Hansjörg Felmy

1958, Nach der Novelle von Albrecht Goes: Während des Russlandfeldzugs soll ein Militärpfarrer dem Gefreiten Baranowski, der wegen Fahnenflucht zum Tod verurteilt wurde, in seiner letzten Nacht Beistand leisten. Es ist zugleich die letzte Nacht vor dem Aufbruch nach Stalingrad, von dem die Soldaten wissen, dass er den sicheren Tod bedeutet. Der Pfarrer überlässt sein Zimmer einem Hauptmann, damit der sich noch einmal mit seiner Verlobten treffen kann. Er selbst bleibt in der Zelle Baranowskis und kämpft mit seinem Gewissen und seiner Ergriffenheit – mehr noch als er erfährt, dass der junge Todgeweihte die Fahnenflucht aus Liebe begangen hat. Doch die Hinrichtung wird vollzogen, und ein Angehöriger des Erschießungskommandos findet nur zynische Worte für das Schicksal des Soldaten.

Die Flußpiraten vom Mississippi

— Die Flußpiraten vom Mississippi

"Die Flußpiraten vom Mississippi" terrorisieren gemeinsam mit dem Cherokee-Stamm die Stadt Helena. Nur der Sheriff der Stadt ist Manns genug, um es mit den schäbigen Verbrechern aufzunehmen.

Ein Komissar löst mit unkonventionellen Methoden auch noch nach seiner Pensionierung mit Hilfe seines Sohnes einen Fall und macht einen Frauenmörder dingfest.

Eine Gruppe Gleichgesinnter verurteilt in geheimen Gerichtsverhandlungen Kapitalverbrecher, die bisher ihrer Bestrafung entgehen konnten zum Tode.

Der zwölfjährige Sohn einer Gastarbeiterfamilie fühlt sich unwohl in Wien und macht sich in seine Heimat auf.

Der sogenannte „Henker von London“ hält die britische Hauptstadt in Atem. Mit seiner Verschwörerbande hat der mysteriöse Mann bereits drei Verbrecher, deren Taten bis dahin nicht aufgedeckt wurden, zum Tode durch den Strang verurteilt und hingerichtet. Inspektor John Hillier und der mit ihm befreundete Polizeiarzt Dr. Philip Trooper finden bei den Toten jeweils eine „Beweisakte“ sowie den historischen Henkersstrick, der vorher aus dem Kriminalmuseum von Scotland Yard entwendet wurde.