Claudia Geisler

Das Flüchtlingsdrama über eine Ärztin aus der DDR holte sich den silbernernen Bär für die beste Regie auf der Berlinale 2012.

Auf den zwölfjährigen Martin wartet eine neue Stadt, ein neues Zuhause und eine neue Schule, doch auch sein Gefühlsleben wird auf den Kopf gestellt.

Drei Menschen im Nordosten Deutschlands treffen für ein Kammerspiel der Leidenschaften aufeinander.

Der 17-jährige Paul mag seltsame Dinge: Stealth-Trails und verlassene Gebäude, geflüsterte Gespräche und zurückgelassene Taschen. Außerdem scheint er ein junger Mann ohne Qualitäten zu sein

Der zwölfjährige Martin ist ein aufgeweckter Junge, nur etwas zu klein und schmächtig geraten für sein Alter. Mit seinen Eltern ist er ins verschlafene Örtchen Bellbach gezogen. Neue Stadt, neues Zuhause, neue Schule - doch damit nicht genug der Veränderungen, denn auch mit Martins Gefühlsleben geschieht Ungewohntes! Als er der gleichaltrigen Silke begegnet, ist da auf einmal dieses seltsame Kribbeln in seinem Bauch... Zu dumm, dass es da noch den ober-coolen Oliver gibt, der ziemlich gut mit Silke befreundet ist. Allerdings - wer nicht wagt, der nicht gewinnt… ...

Die Unsichtbare

— Die Unsichtbare

Die schüchterne Fine scheint sich in ihrer Berufswahl geirrt zu haben. Sie will Schauspielerin werden, allerdings fehlt es ihr an Ausdruckskraft und Selbstsicherheit. Im Zusammenleben mit ihrer Mutter und behinderten Schweser Juliane bleibt nicht viel Platz für Fines Bedürfnisse. Da tritt Kultregisseur Friedmann auf den Plan und besetzt Fine ausgerechnet in der Hauptrolle für Camille. Fine nimmt die Herausforderung an, sie will nicht länger Die Unsichtbare sein

Boxhagener Platz

— Boxhagener Platz

1968 in Ostberlin: Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen, Panzer in Prag. Und auf dem Ostberliner Boxhagener Platz erleben Oma Otti und ihr zwölfjähriger Enkel Holger ihre ganz eigenen Abenteuer. Otti hat schon fünf Ehemänner ins Grab gebracht und dem sechsten geht es auch nicht mehr so gut, als sie Avancen von Altnazi Fisch- Winkler und dem ehemaligen Spartakuskämpfer Karl Wegner erhält. Otti verliebt sich in Karl und plötzlich ist Fisch-Winkler tot. Holger avanciert zum Hobbydetektiv und lernt dabei einiges über die Liebe, die 68er Revolte und wie man mit "revolutionären“ Geheimnissen Frauen rumkriegt. Bis Holger einen Fehler begeht, der ausgerechnet Karl in Gefahr bringt...

Als der Zweite Weltkrieg sich dem Ende zuneigt und Nazideutschland an allen Fronten immer weiter zurückgedrängt wird, erlässt Hitler den Befehl, dass keine Kunstwerke für den Feind zurückgelassen werden sollen. Alles, was nicht mitzunehmen ist, soll vernichtet werden. Genau diese Zerstörung wertvoller, historischer Kunstwerke zu verhindern ist die Aufgabe des ungewöhnlichen amerikanischen Platoons um Anführer George Stout. Zusammen mit seinem Freund James Rorimer und fünf weiteren Kunstexperten begibt sich Stout direkt an die Westfront, um den Schaden, soweit dies möglich ist, einzudämmen. Doch seitens der Armee wird der Spezialeinheit hauptsächlich Unverständnis entgegen gebracht und die Männer, die mit dem Pinsel besser umgehen können als mit dem Gewehr, müssen sich ihren Respekt hart erkämpfen...

Das Geheimnis im Moor

— Das Geheimnis im Moor

Dr. Til Desno ist Arzt für plastische Unfallchirurgie in Berlin und als Gerichtssachverständiger zuständig für die Rekonstruktion von Gesichtern. Als im Spreewaldmoor eine mumifizierte Leiche gefunden wird, bekommt er den Auftrag, deren Antlitz zu rekonstruieren. Der Tote ist ein Freund aus Abiturzeiten - von dem es hieß, er sei in den Westen getürmt und habe dafür seine Freunde an die Staatssicherheit verraten - darunter auch Til. Jetzt erweist sich - der Freund war im Augenblick des Verrats bereits tot. Tils persönliche Geschichte und die Geschichte seiner damaligen Freunde muss umgeschrieben werden. Til macht sich auf die Reise - zurück in den Spreewald. Zu den Orten seiner Jugend und seiner Geheimnisse. Auf die Suche nach seiner Vergangenheit, seiner Identität, seiner Geschichte. Was mit der Aufklärung eines mysteriösen Mordfalls beginnt, entwickelt sich zu einem Familiendrama, geprägt vom Lebensrhythmus der Spreewaldregion.

Karla Fazius ist Trauerrednerin – also jemand, der bei Beerdigungen salbungsvolle Worte spricht, vor allem, wenn die Beisetzung ohne religiösen Würdenträger abläuft. Als jedoch ihr eigener Mann verstirbt, bleiben ihr die Worte aus – sie verliert ihren Glauben in die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit und die Kontrolle über ihre Familie, ihr Leben. Sie verbeißt sich darin, die Beerdigung ihres Mannes so lange zu verhindern, bis ihr die richtigen Worte kommen.

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