Philipp Sichler

In der dritten Verfilmung eines Romans aus der Bestseller-Reihe von Rita Falk ermittelt erneut Sebastian Bezzel in seiner Paraderolle als bayerischer Dorfpolizist.

LKA-Zielfahnderin Hanna Landauer und ihr neuer Partner Lars Röwer stehen in ihrem aktuellen Fall vor einer Zerreißprobe: Vor neun Jahren entführten Gisela und Uwe Tetzloff einen Industriellen und erpressten zehn Millionen als Lösegeld. Zwar gelang es der Polizei, das Ehepaar zu schnappen – doch das Geld und ihr unbekannter Komplize blieben verschollen. Als die beiden Geiselnehmer nun aus der Haft entlassen werden, wollen sie endlich den Lohn für ihr Schweigen.

Provinzpolizist Franz Eberhofer hat neben dem Verbrechen auch noch mit Liebeskummer zu kämpfen, nachdem sein langjähriges romantisches Interesse Susi zu ihrem Liebhaber nach Italien gezogen ist. Weil er wie gewohnt jedes diplomatische Feingefühl vermissen lässt, planen sein Vater und seine Oma eine Expedition in den Süden, um die Schwiegertochter in spe zurückzuholen. Eberhofer erhält jedoch zur gleichen Zeit von seinem Chef Moratschek den Auftrag, ihm als Leibwächter zu dienen, nachdem er einen abgetrennten Schweinekopf in seinem Bett gefunden hat. Moratschek wähnt sich daher auf der Abschussliste des entflohenen Psychopathen Dr. Küstner; er gerät in Panik, zieht sogar bei Eberhofer ein und verbrüdert sich zu dessen Entsetzen mit seinem kiffenden und Beatles-hörenden Vater. Um die Dinge wieder in Ordnung zu bringen, muss Eberhofer schleunigst den Fall lösen und zudem seine Freundin Susi zurückgewinnen.

Großherzogin Ottilie und ihre Diener stecken mitten in den Vorbereitungen des Geburtstags von Prinzessin Aurora. Küchenjunge Johann verspürt den großen Wunsch, zu denen „da oben“ zu gehören. Dabei bemerkt er nicht, dass er geliebt wird, nämlich von Lisbeth, der Kammerzofe von Prinzessin Aurora, einer burschikosen Schönheit. Die lustigen Köchinnen Frau Sorge und Frau Glück verbringen den ganzen Tag am dampfenden Herd, rupfen Hühner und schälen Kartoffeln. Was niemand weiß: Nebenberuflich sind sie Feen und verfügen über gewisse Zauberkräfte. In ihrer Obhut befinden sich – unbenutzt und leicht eingestaubt – seit vielen Jahren: die Galoschen des Glücks. Natürlich sind ihnen Johanns Wunsch und die heimliche Liebe Lisbeths nicht entgangen. Und auch nicht, dass die beiden gut zueinander passen würden, wenn nur Johann nicht so blind wäre.