Adrian Scarborough

Eine russische Kinderbuchillustratorin und ihr zehnjähriger Sohn suchen in England um Asyl an. Ohne Pass und Geld werden die beiden zu regelrechten Gefangenen in der tristen Küstenstadt.

Das Schwierigste am Heiraten ist die Hochzeitsnacht. Jedenfalls für das frischvermählte Ehepaar Florence Ponting und Edward Mayhew das 1962 am Strand von Chesil Beach im englischen Dorset seine Flitterwochen verbringen möchte. Ihre Gefühle füreinander sind groß und aufrichtig – doch die Erwartungen des jungen Paares an das einschneidende Ereignis in ihrem Leben könnten kaum unterschiedlicher sein.

Christopher Robin ist erwachsen geworden. Doch der Junge, der einst mit seinen tierischen Freunden zahllose Abenteuer im Hundertmorgenwald erlebte, führt kein glückliches Leben: Er steckt in einem schlecht bezahlten Job fest, mit dem er nicht glücklich ist und bei dem er zu viel arbeiten muss, und vernachlässigt darüber noch dazu seine Familie. Auch seine Abenteuer mit Winnie Puuh und den anderen sind beinahe in Vergessenheit geraten. Als Christopher Robin dann einen Familienausflug absagen muss, weil sein Chef ihn am Wochenende zur Arbeit zwingt, ist er am Tiefpunkt angekommen. Doch da steht auf einmal Winnie Puuh vor ihm. Und auch seine Kumpels sind zur Stelle, ihrem alten menschlichen Freund zu zeigen, dass das Leben Spaß machen kann…

Als ihr Monsieur Le Nôtre die frohe Kunde überbringt, dass er sie als Landschaftsgärtnerin für den Schlosspark von Versailles ausgewählt hat, ist Sabine De Barra mehr als überrascht, denn sie war der festen Überzeugung, dass ihr Vorstellungsgespräch ein ziemliches Debakel war. Zudem hat der Sonnenkönig Ludwig XIV. ganz genaue Vorstellungen zu dem Projekt: Einen Park wie diesen soll es noch nicht gegeben haben, er soll ein extravagantes, verspieltes barockes Meisterwerk werden und am besten auch schon früher als später fertig sein. Die Witwe macht sich daher bald ans Werk und trotz einiger Rückschläge lässt sie sich nicht unterkriegen. So gewinnt sie allmählich nicht nur den Respekt des Königs, sondern auch Le Nôtres Herz. Doch der ist verheiratet und zu allem Überfluss überschattet auch noch eine Tragödie aus Sabines Vergangenheit ihr neu aufkeimendes Glück.

Der junge Koch Jacques kommt aus Paris nach London, um anzuheuern im Nobelbistro von Chefkoch Victor. Jacques tut das nicht nur der beruflichen Karriere wegen, sondern auch, weil er es für möglich hält, das Victor sein Vater sein könnte. Der hatte nämlich zu passender Zeit ein Verhältnis mit Jacques' Mutter. In London macht Jacques außerdem Bekanntschaft mit seiner schönen Nachbarin Stella. Jacques verliebt sich in die junge Frau, doch die hat zu seinem Entsetzen für gutes Essen nicht viel übrig. Jacques gedenkt, das zu ändern.

Sarah (B. Edmondson) kann sich vor Verpflichtungen kaum noch retten. Ihr neuer Job als Lehrerin und ein Charity-Lauf stehen als nächstes auf dem Programm und wollen beide vorbereitet werden. Als wenn das nicht schon aufregend und anstrengend genug wäre, wird sie auch noch von ihrem Freund verlassen. Hinzu kommt ein Erbe mit neuen Aufgaben, denn ihre verstorbene Großmutter hat ihr einen Mops hinterlassen, um den sie sich nun auch noch kümmern muss. Das verwöhnte Tier hat keine Manieren. Der Mops frisst kein Hundefutter, schnarcht und kämpft um Aufmerksamkeit. Jeder Umerziehungsversuch scheitert, doch eines Tages lernt sie dank ihres neuen vierbeinigen Mitbewohners die Liebe ihres Lebens kennen...

