Vittorio De Sica

In dieser Dokumentation über die legendäre Opernsängerin Maria Callas erzählt die Hauptfigur ihr Leben in einem bislang unveröffentlichten TV-Interview selbst.

Rom, freie Stadt

— Roma città libera

Der Film erwuchs aus der alltäg­lichen Verelendung der Hauptstadt in den politisch undurchschaubaren Jahren 1945/46.

"Eva" wurde von den Produzenten stark gekürzt und "überarbeitet" und in der Folge von Losey verleugnet. 2005 legte das EYE Film Institute diese rekonstruierten Fassung vor, die jener des Regisseurs am nächsten kommt.

Ein heiterer und temperamentvoller Reigen von durch Eifersucht erschwerten Liebesgeschichten in einem lebensfrohen italienischen Dorf. Sorgfältig inszenierte und abgerundete Fortsetzung nach dem großen Erfolg des Films "Brot, Liebe und Fantasie". Beide Filme wurden 1957 zu einem 100minütigen Zusammenschnitt ("So ein Schürzenjäger") verarbeitet, der den Charme der Originale nicht immer erreicht.

Eines der erstaunlichsten, weil in seiner windschiefen Art bezwingendsten Werke Luigi Zampas, einem Meister manqué, dessen Absichten und Einsichten oft besser waren als die Filme, welche dabei herauskamen...

Ein Italiener in Amerika

— Un italiano in America

Alberto Sordi verdient auch als Regisseur eine besondere Betrachtung: seine Klugheit wie Klarheit, auch der Biss seiner Werke werden viel zu selten angemessen gewürdigt.

Verliebte Unschuld

— Teresa Venerdì

Vittorio De Sica machte aus seiner Spielleidenschaft und dem damit einhergehenden Dauerringen um Geld kein Geheimnis - realiter war es ein zentraler Bestandteil seiner Person(a):

Paris, die Stadt der Liebe - sieben Episoden aus dem Leben von sieben Pariser Frauen: Paulette etwa schmiedet bereits während der Beerdigung ihres Gatten Zukunftspläne mit einem Anderen; Marie Teresa hingegen erwischt ihren Mann in flagranti mit ihrer besten Freundin und will aus Rache mit dem erstbesten Kerl schlafen. In diesen und anderen Geschichten wirft Meisterregisseur Vittorio De Sica einen frivol-humorvollen Blick auf die ewigen Themen Liebe und Sex. Die weibliche Hauptrolle in allen Episoden spielt Shirley MacLaine, die unter anderem Peter Sellers und Michael Caine den Kopf verdreht.

Das Tor zum Himmel (1945)

— La porta del cielo

Ein mysteriöses, legendenumranktes Projekt De Sicas, was gut passt zu einer Fabel über Wunder, kollektive Solidarität und handfestes Zupacken als letztlich einzig sinnführendem Weg zur Bewältigung aller Probleme, seien sie global oder privat.

Ein älterer Beamter im Ruhestand versucht auf alle mögliche Arten, das Geld für die ausstehende Miete zusammenzubekommen.

Die Chronik zweier Schuhputzerjungen, ihrer vergeblichen Träume, ihres Scheiterns ist zugleich die Chronik der moralischen und materiellen Narben, die der Krieg geschlagen hat.

Die teils hysterisch schrille, im Kern grausam moralische Parabel darüber, wie die Menschheit mit ihrem Erlöschen umgehen würde, kam zu einem Zeitpunkt, da die atomare Apokalypse furchtbar nahe und deshalb alles andere als komisch erschien. Heute sollte man darin ein Kapitalwerk des Regisseurs sehen.

Das Tor zum Himmel (1945)

— La porta del cielo

Ein mysteriöses, legendenumranktes Projekt De Sicas, was gut passt zu einer Fabel über Wunder, kollektive Solidarität und handfestes Zupacken als letztlich einzig sinnführendem Weg zur Bewältigung aller Probleme, seien sie global oder privat.

Ein älterer Beamter im Ruhestand versucht auf alle mögliche Arten, das Geld für die ausstehende Miete zusammenzubekommen.

Verliebte Unschuld

— Teresa Venerdì

Vittorio De Sica machte aus seiner Spielleidenschaft und dem damit einhergehenden Dauerringen um Geld kein Geheimnis - realiter war es ein zentraler Bestandteil seiner Person(a):

Im Jahre 1943 wird Italiens Hauptstadt Rom durch die Alliierten sukzessive zerstört und bombadiert. In diesem Chaos lebt die junge und vermögende Witwe Cesira mit ihrer 13 jährigen Tochter Rosetta und betreibt einen kleinen Kaufladen. Als die Wucht einer Detonation ihr Geschäft, sowie einige Kunden in Mitleidenschaft zieht, spielt sie mit dem Gedanken, Rom und damit die Gefahrenzone zu verlassen. Sie entscheidet sich dafür und beginnt einen langen und kräftezehrenden Marsch zu ihrem Heimatdorf. Unterwegs stellen sie fest, dass der Krieg jedoch auch das Umland erreicht hat und machen Bekanntschaft mit dem jungen Studenten Michele. Als sich zwischen dem Akademiker und Cesira eine ernsthafte Liebesbeziehung anbahnt, fallen deutsche Truppen in das Dorf ein.

Unsere Träume

— I nostri sogni

"I nostri sogni" war Cottafavis Langfilm-Debüt - und De Sica sorgte mit seiner Präsenz als Hauptdarsteller für eine Grundsicherheit bei der Produktion sowie für eine moderate Erfolgsaussicht.

Vittorio De Sica liebte episodisch-lose Strukturen, anekdotische Erzählformen, das unverbundene Nebeneinander von Menschenleben, eine gewisse Prallheit, das Panoramenhafte.

Ein Werk über die Erinnerung, vergangene Zeiten, frühe Ideale und erste Sehnsüchte, in einem Register zwischen milder Bitternis und herb beißender Süße.

Fahrraddiebe

— Ladri di biciclette

Einem Plakatankleber wird an seinem ersten Arbeitstag das Fahrrad gestohlen. Zusammen mit seinem Sohn macht er sich auf die Suche nach dem Dieb.

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