Michel Aumont

Claire's Geheimnis

— L'Empreinte de l'ange

Als sie ihren Sohn von einer Geburtstagsfeier abholt, entdeckt Elsa ein 6-jähriges Mädchen und ist fest davon überzeugt: Lola ist ihre eigene Tochter...

Paris im Jahre 1942. Der egoistische, abgebrühte Kunst- und Antiquitätenhändler Robert Klein ist ein eiskalter Geschäftsmann. Da die französische Hauptstadt von den deutschen Truppen besetzt ist, nutzt er die Gunst der Stunde und beutet die verunsicherte, übrig gebliebene jüdische Bevölkerung aus, wo es nur geht. Die in finanzielle Not geratenen Unterdrückten wenden sich an ihn, um ihr Hab und Gut noch für ein bisschen Geld zu versetzen, welches sie so dringend zum Überleben brauchen. Profitgierig kauft Klein den Juden das Eigentum zu einem Spottpreis ab, um selbst damit zu verdienen. Als sein Name eines Tages in der Abonnentenliste einer jüdischen Zeitung erscheint, gerät der Händler in den Fokus der Nazischergen. Ab diesem Zeitpunkt bekommt Klein die ganze grausame Macht des totalitären Regimes zu spüren.

Der Pariser Immobilienhänder Simon Léotard ist ruiniert: Sein Teilhaber Julien hat sich das Leben genommen und ihm einen Schuldenberg hinterlassen, den er nur mit Mühe begleichen kann. Verantwortlich für die Schulden ist der Kredithai Lépidon. Simon schwört Rache und folgt dabei dem Tipp seiner jungen Geliebten Mado, die ihm von einem weiteren Opfer erzählt. Simon setzt alles daran, diesen Mann aufzuspüren.

François Pignon arbeitet als Buchhalter in einer Kondomfabrik. Eines Tages erfährt er zufällig, dass er entlassen werden soll. Zusammen mit seinem Nachbar entwickelt er den Plan sich als Homosexueller zu outen. Er hofft, dass sein Chef es nicht wagt ihn zu feuern, da es als diskriminierend verstanden werden kann. Zunächst geht der Plan auf.

Das französische Original von "Ein Vater zuviel": Gérard Depardieu und Pierre Richard auf der Suche nach ihrem vermeintlichen Sohn.

Ein Sonntag auf dem Lande

— Un dimanche à la campagne

Im Frankreich vor dem Ersten Weltkrieg führt ein alter Maler ein beschauliches Landleben und Travenier macht Filmkunst daraus.

Aus Angst vor einer Kündigung outet sich der biedere (und heterosexuelle) Buchhalter einer Kondomfabrik als schwul.

Seit 20 Jahren sitzt Edmond Dantès unschuldig im Verlies. Als ihm eines Tages ein Mitgefangener anvertraut, dass er das Opfer einer Verschwörung wurde, sinnt Dantès auf Rache. Er bricht aus und findet auf einer kleinen Insel einen gigantischen Schatz. Der geflohene Sträfling Edmond Dantès lässt sich als reicher Mann. als Graf von Monte Christo, in Paris nieder. Während die hohe Gesellschaft in seiner prächtigen Villa Feste feiert, sinnt Dantès weiter auf Rache. Sein treuer Diener Bertuccio steht ihm dabei zur Seite. Langsam lernt er alle Männer kennen, die sein Leben einst zerstörten. Er gewinnt ihr Vertrauen und kommt so seiner Rache immer näher. Dantès stößt auf das Gerücht, dass einer der Männer, Morcerf, nicht nur ihn, sondern auch den Sultan von Janina betrogen hat. Edmond Dantes nähert sich endlich seiner langersehnten Rache. Die Schlinge, die er sorgfältig um den Verräter Morcerf gelegt hat, zieht sich langsam zu..