür auch eine gute Besetzung. Als Regisseur wurde Jaume Collet-Serra verpflichtet ("The Commuter", "The Shallows: Gefahr aus der Tiefe"), der davor noch den Film "Jungle Cruise" mit Johnson dreht.

Inzwischen hat Johnson verraten, dass die Dreharbeiten im Juli 2020 beginnen werden. Bei dem Film wird es sich um eine Originstory des Charakters handeln. Darüber hinaus hat Johnson angedeutet, dass die "Justice Society of America" in dem Film vorkommen könnte. Dabei handelt es sich um die Vorgänger der "Justice League". Dieser Hinweis lässt auch vermuten, dass der Film in der Vergangenheit spielen könnte. In dem Film scheint auch noch kein Aufeinandertreffen zwischen Black Adam und Shazam geplant zu sein.

 

SHAZAM 2 – 3. April 2022

UPDATE: Die Fortsetzung der Superhelden-Komödie hat endlich Starttermin. Im Regiesessel wird wieder David F. Sandberg Platz nehmen. Zachary Levi wird in seine Rolle als der magische Superheld Shazam zurückkehren, ebenso wie der Großteil der Besetzung des ersten Teils. Der zweite Teil von "Shazam" folgt damit unmittelbar auf den "Black Adam"-Film mit Dwayne Johnson in der Titelrolle. Ob Black Adam schon in "Shazam 2" wieder zu sehen sein wird, ist allerdings noch nicht bekannt. 

 

THE FLASH – 1. Juli 2022

UPDATE: Das Filmprojekt über den schnellsten Superhelden aller Zeiten hatte einen holprigen Start. Aber nun gibt es endlich einen konkreten Starttermin. Allerdings hatte "The Flash" schon mehrere solcher Starttermine. Ursprünglich sollte der Film den DC-Superhelden im März 2018 ins DCEU einführen. Daraus wurde nach dem Flop von "Justice League" nichts. Dann sprangen die Regisseure des Films ab. Dann wollte "Flash"-Darsteller Ezra Miller selbst am Drehbuch mitschreiben und dabei einen düsteren Zugang bewahren.

Doch Warner Bros. und DC Films dürften sich laut Medienberichten auch dagegen entschieden haben. Denn die neue Drehbuchautorin des Films ist nun Christina Hodson, die zuletzt die Drehbücher von "Bumblebee" (2018) und "Birds of Prey" (2020) geschrieben hat. Außerdem arbeitet sie für DC bereits am Drehbuch für "Batgirl" und jetzt auch für "The Flash". Als neuer Regisseur für "The Flash" ist Andy Muschietti, der Regisseur der erfolgreichen "Stephen King"-Verfilmung "Es", im Gespräch. Jedenfalls scheint bei dem Filmprojekt einiges in Bewegung geraten zu sein, denn Warner Bros. hat den Starttermin im Juli 2022 noch vor "Aquaman 2" angesetzt und wird wohl jede weitere Verzögerung vermeiden.

 

Kann Aquaman das Ruder für DC herumreißen?

AQUAMAN 2 – 16. Dezember 2022

"Aquaman" ist mit einem Einspielergebnis von weltweit über 1,1 Mrd. Dollar der kommerziell erfolgreichste DC-Film aller Zeiten. Eine Fortsetzung ist daher keine Überraschung. Am Drehbuch wird bereits gearbeitet, aber über die Handlung ist bisher wenig bekannt. Mit einer Rückkehr des Schurken Black Manta ist wohl zu rechnen. Außerdem arbeitet Regisseur James Wan an einem Spin-Off, in dessen Mittelpunkt die furchteinflössenden Kreaturen des Tiefseereiches "The Trench" stehen. Im Fall von "Aquaman 2" hat Warner Bros. auch schon den Starttermin fixiert: Es ist der 16. Dezember 2022.

 

NEW GODS - noch kein Starttermin

Die New Gods wurden von Comic-Legende Jack Kirby für DC im Jahr 1971 geschaffen. Sie sind kosmische Wesen, die gottähnliche Kräfte besitzen und nahezu unsterblich sind. Sie bestehen aus zwei verfeindeten Völkern, die auf zwei gegensätzlichen Planeten leben: New Genesis ist ein paradiesischer Planet, auf dem die guten Götter unter der Führung von Highfather leben. Apokolips ist eine düstere Höllenwelt, wo der böse Gott Darkseid regiert. Ein langer Krieg endete mit einer Patt-Situation. Um Frieden zu schließen, wurden Söhne von Highfather und Darkseid als Geißeln ausgetauscht: Der mächtige Orion, Sohn von Darkseid, wurde auf New Genesis als Sohn von Highfather erzogen. Hingegen wuchs Scott Free, Sohn von Highfather, als Gefangener in den Folterkammern von Darkseid auf.

