Jessica De Gouw

Es ist offiziell der letzte Tag auf der Erde. In zwölf Stunden wird ein riesiger Meteorit jegliches Leben auf dem blauen Planeten auslöschen. Als sich James von seiner Affäre auf den Weg zu einer letzten, ultimativen Party begibt, trifft er unterwegs nicht nur auf verwirrte Gestalten, sondern muss die kleine Rose retten, auf die es zwei Männer abgesehen haben. Das neunjährige Mädchen will nichts lieber, als zu ihrem Vater zu gelangen, dennoch geht sie mit James mit, auch wenn dieser zunächst nicht von seinem Partyplan abzubringen ist. Als sie dort ankommen, merkt er jedoch schnell, dass er sich in seinen letzten Stunden nicht mehr dem Alkohol und den Drogen hingeben kann, da er sich Rose gegenüber verantwortlich fühlt. Fortan reist das Duo gemeinsam weiter und sucht nach Roses Vater. James sieht sich plötzlich mit der Last der Verantwortung konfrontiert, was in den chaotischen Zuständen keineswegs ein Zuckerschlecken ist.

Ren Amari (Jessica De Gouw) ist die Erfinderin einer neuen, revolutionären Droge: OtherLife dehnt das Zeitempfinden aus und lässt direkt im Kopf des Einnehmenden eine virtuelle Realität entstehen. Wenige Sekunden fühlen sich an wie Stunden oder sogar Tage voller aufregender Abenteuer. Doch als Ren und ihre Kollegen die Droge auf den Markt bringen wollen, schreitet die Regierung ein und will OtherLife als radikale Lösung gegen die Überfüllung von Gefängnissen einsetzen. Ren wehrt sich dagegen – und findet sich ganz schnell selbst als Gefangene ihres eigenen Geistes wieder. Sie muss daraus entkommen, bevor sie vollständig verrückt wird und OtherLife wieder in ihre Hände bekommen, bevor Millionen andere dasselbe Schicksal erleiden…

Der Australier Zak Hilditch legt einen atemlosen und bildgewaltigen prä-apokalyptischen Thriller vor, in dem es um die ganz großen Themen geht: um Selbstlosigkeit, Aufopferung, Liebe und Tod in der gleißenden Helligkeit der letzten Stunden der Erde. Kurz bevor es dann ganz dunkel wird. Für immer.

Teddy-Gewinner Tony Ayres erzählt in 'Cut Snake' die Geschichte von Sparra (Alex Russell aus 'Carrie' und 'Unbroken'), einem jungen Mann, der im australischen Melbourne der 70er Jahre einen Neuanfang sucht, um die Dämonen der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Ein neuer Job als Handwerker, eine hübsche Verlobte samt Häuschen, alles scheint wunderbar zu klappen. Sein Traum droht jedoch zu platzen, als ihn der charismatische Pommie (Sullivan Stapleton aus '300 - Rise of an Empire') aufspürt, ein verwegener, attraktiver und mit allen Wassern gewaschener Gangster. Sparra findet sich plötzlich in einer Grauzone zwischen zwei höchst unterschiedlichen Welten wieder - die brav-bürgerliche Idylle einerseits und auf der anderen Seite die abgründige Natur seines ehemaligen Zellengenossen Pommie, mit dem ihn eine unausgesprochene gegenseitige Anziehung verbindet. Sparra muss sich entscheiden: Welches Leben, welche Liebe ist ihm wichtiger?

Nachdem die Zombie-Apokalypse gebannt und die Menschheit die Kontrolle über ihren Planet zurückerlangt hat, können Abenteuerlustige auf einer einsamen Insel auf Zombie-Jagd gehen. Immer, wenn sich ein Untoter doch noch in die Zivilisation verirrt, wird er in den abgesicherten Park auf der Insel deportiert. Bei Zombie-Safaris können Interessierte ihren Aggressionen freien Lauf lassen - das dient auch als Therapie nach der vereitelten Katastrophe. Eigentlich ist das Sicherheitssystem zuverlässig, denn die Besucher knallen die Zombies nur aus einiger Entfernung ab und Zwischenfälle gab es bisher nicht. Doch das soll sich ändern: Als eine neue Touristen-Gruppe durch den Park streift und sich dem blutigen Vergnügen hingibt, fällt plötzlich die Technik aus und die Untoten sind wieder frei. Nun werden die Jäger zu Gejagten und es beginnt ein erbitterter Kampf auf Leben und Tod.

Das glänzende Wien in seinen goldenen Jahren, die Stadt von Freud, Schnitzler, Klimt, Mahler, regiert von antisemitischen Politikern. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet hier die Erforschung der dunklen Abgründe der Seele beginnt. Der junge Psychoanalytiker Max Liebermann und der Wiener Kriminalbeamte Oskar Rheinhardt sind ein Paar extremer Gegensätze: ein von Zweifeln geplagter Feingeist und ein von seinen privaten Dämonen getriebener Polizist, der die finstersten Winkel seiner Stadt so gut kennt wie Max die psychiatrische Abteilung der Universitätsklinik. Wenn die beiden gemeinsam an die Aufklärung bizarrer Mordfälle gehen, werden sie zu einem widersprüchlichen, originellen, brillanten Ermittlerteam.

Im Jahr 1890 reist Dracula, Fürst aus dem fernen Transsilvanien, nach London. Dort gibt er sich als amerikanischer Unternehmer aus, der den Geist moderner Wissenschaft in die Viktorianische Gesellschaft bringen will. In Wirklichkeit will er sich jedoch an denen rächen, die sein Leben vor Jahhunderten ruinierten. Und dann verliebt er sich in eine Frau, die vielleicht eine Reinkarnation seiner einen großen Liebe sein könnte.