Francoise Fabian

Maman und Ich

— Les Garcons et Guillaume, A Table!

Guillaume Gallienne hat sein erfolgreiches Ein-Mann-Bühnenstück jetzt auf die Kinoleinwand gebracht: Er erzählt mit viel Sinn für Humor von den sexuellen Verwirrungen seiner Jugend und der abwechselnd von Hass und Liebe geprägten Beziehung zu seiner dominanten Mutter.

Small World

— Je n'ai rien oublié

Je älter Konrad Lang wird, desto vergesslicher wird er – während früheste Kindheitserinnerungen immer klarer zu werden scheinen. Naheliegend also, seinen Kindheitsfreund Thomas Senn und dessen Großindustriellen-Sippe aufzusuchen! Konrad wird willkommen geheißen, bloß Familien-Matriarchin Elvira Senn verfolgt die Rückkehr alter Erinnerungen mit Ernst und Argwohn. Thomas’ junge Ehefrau Simone derweil hegt tiefe Sympathien für den alternden Gast und versteht nicht, weshalb sich die Anderen Schritt für Schritt von Konrad zurückziehen. Als sich dessen Erinnerungsfetzen ganz langsam zu einem großen Ganzen zusammenfügen, schweben die beiden bereits in tödlicher Gefahr...

Der junge Industriekapitän Stanislas Graff will gerade zur Arbeit fahren, als er von einer Bande entschlossener Krimineller auf offener Straße entführt wird. Die Gangster fordern 50 Mio. Euro Lösegeld und weder Polizei noch Medien, doch lässt sich so viel Geld nicht leicht beschaffen, und Presse wie Cops wissen schnell Bescheid. Es entspinnt sich ein erbittertes Tauziehen zwischen Entführern und Verhandlern, in dessen Verlauf manch Indiskretion an die Öffentlichkeit gerät. Als Graff schließlich frei kommt, hat sich seine Welt gründlich verändert.

Eigentlich ist Frédéric glücklich verheiratet. Seine Frau Hélène erwartet ihr zweites Kind, und auch wenn er hin und wieder von anderen Frauen träumt, glaubt er fest an seine Ehe. Dann jedoch erscheint völlig unerwartet Frédérics Ex-Freundin Chloé auf der Suche nach einem Job in seinem Büro. Chloé lebt in den Tag und genießt ihre Freiheit. Wider Willen verwickelt sich Frédéric in eine Affäre und stürzt in eine tiefe Sinnkrise: Plötzlich erscheint ihm seine perfekte Ehe immer fragwürdiger.

Der Sizilianer Rosario Rao steht zufällig in der Nähe eines Mafiamordes mitten im Turiner Fußballstadion. Da er eine Waffe bei sich trägt, nimmt ihn der Staatsanwalt fest und steckt den Sündenbock hinter Gitter. Doch Rosarios dreizehnjähriger Sohn Mino glaubt nicht an die Schuld seines Vaters. Auf eigene Faust will er den wahren Killer finden. Unterstützung findet Mino nur bei dem jungen Rechtsanwalt Mancuso und einer Prostituierten, die ebenfalls noch eine Rechnung mit den Killern begleichen will. Es dauert nicht lange bis sie die Gewalt des Syndikats zu spüren bekommen.