Heinz Rühmann

Der verstorbene Onkel aus Amerika hat einem deutschen Staubsaugervertreter fünf Millionen Dollar hinterlassen unter einer Bedingung: Seine Ehe muß glücklich sein. Dem ist auch so, aber sein Vetter und Doppelgänger kann beinahe zu eigenem Nutzen das Gegenteil beweisen.

Hilfe, ich bin Minister

— Hilfe, ich bin Minister

Das Fürstentum Palamo wird von einer Frau regiert und genau daran stören sich die Minister. Um Ludovica schnellst möglich abzusetzen, machen sie sich auf die Suche nach dem verschollenen Thronfolger Prinz Antonio Torelli, einem inzwischen berühmten Kammersänger. Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen bieten sie dem Prinzen an, sofort wieder den Thron zu besteigen. Antonio willigt ein, aber nur, wenn er seinen Freund Benjamin Cortes zum Minister machen darf. Auf einem Jagdausritt kommt Benjamin vom Weg ab und trifft auf die Ex-Regentin, die er, unwissend zum Staatsbankett einlädt. Auf eben jenem Bankett soll der Prinz die Regierungsgeschäfte übernehmen.

Der Autor Peter Ustinov hat sein Werk „Endspurt“ ein „biographisches Abenteuer“ genannt. Biographisch deshalb, weil sich hier der etwas ehrgeizige, aber später erfolgreiche Schriftsteller Sam Kinsale als Zwanzig-, Vierzig- und Sechzigjähriger begegnet. Das Interessante an diesem Film aber ist, dass die vier Sams miteinander konfrontiert, sich also gegenübergestellt werden. Dabei wird die Vielfalt eines achtzigjährigen Lebens transparent. Mit 20 liebt Sam Kinsale die junge Stella und will sie unbedingt heiraten. Doch 20 Jahre später hat er die Ehe satt und will sie verlassen. Er tut es aber nicht, weil sie ein Kind erwartet. Als Sechzigjähriger schließt er sowohl bei seiner schriftstellerischen Arbeit als auch im persönlichen Bereich dauernd Kompromisse.

Menschen im Hotel

— Menschen im Hotel

Als Baron von Gaigern in einem Hotel den Schmuck der Tänzerin Grusinskaya stehlen will, bemerkt er, daß diese sich töten will. Der Baron behauptet, er sein einer ihrer größten Bewunderer, und schnell wird aus den beiden ein Paar. Doch von Gaigern kann das Einbrechen nicht lassen, und bald wird er bei einem erneuten Diebstahl überrascht und erschlagen.

Das Haus in Montevideo

— Das Haus in Montevideo

Der untadelige Professor Traugott Hermann Nägler lebt mit seiner Frau Marianne und seinen zwölf (nach Figuren von Richard Wagner benannten) Kindern in einer spießbürgerlichen Kleinstadtidylle. Als die älteste Tochter Atlanta von Näglers verstorbener Schwester ein Haus in Montevideo erbt, ist der moralisch integre Professor zunächst gar nicht erbaut – war seine Schwester doch das schwarze Schaf der Familie. Doch gemeinsam mit Pastor Kiesling, einem Freund der Familie, gelingt es Atlanta, ihren Vater zur Reise nach Montevideo zu überreden, damit sie die Erbschaft antreten kann...

5 Millionen suchen einen Erben

— 5 Millionen suchen einen Erben

Der verstorbene Onkel aus Amerika hat einem deutschen Staubsaugervertreter fünf Millionen Dollar hinterlassen unter einer Bedingung: Seine Ehe muß glücklich sein. Dem ist auch so, aber sein Vetter und Doppelgänger kann beinahe zu eigenem Nutzen das Gegenteil beweisen.

Die kupferne Hochzeit

— Die kupferne Hochzeit

Drei befreundete junge Paare heiraten am gleichen Tag und versprechen sich, nach sieben Jahren die kupferne Hochzeit gemeinsam zu feiern. Doch sieben Jahre sind eine lange Zeit und in allen drei Ehen kriselt es inzwischen. Aber ein liebevoller Brief ihres inzwischen verstorbenen Lehrers bringt sie wieder auf den richtigen Weg.

Die Handlung spielt auf dem herrschafltichen Landsitz "Sophienlund" eines erfolgreichen Schriftstellers, der seinen angeblichen Zwillingssöhnen am Tag ihrer Volljährigkeit ein Familiengeheimnis enthüllt..

Ausgerechnet einer Hundedame verdankt der einfache Briefträger Heinz Rühmann, dass er über Nacht in den Genuss eines Millionenvermögens kommt.

Briefträger Müller

— Briefträger Müller

Berufsbedingt ist Briefträger Titus Müller nicht gut auf Hunde zu sprechen. Das ändert sich, als er von seiner Tante die Hundedame Ambrosia erbt und dazu noch ein hübsches Vermögen. Der plötzliche Reichtum verdirbt Titus Charakter: Er trägt die Nase immer höher und turtelt mit fremden Damen. Aber dann sieht es so aus, als ob aus dem Millionär wieder ein freundlicher Postbote werden könnte. Mit seinem ersten Farbfilm bestärkte Rühmann sein Image vom kleinen Mann und versöhnte das darbende Nachkriegspublikum mit der Botschaft, dass Reichtum nicht glücklich macht.

Der Londoner Bankier William Bartlett ist ein vorbildlicher Ehemann. So korrekt wie im Beruf verhält er sich auch im Ehealltag. Daher fällt er aus allen Wolken, als seine schöne Frau Margret die Scheidung verlangt. Sie erträgt die Langeweile und starre Regelmäßigkeit ihres Gatten nicht länger. Verzweifelt bittet William seinen Freund Jack um Hilfe, der ihm empfiehlt, sich ab und zu mit anderen Frauen zu verabreden, um seine Margret ein wenig eifersüchtig zu machen. William befolgt den Rat und löst ein wildes Durcheinander voller Tränen, Verzweiflung und Eifersuchtsszenen aus...