Doris Schretzmayer

Zwei Freunde täuschen für eine TV-Doku-Serie vor, arbeitslose Kleinkriminelle mit Migrationshintergrund zu sein, bis sich das Blatt wendet und sie von ihner erfundenen Wirklichkeit eingeholt werden.

Das Leben eines Mittdreißigers wird durch eine Krebsdiagnose aus der Bahn geworfen, und eine junge Berlinerin bringt seine Gefühlswelt ebenfalls durcheinander.

Die 12-jährige Lea lebt in der ländlichen Abgeschiedenheit der Havelniederung mit ihrem Vater, der sich gegen die wirtschaftlichen Interessen der Anwohner stark im Umweltschutz engagiert. Sie finden bei einer Kranichbeobachtung ein ausgesetztes neugeborenes Baby im Wald. Das Kind überlebt. Später trifft Lea auf die Mutter, die polizeilich gesucht wird. Während der gesamten Handlung leidet Lea unter dem seelischen Konflikt, dass ihre eigene Mutter, die – wie ihr erzählt wurde – bei einem Verkehrsunfall starb, als sie noch ein Baby war, sie nicht als Kind angenommen und geliebt habe.

Höhenstraße

— Höhenstraße

Zwei Polizisten, Roli und Ferdinand, kontrollieren die Verkehrsteilnehmer der WIener Höhenstraße. Sie befinden sich im wahrsten Sinne des Wortes auf der Grenze zwischen Stadt- und Land.

Marko und Benny, zwei Wiener mit sogenanntem „Migrationshintergrund“, sind vollständig integriert. So sehr, dass sie kaum noch als fremd wahrgenommen werden – wären da nicht Bennys schwarze Haare. Als die beiden aufgrund ihres Aussehens am Rudolfsgrund, einem ethnisch durchmischten Vorstadtviertel, von der ambitionierten TV-Regisseurin Marlene Weizenhuber, die nach Protagonisten für ihre TV-Dokuserie sucht, angesprochen werden, geben sie sich als kleinkriminelle und abgebrühte Migranten aus, die es faustdick hinter den Ohren haben. Damit ihre Lüge nicht auffliegt, bauen sie sich eine zweite Identität, die aus Klischees und Vorurteilen besteht. Und während die beiden durch die Erfüllung dieser Erwartungen und Vorurteile die Serie zum Erfolg machen, setzen sie sich gleichzeitig zum ersten Mal mit den echten Integrationsschicksalen auseinander – auch mit ihren eigenen.

Was hat uns bloß so ruiniert

— Was hat uns bloß so ruiniert

Der Film erzählt die Geschichte von drei befreundeten Bobo-Pärchen. Stella und Markus verkünden beim gemeinsamen Essen den anderen beiden Paaren Mignon und Luis sowie Ines und Chris, dass sie ein Kind bekommen. Auch bei den beiden anderen Paaren soll sich bald Nachwuchs einstellen. Sie alle sind der Überzeugung, dass man auch Kinder haben kann, ohne spießig zu werden. Bald werden sie von der Realität und vom Alltag eingeholt. Im Laufe des Filmes erzählen die Hauptdarsteller immer wieder vor Stellas laufender Kamera, wie die Elternschaft sie verändert.

Die Vaterlosen

— Die Vaterlosen

Als Alt-Hippie und Kommunengründer Hans stirbt, begegnen sich seine Kinder erstmals nach einer langen Zeit der Entfremdung wieder. Niki ,der es als einziger vor dem Ableben seines alten Herren nach Hause schafft, Vito und Mizzi haben eigentlich längst mit ihrer Kindheit abgeschlossen. Das haben sie zumindest lange Jahre lang geglaubt. Nun bricht alles wieder hervor – unbeantwortete Fragen, ungeklärte Verhältnisse und ungelebte Sehnsüchte. Mehr noch: Mit der Ankunft Kyras wird Niki, Vito und Mizzi offenbart, dass sie eine Schwester haben, von deren Existenz sie bis dato nichts wussten...

Der 18jährige Jojo rast als Fahrradbote durch die Straßen Wiens, ständig auf der Suche nach Spaß, Liebe und vor allem: guten Raves. Das Abenteuer, in das er bald stolpert, ist zwar ganz anders als seine romantisch-blutrünstigen Tagträume, dafür lernt er aber etwas ganz Neues kennen: die Wirklichkeit. Auch ganz cool.

Auf den ersten Blick sind Flame (Laila Marie Noelle Padotzke), Marina (Hedda Erlebach), Flora (Lilith Julie Johna) und Sky (Leonore von Berg) vier ganz normale Schwestern. Das Quartett ist unfassbar musikalisch und als „Sista Magic“ die große Hoffnung beim Gesangswettbewerb ihrer Schule. Doch die Mädchen eint ein Geheimnis: Alle vier verfügen über magische Fähigkeiten – jede von ihnen kann ein Element beherrschen – Feuer, Erde, Wasser und Luft. Als sie im Keller des alten Schlosses, in dem sie leben, die geheimnisvolle Elbenstaub-Quelle entdecken und durch ihre magischen Kräfte wieder öffnen und zum „Sprudeln“ bringen, rufen sie nichtsahnend die böse Glenda (Katja Riemann) auf den Plan: Sie will die Kraft der Quelle, mit deren Hilfe man alle vier Elemente und somit die Welt beherrschen kann, an sich reißen. Viel Zeit bleibt den zauberhaften Schwestern nicht, um gemeinsam Glendas teuflischen Plan zu vereiteln und ihr Zuhause und vielleicht auch die ganze Welt zu retten.