Patrick Orth

Die perfekte Kandidatin

— The Perfect Candidate

Maryam (Mila Alzahrani) ist eine Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen.

Ein Film über das beängstigende Geschenk absoluter Freiheit: ein Mann erwacht in einer verlassenen Welt.

Eine Karrierefrau wird von ihrem Vater in Rumänien besucht. Nach einem Streit zwischen den beiden, nimmt der Mann eine andere Identität an und startet einen Amoklauf aus Scherzen.

Ulrich Köhlers Film erhielt den Silbernen Bär für die beste Regie bei der Berlinale 2011. Ein Deutscher, der in Afrika ein Projekt über Schlafkrankheit leitet, fürchtet sich vor der Rückkehr in die Heimat.

Auf dem Rückweg vom Manöver zur Kaserne bleibt der Rekrut Paul unbemerkt an einer Raststätte zurück. Die Kompanie fährt ab und Paul nach Hause, in den Bungalow seiner abwesenden Eltern.

Die perfekte Kandidatin

— المرشحة المثالية

Maryam ist eine Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen. Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vor der Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken. Maryam will Veränderung und bewirbt sich um eine bessere Stelle in Dubai. Doch wegen einer Formalität und weil sie keine männliche Begleitung hat, lässt man sie nicht reisen. Maryam sucht Hilfe bei einem entfernten Cousin. Doch der Zufall will es, dass der als Beamter nur Kandidaten für die anberaumte Wahl des Stadtrats empfängt. Vor allem aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin. Erst später wird ihr klar, welche Chance zwischen der bürokratischen Willkür lauert: als Stadträtin könnte sie die Asphaltierung der Klinik-Zufahrt selbst in die Hand nehmen.

Die deutsch-kurdische Regisseurin Polat porträtiert eine Heimbewohnerin, die sich durch die Freundschaft mit einer gleichaltrigen Asylantin aus ihrer Selbstisolierung befreit.

Hochsommer in einer deutschen Mittelgebirgslandschaft. Auf dem Rückweg vom Manöver zur Kaserne bleibt der Rekrut Paul unbemerkt an einer Raststätte zurück. Die Kompanie fährt ab und Paul nach Hause, in den Bungalow seiner abwesenden Eltern. Sein "Heimaturlaub" wird schnell kompliziert: Die Bundeswehr sucht ihn, seine Freundin Kerstin macht mit ihm Schluss, und unerwartet taucht sein älterer Bruder Max mit seiner dänischen Freundin Lene auf. Am Ort der Kindheit setzen wie in einem Reflex alte Rollenmuster wieder ein: Max fühlt sich als großer Bruder verantwortlich für Paul. Der weicht aus und sucht nur eine Chance, dem Älteren eins auszuwischen. Dazwischen steht Lene, vermittelnd und nicht ohne Sympathie für Pauls Aufsässigkeit. Der Bruderkonflikt wird bald zur Konkurrenz um eine Frau.

Das freiwillige Jahr

— Das freiwillige Jahr

„Jetzt geht’s los“, freut sich der resolute, altlinke Landarzt weit mehr als die zur Fernreise ins Sozialjahr aufbrechende Tochter.

Hamburg nahe der Reeperbahn. Vor dem Hintergrund des Migrantenmilieus in St. Pauli erzählt Yüksel Yavuz die ungewöhnliche Geschichte einer Freundschaft von zwei 16-jährigen Jungen, die in der Illegalität leben.

Die Toten Hosen auf Tour - Weil du nur einmal lebst

— Die Toten Hosen auf Tour - Weil du nur einmal lebst

Regisseurin Cordula Kablitz-Post begleitete Die Toten Hosen, eine der ältesten (und besten) aktiven deutschen Bands, auf ihrer „Laune der Natour“ durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Dreharbeiten zur 2017er- und 2018er-Tournee der Band ergaben Videomaterial von mehreren hundert Stunden voller Höhepunkte, Tiefpunkte und allem, was so dazwischen liegt. Dabei legte die Regisseurin besonderen Wert darauf, Die Toten Hosen nicht nur im Rampenlicht der Bühne vor tausenden von Fans zu zeigen, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen zu werfen – Backstage und im Tourbus, hautnah und unzensiert.