Vera Drake

— Vera Drake

London in den 50er Jahren: Die selbstlose Putz- und Hausfrau Vera Drake (Imelda Staunton) lebt mit ihrem Mann Stan (Phil Davis) und ihren zwei erwachsenen Kindern in einer kleinen Wohnung in einem Arbeiterviertel. Neben ihrem Beruf kümmert sie sich zusätzlich noch aufopferungsvoll um ihre Mutter und einen kranken Nachbarn. Obwohl die Familie nicht viel Geld hat und ein recht bescheidenes Leben führt, ist Vera jedoch durch und durch glücklich. Allerdings verheimlicht sie ihrer Familie, dass sie seit Jahren illegale Abtreibungen bei ungewollt schwangeren Frauen durchführt, um diesen zu helfen. Als es bei einer dieser Abtreibungen zu Komplikationen kommt und die Frau ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, wird Vera von der Polizei verhaftet und vor Gericht gestellt

Artemis Fowl ist zwölf Jahre alt und ein kriminelles Genie. Um Lösegeld zu erpressen und so den finanziellen Ruin seiner Familie, einer alten irischen Gangsterdynastie, abzuwenden, entführt er die temperamentvolle und angriffslustige Elfe Holly Short. Das führt zu einem erbitterten Kampf um Stärke und Gerissenheit mit dem mächtigen, unterirdischen Elfenvolk, das auch hinter dem Verschwinden seines Vaters stecken könnte.

Es ist ein persönliches Drama auf großer Bühne, kraft des neuen Massenmediums Radio zig tausendfach verstärkt: Dies muss Albert, Duke of York und Sohn des englischen Regenten King George V., auf peinlich-demütigende Weise erleben, als er im Jahre 1925 im Wembley Stadium eine Eröffnungsrede halten muss – denn er ist Stotterer. Und doch wird er 14 Jahre später The King’s Speech halten, als er vors Mikrofon tritt, um den Mitbürgern des Englischen Empires mitzuteilen, dass England Deutschland den Krieg erklärt. Zu diesem Zeitpunkt ist aus Bertie, wie er im Kreise seiner Familie gerufen wird, King George VI. geworden, nachdem sein Vater verstorben ist und sein älterer Bruder David abdankte, um eine bürgerliche Amerikanerin zu heiraten. Bis er für The King’s Speech allerdings bereit ist, muss der König durch das Fegefeuer einer ganz besonderen Sprachtherapie gehen...

Als Sally Gilmartin ihrer Tochter Ruth offenbart, in Wirklichkeit eine ganz andere zu sein, ist das für die junge Studentin zunächst kaum zu glauben. Aber tatsächlich hieß Sally in Wirklichkeit mal Eva Delectorskaya und ist als solche von den Briten unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges für den Geheimdienst rekrutiert worden. Zunächst in Belgien und in den USA, gelingt es ihr äußerst erfolgreich, Fehlinformationen zu streuen. Als aber ein Kollege nach dem anderen ums Leben kommt, ist sie auch in allerhöchster Gefahr. Und daran hat sich - 30 Jahre später - offenbar wenig geändert.

1842. Cranford ist eine kleine Stadt in England, in der unverheiratete Frauen dominieren. Man ist tief verwurzelt in Traditionen, doch die neu gebaute Eisenbahn bringt gleichzeitig eine moderne Lebensweise in das Leben der Bewohner. Manch einer begrüßt dies, manch einer aber kommt mit den neuen Sichtweisen nicht zurecht. Liebesirrungen, Romantik und die große Frage, was sich für eine feine Dame geziemt und was nicht. Ersticken Regeln das Leben, oder sind diese für eine Zivilisation notwendig?

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