Marina Vlady

Melchior Kimmel hat den scheinbar perfekten Mord begangen. Dank seines ausgeklügelten Plans kann ihm niemand beweisen, dass er seine Ehefrau umgebracht hat.

Frankreich im Jahre 1719: Vier Jahre nach dem Tod Ludwigs XIV. regiert Philippe II., Herzog von Orléans, für den minderjährigen Ludwig XV. Der Regent kennt keine Tabus, sein Leben ist ganz auf die leiblichen Sinnenfreuden ausgerichtet. Dabei ist er ein luzider Geist, liberal und reformbereit. Das verachtenswerte höfische System der gegenseitigen Vorteilsnahme und Bereicherung durchschaut er perfekt – ändert aber nichts. Stattdessen überlässt er das Regieren dem machtgierigen Abbé Dubois, der sich in den Kopf gesetzt hat, das Amt des Erzbischofs zu übernehmen. Die beiden Zyniker verbindet eine tiefe Hassliebe, ihre Wortgefechte sind an Treffsicherheit und Sarkasmus kaum zu überbieten. Während man am Hof mit sich selbst beschäftigt ist – mit dem nächsten amourösen Stelldichein, dem nächsten Maskenfest, der nächsten Orgie – und alles beim Alten belässt, gerät die Außenwelt langsam aus den Fugen: Amerika formiert sich zur neuen politischen Macht.

Ein weiteres Werk wie ein Traum, in dem De Santis' ­Heimatstadt Fondi wirkt wie eine Mischung aus Brigadoon und den musikalischen Kolchosen von Ivan Pyr'ev - nur dunkler.

Ein Fürst, Geschworener bei einem Mordprozess, erkennt in der Angeklagten seine frühere Geliebte, die er ins Elend stieß. Melodram nach Tolstoi

Marina Vlady | film.atMotor.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat