Jaecki Schwarz

Jeder stirbt für sich allein

— Jeder stirbt für sich allein

Im Film steht das Berliner Ehepaar Quangel (Elsa Grube-Deister/Erwin Geschonneck) im Mittelpunkt der Ereignisse. Ihr einziger Sohn war im Feldzug der Faschisten gegen Frankreich ums Leben gekommen. Das ist für sie der Ausgangspunkt, um zu sagen: Gegen dieses barbarische System muss man etwas unternehmen. So beginnen sie, an verschiedenen Orten der Reichshauptstadt Postkarten-Flugblätter, die gegen Hitler und seine Gefolgsleute gerichtet waren, auszulegen. Erst nach einer jahrelangen Suche gelingt es den Nazis, den beiden auf die Spur zu kommen; sie werden von der Gestapo verhaftet, und vor dem so genannten Volksgerichtshof wurde ihnen der Prozess gemacht. Beide werden zum Tode verurteilt, Otto Quangel stirbt unter dem Fallbeil des Henkers, Anna Quangel kommt in der Todeszelle bei einem Bombenangriff ums Leben.

Nach dem Tod der Königin nimmt der König sich eine neue Gattin. Seine wunderschöne Tochter Schneewittchen erregt den Neid der eitlen Frau und sie zwingt den Jäger, Schneewittchen in den Wald zu führen und dort zu töten. Der Jäger lässt sie jedoch laufen und Schneewittchen findet im Wald Unterschlupf bei den sieben Zwergen. In ihrem Zauberspiegel sieht die neue Königin, dass Schneewittchen noch lebt und tausend Mal schöner ist als sie selbst. Sie sucht die Stieftochter in Verkleidung auf um sie zu töten, was ihr erst beim dritten Versuch, mit Hilfe eines vergifteten Apfels, gelingt. Ein junger Prinz, der in Schneewittchen verliebt ist, möchte sie in ihrem gläsernen Sarg zu sich mitnehmen. Der Sarg fällt zu Boden und Schneewittchen erwacht wieder zum Leben. Die böse Stiefmutter wird aus dem Schloss gejagt.

Der Tangospieler

— Der Tangospieler

Weil der Historiker Hans Peter Dallow in der DDR den Pianisten eines Studentenkabaretts vertreten hat und dabei einen Tango begleitete, zu dem ein ihm unbekannter, vermeintlich "staatsgefährdender" Text gesungen wurde, verliert er seine Stellung und wird zu knapp zwei Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Entlassung 1968 wird Dallows Situation nicht einfacher. Die Stasi versucht, ihn für ihre Sache zu gewinnen; zwei Herren namens Schulze und Müller zeigen dabei besonderen Einsatz. Dallow will sich nicht auf die Angebote einlassen – ihm droht als Gegner des Systems die Isolation. Seine persönliche Lage nimmt eine weitere Wendung, als die Truppen des Warschauer Paktes in die CSSR einmarschieren und den "Prager Frühling" beenden.

Ich war neunzehn

— Oswoboschdenje

In diesem stark autobiographischen Werk schildert Konrad Wolf, basierend auf seinem persönlichen Kriegstagebuch, die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges.

Anläßlich der Geburt ihrer Tochter geben König und Königin ein großes Fest. Geladen sind auch zwölf Feen, die dem Kind alle guten Eigenschaften in die Wiege legen. Da der König den Fleiß verachtet, hat er die dreizehnte Fee nicht geladen. Sie gelangt dennoch ins Schloss und wünscht Dornröschen den Tod. Die zwölfte Fee wandelt den Spruch um. In einen 100-jährigen Schlaf soll Dornröschen fallen, wenn sie sich an ihrem fünfzehnten Geburtstag an einer Spindel sticht. Der König verbannt alle Spindeln aus dem Land, womit er die arbeitenden Menschen in große Not stürzt. Eine Spindel ist aber vergessen worden, und so erfüllt sich der Fluch der Fee. Das ganze Schloss verfällt in Schlaf. Als ein junger Prinz kommt, um Dornröschen zu wecken, stellt die dreizehnte Fee ihn auf die Probe. Wird er die Prüfung bestehen und die Prinzessin aufwecken?

Die 17-jährige Angelika Lorenz zieht zum Schuljahresbeginn allein nach Leipzig, als Vorbote sozusagen, ihre Eltern kommen in ein paar Wochen nach. Solange wohnt sie zur Untermiete bei Frau Häublein, wie auch der Philosophiestudent und Radrennfahrer Thomas ‘Tommy’ Block, der wegen ihrer bevorstehenden Ankunft in ein kleineres Zimmer ausweichen muss. Von Anfang an beobachtet er argwöhnisch Angelikas Verhalten, mit bereits erwartetem Resultat: Seine neue Nachbarin ist naiv, oberflächlich, unernst und trällert immerfort Lieder - typisch Mädchen eben. Er beschließt, dass er sie nicht leiden kann, und bleibt eisern, eine Freundin und Liebe sind sowieso Gift für den Leistungssportler, wie Tommys Trainer zu sagen pflegt. Trotzdem stören ihn besonders Angelikas Männerbekanntschaften, von denen er ihrem Vater bei einem Besuch erzählt.

Orpheus und Eurydike in Krakau: Die Stadt zu Zeit des Studentenfestes Juvenalia bildet den Hintergrund für die Legende von Klaus und Ric.

Das dreizehnjährige Heimkind Sven Harfland erträumt sich einen Vater, den „Alten Schweden“, mit dem er richtig reden kann. Der Zufall scheint ihm einen richtigen Vater zu bescheren, doch der ist so gar kein Held. Sven muss einiges erfahren von den Schwierigkeiten, ein Mensch zu sein und zu werden und von Kindern ohne Eltern und Eltern ohne Kinder.

Stefanie Engel ist Krankenschwester am Luisen-Krankenhaus. Die Mutter eines zehnjährigen Jungen fühlt sich zum Helfen berufen, aber sie ist ein „Engel“ ohne Heiligenschein. Stefanie steht mit beiden Beinen im Leben und erlebt neben Erfolgen auch Niederlagen. Schwester Stefanie nimmt spontan Anteil am Schicksal ihrer Mitmenschen und setzt sich für sie ein, auch wenn es deswegen manchmal zu Konflikten mit den Ärzten oder der Krankenhausleitung kommt

Das ungleiche Polizistenpaar Verena Berthold und Otto Garber ermittelt in einem Spezialeinsatzkommando gegen das organisierte Verbrechen in Berlin. Er kommt aus dem Osten, sie aus dem Westteil Berlins. Er ist ein Proll, sie aus besserem Hause. Das sorgt für Konflikte. Mit der Zeit beginnt es zwischen den beiden zu knistern. Zu ihrem Team gehören der agile Deutschtürke Yücsel und der träge Georg, die sich ähnlich wie Verena und Otto dauernd kabbeln. Abteilungsleiter ist Lothar Reddemann. Sputnik ist ein ehemaliger Kollege Ottos von der Volkspolizei und hat dauernd neue Geschäftsideen für Läden und Kneipen, in denen sich das Team dann trifft.