Darkseid sollte bereits in "Justice League" auftauchen. Schließlich hat es aber nur sein General Steppenwolf in den Film geschafft. Darkseid ist ein kosmischer Oberschurke im DC-Universe ähnlich wie Thanos im Marvel-Universum. Die "New Gods" haben auch gewisse Ähnlichkeiten mit den ebenfalls von Jack Kirby geschaffenen "Eternals", die Marvel im kommenden Jahr ins Marvel Cinematic Universe (MCU) bringt. Kirby hat aber sowohl Darkseid als auch die New Gods bereits einige Jahre vor Thanos und den "Eternals" für DC geschaffen.

Im Kino werden die kosmischen DC-Charaktere unter der Regie von Ava DuVernay realisiert, die zuletzt durch die Netflix-Serie "When They See Us" Aufmerksamkeit erregte. Sie schreibt das Drehbuch mit dem Comic-Autor Tom King, der mit seiner Graphic Novel "Mister Miracle" bereits gezeigt hat, dass er weiß wie man Kirbys "New Gods" zeitgemäß anlegt. Nach der International Comic-Con 2019 in San Diego wurden zudem auch einige Details über den Film bekannt. So bestätigte DuVernay, dass in dem Film sowohl Darkseid als auch die "Furies of Apokolips" vorkommen werden. Vermutlich wird auch ähnlich wie in "Mister Miracle" – die Liebe zwischen Scott Free und Big Barda, eine der "Furies", eine Rolle spielen.

 

GREEN LANTERN CORPS – noch kein Starttermin

Nach dem Flop mit "Green Lantern" im Jahr 2011 will DC den Helden in einem "Green Lantern Corps"-Film neu starten. Ursprünglich war der Starttermin für Juli 2020 vorgesehen, aber dann ist offenbar Regisseur Christopher McQuarrie ("Mission: Impossible – Rogue Nation") abgesprungen. Im Juni 2018 wurde bekannt, dass DC-Kreativchef Geoff Johns höchstpersönlich die Arbeit am Drehbuch übernimmt. Johns hat vor allem durch seine Neuausrichtung und Vertiefung des "Green Lantern"-Universums Kultstatus bei Comic-Fans erreicht.

Im Mittelpunkt des Films sollen laut Collider die Charaktere Hal Jordan und John Stewart in einem "Lethal Weapon"-ähnlichen Setting stehen. Eine Buddy-Cop-Actionkomödie im Weltall also? Klingt interessant, aber bis wir das Endergebnis im Kino sehen, wird es wohl noch dauern. Denn Johns hat mit dem Drehbuch von vorne begonnen. Nun wird ein Regisseur für den Film gesucht.

Zuletzt wurde bekannt, dass auch eine "Green Lantern Corps"-Serie für den Streamingdienst HBO Max geplant ist. Ob und wie die Serie mit dem Kinofilm zusammenspielen wird, ist nicht bekannt.

HARLEY QUINN & JOKER - noch kein Starttermin

Ob dieses Filmprojekt auf Eis liegt oder nicht, ist schwer zu sagen. In einem Interview haben die Regisseure Glenn Ficarra und John Requa ("Crazy Stupid Love", "This is Us") gesagt, dass sie bereits ein fertiges Drehbuch bei Warner Bros. abgeliefert haben, das auch alle geliebt haben. Für DC hatten aber die Filme "Joker" und "Birds of Prey" eine höhere Priorität. Nach dem Erfolg von "Joker", in dem ein gänzlich anderer Zugang zu dem DC-Charakter gewählt wurde, ist eine Rückkehr von Jared Leto als Joker fraglich.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die durchgeknallte Beziehungskiste zwischen Harley Quinn und dem Joker. Harley entführt den TV-Psychologen und Moderator Dr. Phil (den es in den USA tatsächlich gibt, sozusagen das US-Pendant zu Gerti Senger), weil sie und der Joker Beziehungsprobleme haben. Die beiden Drehbuchautoren beschreiben den Film als ein Liebesdrama, aber im Stil von "Bad Santa" (2003), dessen Drehbuch auch von Ficarra und Requa stammt. Das Regie/Autoren-Duo hofft, dass ihr Filmprojekt als nächster DC-Film nach "Birds of Prey" realisiert wird. Inhaltlich würde der Film wohl durchaus zu "Birds of Prey" passen. 

 

JUSTICE LEAGUE 2 – noch kein Starttermin

"Justice League" hat zwar weltweit beachtliche 658 Mio. $ an den Kinokassen eingespielt, war aber dennoch – nicht nur kommerziell – eine Enttäuschung für DC. Ursprünglich war Justice League 2 für den 14. Juni 2019 geplant. Aber dieses Datum wurde bereits vor dem Kinostart von "Justice League" zurückgenommen. Ein Hinweis darauf, dass der Film ähnlich wie "Avengers: Infinity Wars" ursprünglich als Zweiteiler geplant war. Doch auch hier wurden die Pläne von DC über den Haufen geworfen. Immerhin gibt der Post-Credit-Teaser von "Justice League" bereits eine spannende neue Richtung vor: Lex Luthor und die "Injustice League". Aber auch eine Fortsetzung in diese Richtung erscheint inzwischen fraglich.

Einen Starttermin für den zweiten Teil gibt es bisher nicht. Nicht einmal Gerüchte über den Regisseur. Nach dem Ausstieg von Henry Cavill als Superman und Ben Affleck als Batman ist eine Fortsetzung in naher Zukunft nicht mehr wahrscheinlich. Vielmehr sind zuerst die Solofilme von "Batman", "Batgirl" und "Supergirl" zu erwarten.

 

BATGIRL – noch kein Starttermin

Der "Batgirl"-Film scheint nach dem Ausstieg von Joss Whedon als Regisseur und Drehbuchautor wieder an Fahrt zu gewinnen. DC scheint nun nach einer weiblichen Regisseurin zu suchen, berichtet Collider. Wie bei "Birds of Prey" wurde auch hier Christina Hodson (“Bumblebee”) damit beauftragt das Drehbuch zu schreiben. Da Batgirl in diesem Film ihr Kinodebüt feiern soll, könnte Batgirl also die Fortsetzung von "Birds of Prey" werden.

 

SUPERGIRL – noch kein Starttermin

Im Zuge des Ausstiegs von Henry Cavill als Superman-Darsteller wurde klar, dass Warner Bros. einen Solofilm für Supergirl plant. Der Film über die Teenager-Cousine von Superman ist in einer frühen Planungsphase. Der Autor Oren Uziel ("The Cloverfield Paradox") arbeitet an einem Drehbuch für den Film. Schon 1984 spielte Helen Slater die Rolle in einem wenig erfolgreichen Kinofilm.

 

THE TRENCH – noch kein Starttermin

Bei dem Film handelt es sich um einen Spin-Off von "Aquaman". Im Mittelpunkt steht das titelgebende Tiefseereich, das in "Aquaman" vorgekommen ist. Über die Handlung ist wenig bekannt, außer dass der Film rund um die mysteriösen Tiefseekreaturen starke Horror-Elemente haben soll. Zudem werden Aquaman und Mera nicht darin vorkommen. DC Films sucht zurzeit nach einem Regisseur für das Filmprojekt.

 

DC-Filmprojekt: Plastic Man

PLASTIC MAN - noch kein Starttermin

Plastic Man genießt bei manchen Comic-Fans Kultstatus. Der ehemalige Kleinkriminelle Patrick O’Brian erlangt durch einen Unfall mit Chemikalien die Fähigkeit, seinen Körper nahezu unendlich zu dehnen und auch jede beliebige Form anzunehmen. The Hollywood Reporter berichtet, dass die Drehbuchautorin Amanda Idoko mit dem Entwurf für einen Film über den elastischen DC-Superhelden beauftragt wurde. Dabei soll es sich um eine Action-Komödie handeln, die sich am scherzhaften und schrägen Stil der Comic-Figur orientiert. Das Filmprojekt befindet sich noch in einer frühen Entwicklungsphase.

 

JUSTICE LEAGUE DARK – noch kein Starttermin

Das Filmprojekt rund um die okkulte Version der "Justice League" geistert immer wieder als Gerücht durch die Medien. Dem Team rund um John Constantine und Zatanna gehören magische DC-Charaktere wie Deadman, Swamp Thing und Madame Xanadu oder auch Frankenstein's Monster an. Als Regisseure waren schon Doug Liman ("Edge of Tomorrow") und Guillermo del Toro ("Hellboy", "Shape of Water") im Gespräch. Aber offenbar hat es das Projekt nie über die Entwicklungsphase hinausgeschafft. Laut Informationen des DC-Insiders Mark Hughes ist das Projekt auf Eis gelegt. 

Dieses Schicksal teilt "Justice League Dark" mit einigen Filmprojekten von DC wie z.B. Cyborg, Nightwing, Deadshot und Sandman. Auch das Filmprojekt "Gotham City Sirens" (hier wurde zuletzt David Ayer als Regisseur genannt) scheint zumindest sehr langsam voranzukommen.